Eduardo Chillida
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Beschreibung
Markus Müller (Hrsg.)
Eduardo Chillida
Der baskische Künstler Eduardo Chillida (1924-2002) gilt als bedeutendster Bildhauer seiner Generation. Seine abstrakten Skulpturen schmücken weltweit öffentliche Plätze und Gebäude. Dem deutschen Publikum ist Chillida besonders durch seine Stahl-Skulptur »Berlin« vor dem Bundeskanzleramt vertraut.
Das opulent bebilderte Buch beleuchtet den Facettenreichtum der Formenwelt Chillidas und dokumentiert ihn von den Anfängen in den 40er Jahren bis zu den Schöpfungen der späten 90er Jahre. Es zeichnet nach, wie Chillida nach seinem künstlerischen Debüt in Paris im heimatlichen Baskenland seine Ideen des Raumes zunächst im Medium der Metallskulptur »stählt«, bevor er sich neuen Werkstoffen wie Holz und Alabaster zuwendet. Sein zeichnerisches Schaffen wird umfänglich von ersten Studien bis zum Spätwerk illustriert, wobei auch die Buchgraphik im schöpferischen Zwiegespräch mit Philosophen wie Martin Heidegger Würdigung erfährt. Als Hauptwerke Chillidas gelten die in der Bucht von San Sebastian aufgestellten Windharfen. Das reiche Abbildungsmaterial des Buches ermöglicht es, den jahrelangen Reifungsprozess dieses Skukpturenensembles nachzuvollziehen.
Als profunder Kenner des väterlichen Lebenswerks verantwortet Ignacio Chillida die Auswahl der Werke. In ungewöhnlicher Fülle und Dichte ist damit ein Buch entstanden, das den Bildkosmos Chillidas in seiner ganzen Breite vor Augen zu stellen vermag.
Inhaltsverzeichnis
| Inhalt | Seite |
| Markus Müller | |
| Eduardo Chiliida. The Architect of Emptiness | 16 |
| Nausica Sanchez | |
| Eduardo Chillida in Germany | 128 |
| with an epilogue by Ignacio Chillida | 166 |
| Friedhelm Mennekes | |
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Eduardo Chillida and Juan de la Cruz LOSS OF CERTAINTIES AND DOUBT IN THE PAIN OF PERMANENT BIRTH |
186 |
| Biography | 202 |
| List of Works | 218 |
Zur Ausstellung
Eduardo Chillida
28.01.12 - 22.04.12
Graphikmuseum Picasso Museum - Münster
Die von Ignacio Chillida, dem ältesten Sohn des Künstlers, kuratierte Ausstellung ist als Retrospektive angelegt und zeigt mit rund 100 Arbeiten das zeichnerische und grafische Werk ebenso wie das breite skulpturale Schaffen des Künstlers in Gestalt von Stahl-, Alabaster- und Keramikskulpturen sowie kleinformatigen Werken aus Schamotte. Die Schau beleuchtet den Facettenreichtum der Bildwelt Chillidas und seine schöpferische Logik in einem zeitlichen Bogen von fast fünfzig Jahren, angefangen mit Zeichnungen aus dem Jahr 1948 bis hin zu Werken aus den späten 1990er Jahren.
Die Präsentation verdeutlicht, wie Chillida nach seinem künstlerischen Debüt in Paris im heimatlichen Baskenland seine bildnerischen Strategien zunächst im Medium der Metallskulptur „stählt“, bevor er sich neuen Werkstoffen wie Holz und Alabaster zuwendet. Sein zeichnerisches Œuvre wird in seiner ganzen Breite von den Studienjahren bis in die reifen Schaffensjahre illustriert, wobei auch das buchgrafische Schaffen Chillidas im schöpferischen Zwiegespräch mit Philosophen wie Martin Heidegger eine Würdigung erfährt.
Ein Highlight der Ausstellung bilden Chillidas Arbeiten zum Werk „Peines del Viento“. Die ab 1977 in der Bucht des spanischen San Sebastián aufgestellten „Windkämme“ aus Corten-Stahl, einem wetterfesten Baustahl, sind von ihm gleichermaßen als Hommage an die Elemente, an seine Heimatstadt und an das Baskenland konzipiert worden und bilden zweifelsfrei eines seiner Hauptwerke. Die Ausstellung ermöglicht, den jahrelangen Reifungsprozess dieses Skulpturenensembles anhand verschiedener skulpturaler und zeichnerischer Studien nachzuvollziehen.
Details
Herausgeber: Markus Müller
Verlag: Hirmer Verlag, München
Erscheinungstermin: 01/2012
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2012
Seitenanzahl: 224 Seiten
Buchart: Gebunden
Abbildungen: 125 Farbtafeln, 135 Abbildungen in Farbe und 37 in Schwarz-Weiß
Sprache: Deutsch und Englisch
ISBN 10: 3-7774-6031-1
ISBN 13: 978-3-7774-6031-4
Größe: ca. 270 x 205 x 30 mm
Gewicht: ca. 1.550 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







