Niki de Saint Phalle • Spiel mit mir

 

42,00 EUR

ISBN: 9783899292114  

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Beschreibung

Carmen Sylvia Weber (Hrsg.)
Niki de Saint Phalle
Spiel mit mir

Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zeigt in einer großen Übersichtsausstellung das weitgespannte Werk der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930 in Neuilly-sur-Seine geboren und 2002 in San Diego, Kalifornien gestorben).

Einem breiten Publikum in erster Linie wegen ihrer kunterbunten, monumentalen und manchmal sogar begehbaren NANAS und ihre bewegten Brunnenfiguren vor dem Centre Pompidou bekannt, war die Terroristin der Kunst, wie sie sich selbst zu bezeichnen pflegte, eine denkbar vielseitige feministische Künstlerin. Mit ihren Gemälden, Assemblagen, Schießbildern, Skulpturen und Installationen schuf sie einen einzigartigen Kosmos, der ihr weltweit Anerkennung zuteil werden ließ.

Die von Guido Magnaguagno, ehemaliger Direktor des Museum Tinguely in Basel, kuratierte Schau mit über 100 Werken stützt sich neben den in der Sammlung Würth enthaltenen Skulpturen auf Leihgaben der Niki Charitable Art Foundation in Kalifornien und Paris, dem Sprengel Museum in Hannover und dem Musée d’art moderne in Nizza, welche von Niki de Saint Phalle in reichem Maß beschenkt worden sind. Sie ergänzt zudem exemplarische Werke ihres langjährigen Begleiters Jean Tinguely, aber auch Bilder ihres ersten Lehrers, des weithin unbekannt gebliebenen Hugh Weiss. Insbesondere integriert die Präsentation das häufig separierte Filmschaffen der Künstlerin, das ihre Traumwelten wie ihre Auseinandersetzung mit dem Patriarchat veranschaulicht.

 

Inhaltsverzeichnis

Autor Inhalt Seite
C. Sylvia Weber Vorwort 7
Werner Spies Schlangenhaut und Jagdzauber 11
Guido Magnaguagno Spiel mit mir! 19
  Katalog 26
  Niki de Saint Phalle - Biografie 210
  Autorenbiografien 229

Zur Ausstellung

NIKI DE SAINT PHALLE – SPIEL MIT MIR
17. April – 16. Oktober 2011
verlängert bis 23. Oktober 2011
Kunsthalle Würth, Künzelsau


Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zeigt in einer großen Überblicksausstellung das weit gespannte Werk der vielseitigen Künstlerin Niki de Saint Phalle, die zweifellos zu den wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts gehört. Mit ihren Gemälden, Assemblagen, Schießbildern, Skulpturen und fantastischen Architekturprojekten hat sie weltweit Anerkennung erhalten.

Die 1930 in Neuilly-sur-Seine/Paris geborene und 2002 im kalifornischen San Diego gestorbene Künstlerin hat in prägender Art und Weise die femininen Eigenschaften der Kunst ihrer Zeit zelebriert und gestaltet. Wie kaum jemand zuvor hat Niki de Saint Phalle der urwüchsigen Kraft der Weiblichkeit einen gültigen Ausdruck verliehen – ihr gelang dies insbesondere mit ihren Nanas.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Würth vermittelt einen umfassenden Blick auf ihr Schaffen – vom malerischen Frühwerk bis zu den späten Skulpturen. Spiel mit mir, der Titel sowohl der Ausstellung als auch eines ihrer ersten Bilder, richtet sich dabei auch an den Betrachter. Es ist ein Appell an die Kreativität des Einzelnen, eine Einladung, es auch zu versuchen und an der unbändigen Lebensfreude der Künstlerin teilzuhaben. Diese zeigt sich in allen Werkphasen. In ihrem Werk vereint sich ihr Interesse für die Ursprünglichkeit des Lebens mit eigenen Erfahrungen. Niki de Saint Phalle lässt sich in keine Schublade stecken und schreckt auch vor Widersprüchlichkeiten nicht zurück. Ob sie sich in das Tarot oder die indianische Kultur vertieft, ob sie subjektive Erlebnisse, etwa aus ihren Kindheitserinnerungen, als Quelle wählt – alles fließt unmittelbar in ihre Kunst ein und berührt ein weites gestalterisches Spektrum. Malerei, Zeichnung und Grafik, die kolossale und auch miniaturhafte Skulptur, Reliefs, Gärten wie auch Bücher, Briefe und schriftliche Aufzeichnungen bis hin zu Filmen bilden einen einzigartigen Kosmos – und die Essenz ihres Schaffens.

Die von Guido Magnaguagno, dem ehemaligen Direktor des Museum Tinguely in Basel, kuratierte Schau mit über 150 Werken stützt sich zum einen auf die Skulpturen, die zur Sammlung Würth gehören, zum anderen auch auf Leihgaben der Niki Charitable Art Foundation in Kalifornien und Paris, des Sprengel Museum Hannover und des Musée d’art moderne et d’art contemporain in Nizza, welche von Niki de Saint Phalle in reichem Maß beschenkt worden sind. Darüber hinaus sind Werke zahlreicher privater und öffentlicher Leihgeber einbezogen. Sie wird zudem durch exemplarische Werke ihres langjährigen Begleiters Jean Tinguely ergänzt wie auch durch Bilder ihres ersten Lehrers, des weithin unbekannt gebliebenen Hugh Weiss. Die Präsentation intergriert aber auch das häufig separierte Filmschaffen der Künstlerin, das ihre Traumwelten wie ihre Auseinandersetzung mit dem Patriarchat veranschaulicht.

Details

Herausgeberin: Carmen Sylvia Weber
Autoren: Guido Magnaguagno, Werner Spies und Carmen Sylvia Weber
Verlag: Swiridoff, Künzelsau
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2011
Seitenanzahl: 230 Seiten
Buchart: Hardcover mit Schutzumschlag
Abbildungen: 216 meist farbige Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3-89929-211-1
ISBN 13: 978-3-89929-211-4
Größe: ca. 284 x 230 x 26 mm
Gewicht: ca. 1.650 Gramm
Zustand: neu, ungelesen