Niki de Saint Phalle Catalogue raisonné Monografie

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99,99 EUR

ISBN: 9783716512593  

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Beschreibung

Pontus Hulten, Ulrich Krempel, Pierre Restany u.a.
Niki de Saint Phalle
Catalogue raisonné und Monographie
2 Bände

Mit dieser Publikation liegt das erste Werkverzeichnis Niki de Saint Phalles vor. Der Catalogue raisonné umfasst das malerische Werk der Künstlerin, einschliesslich der Schiessbilder, Reliefs und Assemblagen, von 1949 bis zum Jahr 2000. Die Werke sind chronologisch nach Jahren aufgeführt und in ihrem originalen, abgeschlossenen Zustand, farbig oder schwarzweiss abgebildet. Um ihr Schaffen in seiner Gesamtheit so umfassend wie möglich festzuhalten, wurden auch Werke miteinbezogen, von denen nur sehr spärliches Fotomaterial existiert.

Die Werke sind chronologisch nach Jahren aufgeführt. Jedes Werk ist, in seinem originalen, abgeschlossenen Zustand, farbig oder schwarzweiß abgebildet. Um Niki de Saint Phalles Schaffen in dieser Zeitspanne in seiner Gesamtheit so umfassend wie möglich zu erfassen und festzuhalten, wurden auch diejenigen Werke miteinbezogen, von denen nur sehr spärliches Fotomaterial existiert. Die Angaben zu jedem Werk umfassen: Referenznummer, aus der das Entstehungsjahr ersichtlich ist, Titel, technische Beschreibung, Maße, Kommentar zur Signatur und Datum, Verzeichnis der Literatur, in der das jeweilige Werk behandelt ist, Verzeichnis der Ausstellungen, in denen es vertreten ist, sowie Angaben zur Provenienz und zum Standort.

 

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Über Niki de Saint Phalle

Niki de Saint Phalle (* 29. Oktober 1930 in Neuilly-sur-Seine (Vorort von Paris); † 21. Mai 2002 in San Diego; eigentlich Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle) war Malerin und Bildhauerin. In Deutschland wurde sie als Künstlerin vor allem durch ihre 1974 in Hannover am Leibnizufer, der heutigen Skulpturenmeile, aufgestellten „Nana“-Figuren bekannt.

Niki de Saint Phalle wurde in Frankreich geboren, wuchs aber hauptsächlich in den USA auf und wurde infolge ihrer Heirat mit Jean Tinguely im Jahr 1971 in der Schweiz eingebürgert. Sie war ebenso wie Tinguely eng mit der Familie des ebenfalls in der Schweiz lebenden Kunstmäzens und Sammlers Theodor Ahrenberg befreundet.

1953 entstanden ihre ersten Gemälde. Zunächst arbeitete sie als Aktionskünstlerin und machte mit ihren Schießbildern auf sich aufmerksam (Gipsreliefs mit eingearbeiteten Farbbeuteln, auf die sie während der Vernissage schoss).

Ab 1964 entstanden die großen „Nanas“ − Frauenfiguren mit betont weiblichen Formen. 1966 installierte sie auf Veranlassung des Direktors Pontus Hulten (unter Mitarbeit ihres zweiten Ehemanns Jean Tinguely und des Schwedens Per Olof Ultvedt) im Stockholmer Moderna Museet eine 29 Meter lange liegende Skulptur mit dem Namen „Hon“ (schwedisch: „sie“), die durch die Vagina betreten werden konnte und in deren Innerem sich unter anderem eine Bar und ein Kino befand. Die Nanas werden mit reinbunten Farben gemalt.

1968 nahm Niki de Saint Phalle erstmals an einer Ausstellung des Museum of Modern Art in New York teil. Weitere Ausstellungen folgten 1969 in München und in Hannover, sowie 1970 in Paris, 1971 in Amsterdam, Stockholm, Rom und New York. Im Jahre 1979 begann sie in der Toskana in Capalbio, südlich Grosseto, mit dem Bau des „Giardino dei Tarocchi“. Dieser „Garten des Tarot“ wurde 1998 für die Öffentlichkeit freigegeben. Noch bekannter ist der 1982 begonnene Bau des Strawinski-Brunnens in Paris vor dem Centre Pompidou. 1999 übernahm Niki de Saint Phalle den Auftrag zur Ausgestaltung der Grotten in den Herrenhäuser Gärten von Hannover, die seit 2003 für Besucher offen stehen.

Am 17. November 2000 wurde sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Hannover ernannt und vermachte aus diesem Anlass 300 ihrer Werke dem dortigen Sprengel-Museum.

Ihr zu Ehren wurde 2002 in Hannover die Einkaufspassage Passerelle umbenannt in Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.

Details

Autoren: Pontus Hulten, Ulrich Krempel, Pierre Restany u.a.
Verlag: Benteli Verlag, Bern
Auflage: Erstauflage 2001
Jahr: 2001
Seitenanzahl: 780 Seiten (gesamt)
Seitenanzahl Band 1: 392 Seiten
Seitenanzahl Band 2: 388 Seiten
Buchart: Hardcover in Schmuckschuber
Abbildungen: 1.135 Abbildungen, davon 852 farbige, 22 Farbtafeln (gesamt)
Abbildungen Band 1: 721 Abbildungen, davon 595 farbige
Abbildungen Band 2: 414 Abbildungen, davon 257 farbige, 22 Farbtafeln
Sprache: Englisch, Französisch, Monografie (Band 2) auch in Deutsch
ISBN 10: 3-7165-1259-1
ISBN 13: 978-3-7165-1259-3
Größe: ca. 330 x 260 x 105 mm (incl. Schuber)
Gewicht: ca. 8.150 Gramm
Zustand: neu, ungelesen