Bauhaus - Reform und Avantgarde
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Beschreibung
Prof. Dr. Magdalena Droste
Bauhaus
Reform und Avantgarde
Kunst und Technik - eine neue Einheit
"Architekten, Bildhauer, Maler, wir alle müssen zum Handwerk zurück! Denn es gibt keine "Kunst von Beruf". Es gibt keinen Wesensunterschied zwischen dem Künstler und dem Handwerker. Der Künstler ist eine Steigerung des Handwerkers."
[Walter Gropius]
Im Jahr 1919 gründete Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus, eine Schule mit revolutionärem Ansatz für Architekten, Künstler und Designer. Hier wurden Modernität und Funktionalität proklamiert und Lehrende wie Studenten konnten mit avantgardistischen Visionen experimentieren und eine neue, zeitgemäße Formensprache entwickeln. Das Bauhaus vereinte in seinem neuartigen Ansatz Kunst und Handwerk; vertreten waren neben Malerei, Fotografie, Gestaltung und Architektur auch Typografie und Theater.
Zu den Mitgliedern zählten u.a. Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, László Moholy Nagy und Marcel Breuer. Nach Gropius übernahm 1930 Ludwig Mies van der Rohe die Leitung, aber das Experiment Bauhaus, inzwischen nach Berlin umgesiedelt, fand durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ein jähes Ende: Am 20. Juli beschlossen die Lehrkräfte, das Bauhaus aufzulösen und viele der Lehrer emigrierten nach Großbritannien und in die USA.
In den vierzehn Jahren seines Bestehens veränderte das Bauhaus das Gesicht der Kunst, Architektur und des Industriedesigns nachhaltig, die vielfältigen Wirkungen dieses einmaligen Experiments reichen bis in unsere Gegenwart.
Inhaltsverzeichnis
| Inhalt | Seite |
| Prolog: drei Direktoren | 6 |
| Walter Cropius und sein Weg zum Bauhaus | 8 |
| Die Wurzeln künstlerischer Radikalität | 12 |
| Das Bauhausmanifest 1919 | 14 |
| Vorkurs | 16 |
| Meisterlehre und Diplom | 18 |
| Werkstätten | 19 |
| Formlehre - Werklehre | 22 |
| Meister und Jungmeister | 24 |
| Frauen, Männer, Paare | 28 |
| Vom Expressionismus zum Konstruktivismus | 30 |
| Entwurfstheorien | 34 |
| Ideen für den Wohnbau | 40 |
| Das Direktorenzimmer in Weimar 1924 | 42 |
| Das Bauhausgebäude in Dessau 1925-1926 | 44 |
| Die Meisterhäuser in Dessau 1925-1926 | 48 |
| Die Siedlung Dessau-Törten 1926-1928 | 52 |
| Neues Wohnen | 54 |
| Reform und Avantgarde unter Gropius | 58 |
| Hannes Meyer, Direktor 1928-1930 | 62 |
| Wechsel in der Meisterrunde | 66 |
| Wissenschaftliches Gestalten | 68 |
| Standardprodukte als Ziel | 72 |
| Die Bundesschule in Bernau 1928-1930 | 74 |
| Volksbedarf statt Luxusbedarf | 78 |
| Meyers Entlassung 1930 | 80 |
| Mies van der Rohe, Direktor 1930-1933 | 82 |
| Politische Spannungsfelder | 84 |
| Neue Strukturen | 86 |
| Architekturunterricht unter Mies van der Rohe | 88 |
| Reform und Avantgarde unter Mies van der Rohe | 90 |
| Der Kampf der Nazis gegen das Bauhaus | 92 |
| Epilog: Der Bauhaus-Mythos | 94 |
| Literatur/Bildnachweis/Dank | 96 |
Über Prof. Dr. Magdalena Droste
Prof. Dr. Magdalena Droste studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Aachen und Marburg. Ab 1980 war sie am Bauhaus-Archiv in Berlin tätig, seit 1997 ist sie Professorin für Kunstgeschichte an der BTU Cottbus. Sie hat bei zahlreichen Ausstellungen und Publikationen zu Bauhaus- Künstlern mitgearbeitet und eine Vielzahl von Aufsätzen zur Textilwerkstatt des Bauhauses sowie zum Kunsthandwerk als Frauenberuf veröffentlicht.
Über Peter Gössel
Peter Gössel betreibt eine Agentur für Museums- und Ausstellungsdesign. Er ist Herausgeber von TASCHENs Kleiner Architekturreihe und der Monografien über Julius Shulman, R. M. Schindler, John Lautner und Richard Neutra.
Details
Herausgeber: Peter Gössel
Autorin: Prof. Dr. Magdalena Droste
Verlag: Taschen-Verlag, Köln
Auflage: 7. Auflage
Jahr: 2009
Seitenanzahl: 96 Seiten
Buchart: Klappenbroschur
Abbildungen: ca. 120 Abbildungen (Fotografien, Skizzen, Entwürfe und Pläne)
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8228-2222-1
ISBN 13: 978-3-8228-2222-7
Größe: ca. 226 x 180 x 14 mm
Gewicht: ca. 500 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







