Domus Band I - XII. Designlexikon 1928-99 mit CD

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Beschreibung

Charlotte J. Fiell und Peter M. Fiell
domus 1928 - 1999
The Very Best from the Seminal Architecture and Design Journal (1928-1999) - 12 Bände

"domus kann auf eine lange Geschichte im Aufspüren von Trends und Stilen zurückblicken... Es erhebt Kultobjekte zu Klassikern."
[Bene, New York]

Seit mehr als acht Jahrzehnten gilt domus als das einflussreichste Architektur- und Design-Magazin der Welt. Das zentrale Anliegen der Zeitschrift, die 1928 vom berühmten Mailänder Architekten Gio Ponti gegründet wurde, ist es seit jeher, dem Leser einen privilegierten Einblick in das Wesen eines bestimmten Stils und Zeitalters zu gewähren, von Art Deco, Modernismus und Funktionalismus über Pop und Postmoderne bis hin zur Spätmoderne. In wunderschöner Aufmachung und mit umfassendem Begleitmaterial präsentiert domus Seite um Seite die aufregendsten Design- und Architekturprojekte der Welt.

Jeder der 12 Bände des domus-Reprints von TASCHEN präsentiert die Highlights der Zeitschrift anhand von sorgfältig ausgesuchten, originalgetreu reproduzierten Artikeln und enthält zahllose Artikel über die Design- und Architekturgeschichte der Moderne. Die 12 Bände decken den Zeitraum von 1928 bis 1999 ab. Diese Reihe ist ein Muss für Architekten, Designer, Sammler, Studenten sowie alle Design-Liebhaber.

 

1928 - 1939: Die Geburt des Internationalen Stils (Band I)

Der Internationale Stil der späten 1920er und 1930er Jahre steht im Mittelpunkt von Band I des domus-Reprints. Neben zukunftsweisenden Gebäuden, Inneneinrichtungen und Möbeln nach Entwürfen von international agierenden Architekten und Designern wie Le Corbusier, Ludwig Mies van der Rohe, Marcel Breuer, Robert Mallett-Stevens, Alvar Aalto und Richard Neutra gewähren vor allem die hier gezeigten Arbeiten von Vertretern der italienischen Avantgarde, darunter Giuseppe Terragni, Carlo Mollino, Gio Ponti, Melchiorre Bega, Franco Albini oder Studio BBPR spannende Einblicke in das prägende Jahrzehnt des Modernismus. Avantgardistische Stahlrohrmöbel, fantasievolle Glasarbeiten der Firmen Venini und Fontana Arte und das zeitgenössische Industriedesign stehen gleichberechtigt neben amerikanischen Wolkenkratzern und funktionalen Büroeinrichtungen.

1940 - 1949: Zerstörung und Wiederaufbau (Band II)

Dieser Band dokumentiert die 1940er Jahre, das Jahrzehnt, in dem der Faschismus seinen Höhepunkt erreichte und der Zweite Weltkrieg zur weitgehenden Zerstörung Europas führten. Die zweite Hälfte der 1940er Jahre war jedoch auch die Zeit des Wiederaufbaus, der Demokratisierung und der damit einhergehenden Suche nach neuen gesellschaftlichen Werten. Anders als im nationalsozialistischen Deutschland konnten sich die modernistischen Tendenzen in der Architektur und im Design des faschistischen Italien weiterentwickeln, wie die hier vorgestellten Bauten und Entwürfe von Carlo Mollino, Gian Luigi Banfi, Franco Albini und Giuseppe Terragni eindrucksvoll belegen. Neben dem Internationalen Stil etablierte sich in der Nachkriegszeit das Organische Design. Band II des domus-Reprints untersucht die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Probleme der Zeit und zeigt die fortwährende Blüte der Avantgarde in Italien, der Schweiz, Skandinavien und den USA. Reportagen und Berichte über modernes Industrie- und Möbeldesign sowie privat und geschäftlich genutzte Inneneinrichtungen stehen Seite an Seite mit Artikeln über neuartige Fertighäuser und moderne Architektur im privaten oder öffentlichen Raum in Amerika.

1950 - 1954: Architektur der Avantgarde (Band III)

Band III des domus-Reprints beleuchtet die erste Hälfte der 1950er Jahre, eine Zeit die durch großen Optimismus geprägt war. Die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs waren weitgehend bewältigt, die dringendsten Bedürfnisse der Bevölkerung erfüllt, und die Aussichten für die Wirtschaft waren rosig. Architektur und Design waren auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen, Materialien und Anwendungsgebieten, und die Möglichkeiten schienen schier endlos zu sein. Dieser Band zeigt die aktuellsten Trends der Zeit anhand von umfassenden Berichten über die IX. Mailänder Triennale und über Designer wie Tapio Wirkkala, Finn Juhl, Carlo de Carli, Carlo Mollino, Piero Fornasetti, Marco Zanuso, Harry Bertoia und George Nelson. Artikel über die berühmte Unité d'Habitation in Marseille von Le Corbusier, die bahnbrechenden Case Study Houses von Charles und Ray Eames, Richard Neutras kalifornische Projekte, Oscar Niemeyers Werk in Brasilien und den futuristischen Olivetti Showroom des Studio BBPR in New York vermitteln einen excellenten Überblick über die internationale Architektur der Avantgarde während der frühen 1950er Jahre.

1955 – 1959: Internationale Angelegenheiten (Band IV)

Band IV des domus-Reprints konzentriert sich auf die zweite Hälfte der 1950er Jahre, eine Ära der großen Visionen, in der sich Architektur und Design zunehmend internationalisierten. Die oft eher verspielten, experimentellen Ideen und Entwürfe aus der ersten Hälfte des Jahrzehnts wichen zunehmend einem allgemeingültigen Stil. Der Internationale Stil und das Organische Design der Nachkriegszeit gingen dabei ein Bündnis ein, dessen gemeinsamer Nenner die hohe Qualität eines jeden Entwurfs ist. Die vorgestellten Werke von Architekten und Designern wie Oscar Niemeyer, Carlos Raúl Villanueva, Vittoriano Viganò und Angelo Mangiarotti sind Beispiele für diese Entwicklung. Daneben dokumentiert dieser Band Bürogeräte von Olivetti, Möbelentwürfe von Ray und Charles Eames, Keramiken und Leuchten nach Entwürfen von Ettore Sottsass, den Herman Miller Showroom von Alexander Girard in San Francisco und berühmte Bauten wie Le Corbusiers Pilgerkirche in Ronchamp oder Gio Pontis Villa Arreaza in Caracas.

1960 - 1964: Auf dem Weg zum Pop Design (Band V)

Der fünfte Band des domus-Reprints befasst sich mit Architektur und Design aus der ersten Hälfte der 1960er Jahre. Für diese Zeit charakteristisch ist die Koexistenz verschiedener Stile: Die Nachwirkungen des Internationalen Stils und des Guten Designs waren noch immer spürbar, während das Organische Design, das sich parallel seit den späten 1940er Jahren entwickelt hatte, nach und nach seinen Einfluss verlor. In den frühen 1960er Jahren nahm eine neue Richtung Gestalt an, die - von Pop Art und Alltagskultur geprägt - zum Pop Design führte. Dieser Trend lässt sich besonders an den Entwürfen für Inneneinrichtungen und Möbeln ablesen, wo eine Vielzahl neuer Kunst- und Schaumstoffe die traditionellen Materialien wie Metall, Glas oder Holz verdrängten und den Weg für völlig neuartige Gestaltungsformen ebneten. Band V dokumentiert dies anhand von Entwürfen von Ray und Charles Eames, Verner Panton, Achille und Pier Giacomo Castiglioni und Joe Colombo. Zu den architektonischen Höhepunkten gehören die beeindruckenden Bauten von Gio Ponti, Carlo Scarpa, Angelo Mangiarotti, James Stirling und Eero Saarinen.

1965 - 1969: Der Bruch mit der Vergangenheit und die Verbeugung vor der Zukunft (Band VI)

Im Fokus dieses Bands stehen die späten 1960er Jahre, in denen sich Architektur und Design radikal veränderten. Alte Werte wie Funktionalität, Eleganz und Materialgerechtigkeit, die mehr als ein halbes Jahrhundert lang gültig gewesen waren, verloren ihre Bedeutung und machten den Weg frei für die spielerischen Ideen der Popkultur und die gesellschaftskritischen Experimente einer neuen Generation von Architekten und Designern. Architekten- und Designergruppen wie Archizoom und Archigram hinterfragten die etablierten Statussymbole sowie die vorherrschenden Moden und Konsummuster und schufen provokante Gegenentwürfe im Stil des Anti- und Radikal-Design. Band VI des domus-Reprints dokumentiert Entwürfe von Joe Colombo, Ettore Sottsass, Gae Aulenti, Olivier Mourgue, Achille und Pier Giacomo Castiglioni, Verner Panton, Kenzo Tange, Luigi Moretti, Oscar Niemeyer, Gio Ponti und vielen anderen.

1970 – 1974: Vorherrschaft der Individualität (Band VII)

In den frühen 70er Jahren vollzog sich in Architektur und Design ein extremer Wandel. Es machte sich ein Trend zur Individualität bemerkbar, der sich in neuartigen Stilen und Konstruktionsmethoden niederschlug. Futuristische Architekturentwürfe wie etwa von Luigi Moretti standen den eher sachlichen Entwürfen von Renzo Piano oder Richard Rogers gegenüber, zugleich machten sich erste postmoderne Tendenzen bemerkbar. Japanische Architekten wie Kisho Kuramata gingen mit ihren metabolistischen Bauwerken und Stadtplanungen völlig neue Wege. Im Bereich des Designs sind es vor allem die Wohnlandschaften aus Kunst- und Schaumstoffen von Verner Panton und Joe Colombo, die neue Akzente setzten.

1975 – 1979: Erste Anzeichen eines ökologischen Bewusstseins (Band VIII)

Dieser Band präsentiert die zweite Hälfte der 1970er Jahre, die von der Ölkrise und der damit einhergehenden Weltwirtschaftskrise geprägt war. Architektur und Design setzten sich erstmals mit alternativen Energieformen, ökologischen Bauformen und recycelbaren Werkstoffen auseinander. domus dokumentiert neben vielen anderen die postmodernen Bauten von Richard Meier, die modernistischen Bauwerke der Foster Associates, das Centre Georges Pompidou von Renzo Piano und Richard Rogers sowie die Bauwerke der japanischen Architekten Arata Isozaki und Kisho Kurakawa. Im Bereich des Industriedesigns stehen moderne Transportsysteme, Büromaschinen und Elektrowaren im Vordergrund.

1980 – 1984: Postmoderne total (Band IX)

Dieser Band präsentiert die frühen 1980er Jahre, die Zeit der Postmoderne. Italienische Designergruppen wie Alchimia und Memphis mit ihren Protagonisten Alessandro Mendini, Andrea Branzi, Michele de Lucchi und Ettore Sottsass stellten die vordergründige Funktionalität von Designobjekten in Frage. Alltagsgegenstände und Designklassiker wurden von ihnen phantasievoll und ironisch neu interpretiert. Auf dem Gebiet der Architektur fanden diese neuen Ideen in Bauten von Hans Hollein, Michael Graves, des Studio Nizzoli und des Büros Venturi, Rauch & Scott Brown ihre Entsprechung. Gleichzeitig machen sich in den Entwürfen der Architektin Zaha Hadid erste dekonstruktivistische Tendenzen bemerkbar.

1985–1989: Die Achtziger in voller Fahrt (Band X)

Neben der Postmoderne, die in diesem Band des domus-Reprints durch Bauten, Inneneinrichtungen und Entwürfe von Peter Shire, Richard Meier, Gustav Peichl, Ricardo Bofill, Ettore Sottsass, Arata Isozaki und des Büros Arquitectonica repräsentiert wird, dominierten Bauwerke im High-Tech-Stil. Prominenteste Beispiele sind die Zentralverwaltung der Hong Kong & Shanghai Banking Corporation nach Entwurf des Architekturbüros Foster Associates und das Lloyds-Gebäude von Richard Rogers in London. Daniel Libeskinds Gebäude in Berlin sind herausragende Beispiele für die zeitgenössische Avantgarde. Im Bereich des Produktdesigns erscheinen in domus zum ersten Mal Möbel und Leuchten nach Entwürfen von Alberto Meda und Philippe Starck.

1990 – 1994: Die nächste Generation (Band XI)

Die erste Hälfte der 1990er Jahre steht in Architektur und Design für einen Generationenwechsel. domus dokumentierte die Arbeiten von Architekten wie Tadao Ando, Jean Nouvel, David Chipperfield, Philippe Starck, Rem Koolhaas, Peter Eisenman, Jacques Herzog und Pierre de Meuron. Daneben wurden die bereits etablierten Architekturgrößen wie Frank O. Gehry, Mario Bellini, Richard Meier, Renzo Piano, Norman Foster und Santiago Calatrava vorgestellt. Im Produktdesign betraten Marc Newson, Rodney Kinsman, Jasper Morrison sowie die Brüder Fernando und Humberto Campana erstmals die Bühne.

1995 – 1999: Die letzten Jahre des 20. Jahrhunderts (Band XII)

Auch gegen Ende des 20. Jahrhunderts hatte die Zeitschrift domus nichts von ihrer Aktualität verloren. Für die zeitgenössische Architektur- und Design-Avantgarde sowie für Innenarchitektur und Industriedesign war domus nach wie vor das maßgebliche Forum. Dieser Band zeigt die neuesten Bauwerke von Mario Botta, Arata Isozaki, Josef Paul Kleihues, Richard Meier, Günther Domenig, Herzog & Meuron, Frank O. Gehry, Peter Zumthor, Daniel Libeskind sowie Designs von Philippe Starck, Ross Lovegrove, Jonathan Ive, Alberto Meda, Paolo Rizzatto, Perry A . King und Santiago Miranda.

Über Charlotte J. & Peter M. Fiell

Charlotte J. & Peter M. Fiell haben zahlreiche Titel bei TASCHEN und später in Ihrem eigenen , in 2009 gegründeten Verlag herausgegeben, darunter 1000 Chairs, Design des 20. Jahrhunderts, Industriedesign A–Z, Scandinavian Design, Designing the 21st Century, Graphic Design for the 21st Century, 1000 Lights und Contemporary Graphic Design, die Decorative-Art-Serie und die zwölfbändige Ausgabe Domus 1928 –1999.

Details

Autoren: Charlotte J. Fiell und Peter M. Fiell
Verlag: Taschen Verlag, Köln
Auflage: Erstauflage
Jahr: 10/2006
Seitenanzahl: 6.960 Seiten
Abbildungen: über 20.000 Abbildungen in Farbe und S/W
Buchart: Hardcover mit Schutzumschlag mit beiliegender CD
Sprache: Englisch und Italienisch
ISBN 10: 3-8228-3027-5
ISBN 13: 978-3-8228-3027-7
Größe: ca. 610 x 406 x 386 mm
Gewicht: ca. 35.000 Gramm
Zustand: neu, ungelesen