Max Bill - Maler, Bildhauer, Architekt, Designer
Lieferstatus
Derzeit ist dieses Buch nicht am Lager und auch ab Verlag nicht lieferbar.
Bitte bestellen Sie einfach vor und wir bemühen uns, es schnellstmöglich für Sie zu besorgen.
Bei Amazon erhalten Sie das Buch hier: Max Bill - Maler, Bildhauer, Architekt, Designer
Beschreibung
Thomas Buchsteiner, Otto Letze (Hrsg.)
Max Bill
Maler, Bildhauer, Architekt, Designer
Ausgezeichnet als eines der »Schönsten Bücher aus aller Welt« 2006 und der »Schönsten deutschen Bücher« 2006. Ausgezeichnet vom Art Director's Club, Deutschland, 2006 und vom Type Director's Club, New York, 2006. Ausgezeichnet mit dem red dot design award 2006 und dem iF Communication Design Award, 2006.
Max Bills (1908-1994) künstlerische Arbeit beruht auf der Vorstellung, dass Schönheit das Resultat einer geistigen, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Ordnung sei. Zwischen Gestaltungsproblemen des Alltags und denen in der Kunst sah er dabei keinen prinzipiellen, sondern lediglich einen graduellen Unterschied. Von diesem Ansatz ausgehend, schuf er ein vielschichtiges Werk in den Bereichen Architektur, Skulptur und Design, Malerei, Grafik und Typografie.
Die Monografie präsentiert mehr als 250 Einzelobjekte Max Bills, darunter frühe Zeichnungen aus seiner Zeit am Bauhaus, eine Vielzahl von Gemälden und Skulpturen und einige grafische Reihen. Mehr als ein Dutzend seiner Architekturprojekte und Designobjekte wird vorgestellt - der Ulmer Hocker ebenso wie die Uhren-Klassiker. Bills ungewöhnliche Arbeiten aus dem Bereich Werbung und Plakatgestaltung ergänzen den Band.
Unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung
Ausstellung: Kunstmuseum Stuttgart 10.9.2005-8.1.2006 · Weitere Stationen in Südamerika und Europa
"Ein preiswertes typografisches Juwel im Bücherschrank jeden Kunstfreundes." [Buchhändler heute]
Über Max Bill
Max Bill (* 22. Dezember 1908 in Winterthur; † 9. Dezember 1994 in Berlin) war ein Schweizer Architekt, Künstler und Designer, Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten.
Bill machte von 1924 bis 1927 eine Lehre als Silberschmied an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Im Alter von 17 Jahren wurde er 1925 mit seinen Schülerarbeiten an die Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes in Paris eingeladen, wo ihn besonders die Werke von Le Corbusier, Konstantin Stepanowitsch Melnikow und Josef Hofmann beeindruckten. 1927/28 studierte er in Dessau am Bauhaus, wo zu dieser Zeit Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer lehrten.
Ab 1929 war er sowohl praktisch als auch theoretisch als Architekt, seit 1932 als Maler, Grafiker, Bildhauer tätig. Von 1932 bis 1937 war er Mitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris. 1936 definierte er in einem Ausstellungskatalog des Kunsthauses Zürich seine Vorstellung von „Konkreter Kunst“ und wurde zu einem ihrer wichtigsten Vertreter. Seit 1936 war er auch aktiv als Publizist tätig und gründete 1941 den Allianz-Verlag. 1938 wurde er Mitglied des Congrès International d'Architecture Moderne.
1944/45 hatte er seine erste Professur an der Zürcher Kunstgewerbeschule. In dieser Zeit schloss er Freundschaft mit Georges Vantongerloo und František Kupka. Ende der 1940er/Anfang der 1950er war er Mitbegründer der HfG Ulm, der Hochschule für Gestaltung in Ulm, und entwarf das Schulgebäude. Von 1953 bis 1956 war er deren erster Rektor; 1957 kehrt er zurück nach Zürich. Zwischen 1967 und 1974 hatte er den Lehrstuhl für Umweltgestaltung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne.
Max Bill war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959), und auch der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.
Als Leiter des Bereichs „Bilden und Gestalten“ war er von 1961 bis 1964 Architekt für die schweizerische Landesschau von Lausanne. Von 1961 bis 1968 war er als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Zürich sowie von 1967–1971 im Schweizer Nationalrat. Portiert vom Landesring der Unabhängigen, war er als Parteiloser politisch aktiv.
Ehrungen / Auszeichnungen (Auswahl):
* 1964: Ehrenmitgliedschaft/ Honorary Member of the AIA American Institute of Architects
* 1968: Kunstpreis der Stadt Zürich
* 1979: Kulturpreis der Stadt Winterthur
* 1982: Kaiserring der Stadt Goslar (siehe Goslarer Kaiserring)
* 1988: Premio Marconi per Arte e Scienzia, Bologna
* 1989: Piepenbrock-Preis für Plastik, Osnabrück
* 1990: Helmut-Kraft-Preis für bildende Künste, Stuttgart
* 1993: Praemium Imperiale, Tokio
* 2008: Max-Bill-Platz in seiner Heimatgemeinde Moosseedorf
Im Stadtkreis Oerlikon, Zürich wurde ein Platz an Passantenlage mit Einkaufsmöglichkeiten nach ihm benannt.
Details
Herausgeber: Volker Huber
Texte: Marion Ackermann, Vivian Endicott Barnett, Jakob Bill, Max Bill, Gerd Fleischmann, Karl Gerstner, Karin Gimmi, Eugen Gomringer, Arthur Rüegg, Dirk Scheper und Angela Thomas Schmid
Verlag: Hatje Cantz, Ostfildern
Erstauflage: 2005
Auflage: 2. Auflage
Jahr: 2006
Seitenanzahl: 296 Seiten
Buchart: Broschur
Abbildungen: 395 Abbildungen, davon 232 farbige
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7757-1641-6
ISBN 13: 978-3-7757-1641-3
Größe: ca. 266 x 228 x 26 mm
Gewicht: ca. 1.400 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Lieferstatus
Derzeit ist dieses Buch nicht am Lager und auch ab Verlag nicht lieferbar.
Bitte bestellen Sie einfach vor und wir bemühen uns, es schnellstmöglich für Sie zu besorgen.
Bei Amazon erhalten Sie das Buch hier: Max Bill - Maler, Bildhauer, Architekt, Designer







