Max Bill - Kontinuität. Granitmonolith VHS 50 min
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Beschreibung
Ernst Scheidegger
Kontinuität - Granitmonolith von Max Bill
VHS-Video - 50 Minuten
FSK: 0
„Die Skulptur Kontinuität, die der schweizer Maler, Bildhauer und Architekt Max Bill (1908-1994) vor die Türme der Deutschen Bank in Frankfurt stellte, gehört zu den eindruckvollsten monumentalen Werken, die in unserer Zeit ausgeführt worden sind.“
Werner Spies
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Über Max Bill
Max Bill (* 22. Dezember 1908 in Winterthur; † 9. Dezember 1994 in Berlin) war ein Schweizer Architekt, Künstler und Designer, Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten.
Bill machte von 1924 bis 1927 eine Lehre als Silberschmied an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Im Alter von 17 Jahren wurde er 1925 mit seinen Schülerarbeiten an die Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes in Paris eingeladen, wo ihn besonders die Werke von Le Corbusier, Konstantin Stepanowitsch Melnikow und Josef Hofmann beeindruckten. 1927/28 studierte er in Dessau am Bauhaus, wo zu dieser Zeit Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer lehrten.
Ab 1929 war er sowohl praktisch als auch theoretisch als Architekt, seit 1932 als Maler, Grafiker, Bildhauer tätig. Von 1932 bis 1937 war er Mitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris. 1936 definierte er in einem Ausstellungskatalog des Kunsthauses Zürich seine Vorstellung von „Konkreter Kunst“ und wurde zu einem ihrer wichtigsten Vertreter. Seit 1936 war er auch aktiv als Publizist tätig und gründete 1941 den Allianz-Verlag. 1938 wurde er Mitglied des Congrès International d'Architecture Moderne.
1944/45 hatte er seine erste Professur an der Zürcher Kunstgewerbeschule. In dieser Zeit schloss er Freundschaft mit Georges Vantongerloo und František Kupka. Ende der 1940er/Anfang der 1950er war er Mitbegründer der HfG Ulm, der Hochschule für Gestaltung in Ulm, und entwarf das Schulgebäude. Von 1953 bis 1956 war er deren erster Rektor; 1957 kehrt er zurück nach Zürich. Zwischen 1967 und 1974 hatte er den Lehrstuhl für Umweltgestaltung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne.
Max Bill war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959), und auch der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.
Als Leiter des Bereichs „Bilden und Gestalten“ war er von 1961 bis 1964 Architekt für die schweizerische Landesschau von Lausanne. Von 1961 bis 1968 war er als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Zürich sowie von 1967–1971 im Schweizer Nationalrat. Portiert vom Landesring der Unabhängigen, war er als Parteiloser politisch aktiv.
Ehrungen / Auszeichnungen (Auswahl):
* 1964: Ehrenmitgliedschaft/ Honorary Member of the AIA American Institute of Architects
* 1968: Kunstpreis der Stadt Zürich
* 1979: Kulturpreis der Stadt Winterthur
* 1982: Kaiserring der Stadt Goslar (siehe Goslarer Kaiserring)
* 1988: Premio Marconi per Arte e Scienzia, Bologna
* 1989: Piepenbrock-Preis für Plastik, Osnabrück
* 1990: Helmut-Kraft-Preis für bildende Künste, Stuttgart
* 1993: Praemium Imperiale, Tokio
* 2008: Max-Bill-Platz in seiner Heimatgemeinde Moosseedorf
Im Stadtkreis Oerlikon, Zürich wurde ein Platz an Passantenlage mit Einkaufsmöglichkeiten nach ihm benannt.
Details
Regie: Ernst Scheidegger
Kamera: Otmar Schmid, Brunno Dell'Amico
Kommentar: Max Bill, Ernst Scheidegger
Schnitt: Franziska Wirz
Musik: Gian Gadient und Florian Egli
Verlag: Scheidegger & Spiess AG, Zürich
Freigegeben ab: 0 Jahre
Jahr: 1998
Auflage: Erstauflage
Laufzeit: ca. 50 Minuten
Medium: VHS-Videocassette
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-85881-902-6
ISBN 13: 978-3-85881-902-4
Gewicht: ca. 300 Gramm
Zustand: neu, ungesehen
Es ist ein Buch zu dem Thema erschienen: Max Bill - Kontinuität. Granit-Monolith; Buch in Leinenausgabe







