Max Bill - Kontinuität. Granit-Monolith; Dt. Bank
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Beschreibung
Werner Spies
Kontinuität - Granit-Monolith von Max Bill
„Die Skulptur Kontinuität, die der schweizer Maler, Bildhauer und Architekt Max Bill (1908-1994) vor die Türme der Deutschen Bank in Frankfurt stellte, gehört zu den eindruckvollsten monumentalen Werken, die in unserer Zeit ausgeführt worden sind.“
Werner Spies
Dieses Buch vereint einen ausführlichen Essay von Werner Spieß über die Skulptur Kontinuität und eine Fotodokumentation zu Fertigung, Transport und Aufstellung einer der bekanntesten Skulpturen des öffentlichen Raumes: Vom Steinbruch bis zur Kulisse der Deutschen Bank. Die Bildkommentare der Dokumentation stammen von Max Bill persönlich.
In Leinen gebunden und im Schmuckschuber in Granit-Optik untergebracht, ist dieses Buch ein Standardwerk nicht nur für Max Bill - Liebhaber, sondern auch für alle Interessierten der Kunst im Öffentlichen Raum, der traditionellen Bildhauerei und der 'großen Massen'.
Wir konnten für unsere Kunden einen kleinen Rest an neuen Büchern erwerben.
Über Max Bill
Max Bill (* 22. Dezember 1908 in Winterthur; † 9. Dezember 1994 in Berlin) war ein Schweizer Architekt, Künstler und Designer, Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten.
Bill machte von 1924 bis 1927 eine Lehre als Silberschmied an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Im Alter von 17 Jahren wurde er 1925 mit seinen Schülerarbeiten an die Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes in Paris eingeladen, wo ihn besonders die Werke von Le Corbusier, Konstantin Stepanowitsch Melnikow und Josef Hofmann beeindruckten. 1927/28 studierte er in Dessau am Bauhaus, wo zu dieser Zeit Albers, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer lehrten.
Ab 1929 war er sowohl praktisch als auch theoretisch als Architekt, seit 1932 als Maler, Grafiker, Bildhauer tätig. Von 1932 bis 1937 war er Mitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création in Paris. 1936 definierte er in einem Ausstellungskatalog des Kunsthauses Zürich seine Vorstellung von „Konkreter Kunst“ und wurde zu einem ihrer wichtigsten Vertreter. Seit 1936 war er auch aktiv als Publizist tätig und gründete 1941 den Allianz-Verlag. 1938 wurde er Mitglied des Congrès International d'Architecture Moderne.
1944/45 hatte er seine erste Professur an der Zürcher Kunstgewerbeschule. In dieser Zeit schloss er Freundschaft mit Georges Vantongerloo und František Kupka. Ende der 1940er/Anfang der 1950er war er Mitbegründer der HfG Ulm, der Hochschule für Gestaltung in Ulm, und entwarf das Schulgebäude. Von 1953 bis 1956 war er deren erster Rektor; 1957 kehrt er zurück nach Zürich. Zwischen 1967 und 1974 hatte er den Lehrstuhl für Umweltgestaltung an der Hochschule für bildende Künste Hamburg inne.
Max Bill war Teilnehmer der documenta 1 (1955), der documenta II (1959), und auch der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.
Als Leiter des Bereichs „Bilden und Gestalten“ war er von 1961 bis 1964 Architekt für die schweizerische Landesschau von Lausanne. Von 1961 bis 1968 war er als Mitglied des Gemeinderates der Stadt Zürich sowie von 1967–1971 im Schweizer Nationalrat. Portiert vom Landesring der Unabhängigen, war er als Parteiloser politisch aktiv.
Ehrungen / Auszeichnungen (Auswahl):
* 1964: Ehrenmitgliedschaft/ Honorary Member of the AIA American Institute of Architects
* 1968: Kunstpreis der Stadt Zürich
* 1979: Kulturpreis der Stadt Winterthur
* 1982: Kaiserring der Stadt Goslar (siehe Goslarer Kaiserring)
* 1988: Premio Marconi per Arte e Scienzia, Bologna
* 1989: Piepenbrock-Preis für Plastik, Osnabrück
* 1990: Helmut-Kraft-Preis für bildende Künste, Stuttgart
* 1993: Praemium Imperiale, Tokio
* 2008: Max-Bill-Platz in seiner Heimatgemeinde Moosseedorf
Im Stadtkreis Oerlikon, Zürich wurde ein Platz an Passantenlage mit Einkaufsmöglichkeiten nach ihm benannt.
Über Werner Spies
Werner Spies wurde 1937 in Tübingen geboren und wuchs in Rottenburg am Neckar auf. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Romanistik in Wien, Paris und Tübingen. Seit 1975 Lehrstuhl für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Kunstakademie in Düsseldorf. Von 1997 bis 2000 Direktor des Musée National d´Art Moderne am Pariser Centre Georges Pompidou.
Werner Spies ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und gehört der französischen Ehrenlegion an.
In Paris freundete er sich mit Künstlern wie Marcel Duchamp und den Giacometti-Brüdern an. Einflußreich auf seine späteren Arbeiten war schließlich auch seine persönliche Bekanntschaft mit Max Ernst und Pablo Picasso: "Ich glaube, die Beschäftigung mit Kunst, die nicht nur lebt, sondern hinter der auch ein erkennbares Denken und Fühlen stehen, ist eine Notwendigkeit. Ich sehe einen Vorteil darin, über Picasso und Max Ernst gearbeitet zu haben, weil ich sie gekannt habe." (Stgt. Ztg., 1997).
Organisation zahlreicher Ausstellungen in Paris, Düsseldorf, Stuttgart, Tübingen, Tokio und Berlin mit Werken von Max Ernst und Picasso.
Weiter beschäftigte sich Werner Spies auch mit dem Werk französischer Schriftsteller. Neben anderen übersetzte er Werke von Marguerite Duras und Nathalie Sarraute ins Deutsche.
Journalistische Arbeit, u. a. aus Paris für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Details
Autor: Werner Spies
Herausgeber: Deutsche Bank AG, Frankfurt
Verlag: Busche Verlagsgesellschaft, Dortmund
Auflage: Erstauflage
Jahr: 1986
Seitenanzahl: 136 Seiten
Buchart: Leinen im Schmuckschuber
Abbildungen: zahlreiche Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-925086-01-6
ISBN 13: 978-3-925086-01-4
Größe: ca. 287 x 219 x 20 mm (incl. Schuber)
Gewicht: ca. 1.000 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheiten: sehr seltenes Hochwert-Buch
Es ist ein 50 minütiges VHS-Video zu dem Thema erschienen: Max Bill - Kontinuität. Granit-Monolith VHS - FSK: 0 Jahre







