... stets konkret Die Hubertus Schoeller Stiftung

 

48,00 EUR

ISBN: 9783879098439  

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Beschreibung

Dorothea Eimert und Hans-Peter Riese (Hrsg.)
... stets konkret

Die Hubertus Schoeller Stiftung

Überblick über die konkret-konstruktive Kunst und die ZERO-Bewegung in einer hochkarätigen Sammlung


30 Jahre war Hubertus Schoeller mit seiner Galerie in Düsseldorf die erste Adresse für konkrete Kunst in Deutschland. Mit dem Ende seiner Galerietätigkeit stiftete er seine umfangreiche Sammlung dem Leopold-Hoesch-Museum Düren. Von Getulio Alviani über Andreas Brandt, Antonio Calderara, Kuno Gonschior, Heinz Mack und Otto Piene bis hin zu Günther Uecker sind hier die bedeutenden Künstler der konkret-konstruktiven Kunst und der ZERO-Bewegung versammelt und vermitteln einen eindrucksvollen Überblick über eine der bedeutendsten Kunstrichtungen des 20. Jahrhunderts.

Großformatiger und anspruchsvoll ausgestatteter Bildband

 

Über Otto Piene

Otto Piene (* 18. April 1928 in Laasphe) ist ein deutscher Künstler.

Er war von 1974 bis 1994 Direktor des „Center for Advanced Visual Studies“ (CAVS). Als Reaktion auf das abstrakte Informel gründete Piene gemeinsam mit Heinz Mack (* 1931) am 11. April 1957 in Düsseldorf die später international einflussreiche Künstlergruppe ZERO („Nullpunkt der Kunst“), der sich im Jahr 1961 auch Günther Uecker (* 1930) anschloss. Piene gilt als ein Wegbereiter der Licht- und Feuerkunst sowie der Sky Art-Aktionen.

Otto Piene wuchs in Lübbecke auf. Nach dem Abitur 1947 studierte er von 1949 bis 1950 Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste in München und von 1950 bis 1953 an der Kunstakademie in Düsseldorf. Zwischen 1951 und 1964 wirkte er als Dozent an der Modeschule in Düsseldorf. Von 1953 bis 1957 belegte er an der Universität zu Köln den Studiengang Philosophie und schloss mit dem Staatsexamen ab.

An der University of Pennsylvania übernahm er 1964 eine Gastprofessur. Von 1968 bis 1971 war er Fellow des 1967 von Gyorgy Kepes gegründeten Center for Advanced Visual Studies (CAVS). 1972 wurde er Professor of Visual Design for Environmental Art (Professor der Umweltkunst) am Massachusetts Institute of Technology, das ihn 1974 zum Direktor des CAVS berief.

Piene lebt und arbeitet heute in Groton/Massachusetts, Boston sowie Düsseldorf.

Die bei der Gründung der Gruppe „ZERO“ vorherrschende Idee war ein von der Ebene „Null“ ausgehender kompletter Neubeginn in der Malerei und die Einbeziehung in das künstlerische Schaffen von Licht (und Schatten), sowie – für Piene – auch von Feuer. Ihre Anschauung verbreiteten Mack und Piene bis 1961 in der Zeitschrift „ZERO“.

Im Jahr 1959 entwarf Piene unter Bezugnahme auf elementare Naturenergien Lichtballette und Rauchbilder. Die Praxis der Rauchbilder führt er bis heute fort. Die Spuren von Feuer und Rauch sind wichtige Elemente dieser Werke. Er experimentierte außerdem mit Multimedia-Kombinationen (1960). Bekannt ist Piene insbesondere durch das Lichtballett und weitere lichtkinetische Arbeiten. Außerdem schuf er aufgrund seiner intensiven Auseinandersetzung mit Licht und Bewegung Luft- und Lichtskulpturen.

Details

Herausgeber: Dorothea Eimert und Hans-Peter Riese
Texte: Paul Larue, Hubertus Schoeller, Dorothea Eimert, Hans-Peter Riese
Verlag: Wienand, Köln
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2004
Seitenanzahl: 240 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: 46 s/w- und 116 Farbabbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-87909-843-3
ISBN 13: 978-3-87909-843-9
Größe: ca. 300 x 230 mm
Gewicht: ca. 1.600 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheiten: Mit einem Gespräch zwischen Friedrich W. Heckmanns und Hubertus Schoeller