Gralglas - Deutsches Design 1930-1981

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ISBN: 9783422070134  

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Beschreibung

Dr. Helmut Ricke und Wilfried van Loyen (Hrsg.)
gralglas
Deutsches Design 1930-1981

Gralglas in Dürnau ist eine der führenden Manufakturen im Designbereich. Neben Süßmuth in Immenhausen, der Wiesenthalhütte in Schwäbisch Gmünd und der Manufaktur der WMF in Geislingen zählt das Unternehmen zu den wenigen deutschen Firmen, die in der Nachkriegszeit mit einem dezidierten Formprogramm ein eigenes Designprofil zeigten.

Die Publikation setzt einen Schwerpunkt auf Gebrauchs- und Ziergefäße mit besonderem Designanspruch, also auf Vasen, Krüge, Karaffen. Darüber hinaus werden die wichtigsten Trinkglasservice und nach Künstlerentwürfen gefertigte Unikate kommentiert und in zahlreichen Abbildungen vorgestellt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der persönlichen Handschrift der für die Firma tätigen Designer. Eine Auswahl von Modellen der Gral-Glas-Werkstätten in Göppingen, aus denen gralglas in Dürnau hervorging, macht die Voraussetzungen für die Glasgestaltung der 1950er Jahre anschaulich.

Ergänzt wird der Band durch Designerviten und historische Fotos sowie einer CD mit Archivmaterial.

Begleitbuch zur Ausstellung im Glasmuseum Hentrich im museum-kunst-palast Düsseldorf vom 26.02. bis 29. Mai 2011. Weitere Stationen sind geplant.

 

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Inhaltsverzeichnis

Autor Inhalt Seite
  Zum Geleit 6
  Vorwort 8
  Dank 10
Helmut Ricke I Unser Grundsatz ist: »Gute Kunst ins Volk zu tragen«
Die Gral-Glas-Werkstätten Göppingen 1931-1947
12
  Neubeginn mit Risiko 12
  Karl Seyfang und Hermann Fischer 14
  Dominanz des Dekors 22
  Seyfang, Stadler, Habermeier 25
Helmut Ricke und Wilfried van Loyen Genese eines Klassikers - Die Kelchglasgarnitur 733/A 50 Sinfonie 45
Helmut Ricke II Von Gral-Glas zu gralglas
Gestaltung wird Design
48
  Zweiter Neubeginn 1947 bis 1952 48
  Profilwechsel 1952 bis 1959 54
  Die Vasen der 1950er-Jahre 70
Helmut Ricke lll Form, Farbe, Dekor
Konzepterweiterung 1959 bis 1970
78
  Die Übernahme von Rheinkristall Leichlingen 78
  Ausbau auf der Basis des Bewährten - Kelchgläser und Becher der 1960er-Jahre 86
  Auf der Suche - Neue Entwerfer für ein breites Spektrum 95
  Bestätigung des Bewährten
Baumann, Stadle und Habermeier in den 1960er-Jahren
112
  Neubewertung des Dekors 118
Helmut Ricke lV Experimentierfeld
»heiße Techniken«
124
  Einzelstück und Kleinserie als Imagefaktor der 1960er-Jahre 124
  Dekor aus der Hütte - die Ära Karl wiedmann 127
  Unikate 129
  Innovation und Entwicklung 135
Helmut Ricke V Design im Zeichen des Marketing
Gralglas in den 1970er-Jahren
140
  Zeit des Umbruchs 140
  Suche nach Wegen aus der Krise 141
  Neue Impulse und ein Alterswerk 143
  Günther Hofmann und das gralglas Atelier 144
  Designentwicklung nach 1970 147
  Gralglas Workshop 163
  Die letzten Jahre 165
Wilfried van Loyen Vl Werbung und Verkaufsförderung 172
  Die Anfänge in den 1930er-Jahren 172
  Aufbruch in den 1950er-Jahren 174
  Gral-Ausstellungen als erweitertes Verkaufskonzept 179
  Neuausrichtng der Verkaufsförderung 181
Helmut Ricke Vll Gralglas
Ein Beitrag zur Glaskultur Europas
184
  Die Gral-Glas Werkstätten Göppingen im deutschen Kontext 184
  Gral-Glashütte Dürnau - die internationale Perspektive 187
  Der Einflusd der Länder des Nordens 188
  Gralglas und die Mitbewerber 190
Helmut Ricke und Wilfried van Loyen Vlll Firmengeschichte Gralglas 194
Xenia Riemann lX Entwerfer und Designer 210
  Profilbildende Künstler 210
  Werksentwurf und gralglas Atelier 223
  Gastentwerfer 225
  Anhang 232
  Markenzeichen 232
  Modellnummernsysteme 233
  Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen 235
  Wichtige Auszeichnungen 235
  Literatur zusammengestellt von Anne-Marie Katins 236
  Inhalt der beiliegenden CD-ROM 240

Zur Ausstellung

gralglas Dürnau
Deutsches Design 1930-1981
26.02.2011 - 29.05.2011
Glasmuseum Hentrich, Düsseldorf
Grünes Gewölbe in der Tonhalle


Die Ausstellung will Rang und Bedeutung der im Nachkriegsdeutschland im Designbereich führenden Manufaktur gralglas in Dürnau sichtbar machen. Neben Süßmuth in Immenhausen, der Wiesenthalhütte in Schwäbisch Gmünd und der Manufaktur der WMF in Geislingen zählt das Unternehmen zu den wenigen Firmen, die in der Nachkriegszeit mit einem dezidierten Formprogramm zur Ausbildung eines eigenen, für die Bundesrepublik kennzeichnenden Designprofils beitrugen.

Die Ausstellung wird ihren Schwerpunkt vor allem im Bereich der Gebrauchs- und Ziergefäße mit besonderem Designanspruch haben, also bei Vasen, Krügen, Karaffen und dergleichen. Daneben werden die wichtigsten Trinkglasservice und nach Künstlerentwürfen gefertigte Unikate gezeigt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die persönliche Handschrift der für die Firma tätigen Designer, darunter Hans Theo Baumann und Konrad Habermeier, gelenkt. Eine Auswahl von älteren Modellen der Gral-Glaswerkstätten in Göppingen, aus denen gralglas in Dürnau hervorging, macht die Voraussetzungen der Glasgestaltung der 1950er Jahre in den Jahren vor dem Krieg anschaulich.

Über Dr. Helmut Ricke

Dr. Helmut Ricke war Direktor der Sammlungen und Leiter des Glasmuseums Hentrich im museum kunst palast in Düsseldorf. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Glaskunst, insbesondere der des 19. und 20. Jahrhunderts. Er verfasste zahlreiche Publikationen zum Thema Glas.

Details

Herausgeber: Dr. Helmut Ricke und Wilfried van Loyen
Verlag: Deutscher Kunstverlag, München und Berlin
Auflage: Erstauflage
Jahr: 03/2011
Seitenanzahl: 240 Seiten
Abbildungen: 98 farbigen und 402 schwarzweißen Abbildungen
Buchart: Hardcover mit CD-ROM
Sprache: Deutsch und Englisch
ISBN 10: 3-422-07013-3
ISBN 13: 978-3-422-07013-4
Größe: ca. 280 x 230 mm
Gewicht: ca. 1.500 Gramm
Zustand: neu, ungelesen, eingeschweißt