Gralglas - Deutsches Design 1930-1981
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Beschreibung
Dr. Helmut Ricke und Wilfried van Loyen (Hrsg.)
gralglas
Deutsches Design 1930-1981
Gralglas in Dürnau ist eine der führenden Manufakturen im Designbereich. Neben Süßmuth in Immenhausen, der Wiesenthalhütte in Schwäbisch Gmünd und der Manufaktur der WMF in Geislingen zählt das Unternehmen zu den wenigen deutschen Firmen, die in der Nachkriegszeit mit einem dezidierten Formprogramm ein eigenes Designprofil zeigten.
Die Publikation setzt einen Schwerpunkt auf Gebrauchs- und Ziergefäße mit besonderem Designanspruch, also auf Vasen, Krüge, Karaffen. Darüber hinaus werden die wichtigsten Trinkglasservice und nach Künstlerentwürfen gefertigte Unikate kommentiert und in zahlreichen Abbildungen vorgestellt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der persönlichen Handschrift der für die Firma tätigen Designer. Eine Auswahl von Modellen der Gral-Glas-Werkstätten in Göppingen, aus denen gralglas in Dürnau hervorging, macht die Voraussetzungen für die Glasgestaltung der 1950er Jahre anschaulich.
Ergänzt wird der Band durch Designerviten und historische Fotos sowie einer CD mit Archivmaterial.
Begleitbuch zur Ausstellung im Glasmuseum Hentrich im museum-kunst-palast Düsseldorf vom 26.02. bis 29. Mai 2011. Weitere Stationen sind geplant.
Zur Ausstellung
gralglas Dürnau
Deutsches Design 1930-1981
26.02.2011 - 29.05.2011
Glasmuseum Hentrich, Düsseldorf
Grünes Gewölbe in der Tonhalle
Die Ausstellung will Rang und Bedeutung der im Nachkriegsdeutschland im Designbereich führenden Manufaktur gralglas in Dürnau sichtbar machen. Neben Süßmuth in Immenhausen, der Wiesenthalhütte in Schwäbisch Gmünd und der Manufaktur der WMF in Geislingen zählt das Unternehmen zu den wenigen Firmen, die in der Nachkriegszeit mit einem dezidierten Formprogramm zur Ausbildung eines eigenen, für die Bundesrepublik kennzeichnenden Designprofils beitrugen.
Die Ausstellung wird ihren Schwerpunkt vor allem im Bereich der Gebrauchs- und Ziergefäße mit besonderem Designanspruch haben, also bei Vasen, Krügen, Karaffen und dergleichen. Daneben werden die wichtigsten Trinkglasservice und nach Künstlerentwürfen gefertigte Unikate gezeigt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die persönliche Handschrift der für die Firma tätigen Designer, darunter Hans Theo Baumann und Konrad Habermeier, gelenkt. Eine Auswahl von älteren Modellen der Gral-Glaswerkstätten in Göppingen, aus denen gralglas in Dürnau hervorging, macht die Voraussetzungen der Glasgestaltung der 1950er Jahre in den Jahren vor dem Krieg anschaulich.
Inhaltsverzeichnis
| Autor | Inhalt | Seite |
| Zum Geleit | 6 | |
| Vorwort | 8 | |
| Dank | 10 | |
| Helmut Ricke |
I Unser Grundsatz ist: »Gute Kunst ins Volk zu tragen« Die Gral-Glas-Werkstätten Göppingen 1931-1947 |
12 |
| Neubeginn mit Risiko | 12 | |
| Karl Seyfang und Hermann Fischer | 14 | |
| Dominanz des Dekors | 22 | |
| Seyfang, Stadler, Habermeier | 25 | |
| Helmut Ricke und Wilfried van Loyen | Genese eines Klassikers - Die Kelchglasgarnitur 733/A 50 Sinfonie | 45 |
| Helmut Ricke |
II Von Gral-Glas zu gralglas Gestaltung wird Design |
48 |
| Zweiter Neubeginn 1947 bis 1952 | 48 | |
| Profilwechsel 1952 bis 1959 | 54 | |
| Die Vasen der 1950er-Jahre | 70 | |
| Helmut Ricke |
lll Form, Farbe, Dekor Konzepterweiterung 1959 bis 1970 |
78 |
| Die Übernahme von Rheinkristall Leichlingen | 78 | |
| Ausbau auf der Basis des Bewährten - Kelchgläser und Becher der 1960er-Jahre | 86 | |
| Auf der Suche - Neue Entwerfer für ein breites Spektrum | 95 | |
|
Bestätigung des Bewährten Baumann, Stadle und Habermeier in den 1960er-Jahren |
112 | |
| Neubewertung des Dekors | 118 | |
| Helmut Ricke |
lV Experimentierfeld »heiße Techniken« |
124 |
| Einzelstück und Kleinserie als Imagefaktor der 1960er-Jahre | 124 | |
| Dekor aus der Hütte - die Ära Karl wiedmann | 127 | |
| Unikate | 129 | |
| Innovation und Entwicklung | 135 | |
| Helmut Ricke |
V Design im Zeichen des Marketing Gralglas in den 1970er-Jahren |
140 |
| Zeit des Umbruchs | 140 | |
| Suche nach Wegen aus der Krise | 141 | |
| Neue Impulse und ein Alterswerk | 143 | |
| Günther Hofmann und das gralglas Atelier | 144 | |
| Designentwicklung nach 1970 | 147 | |
| Gralglas Workshop | 163 | |
| Die letzten Jahre | 165 | |
| Wilfried van Loyen | Vl Werbung und Verkaufsförderung | 172 |
| Die Anfänge in den 1930er-Jahren | 172 | |
| Aufbruch in den 1950er-Jahren | 174 | |
| Gral-Ausstellungen als erweitertes Verkaufskonzept | 179 | |
| Neuausrichtng der Verkaufsförderung | 181 | |
| Helmut Ricke |
Vll Gralglas Ein Beitrag zur Glaskultur Europas |
184 |
| Die Gral-Glas Werkstätten Göppingen im deutschen Kontext | 184 | |
| Gral-Glashütte Dürnau - die internationale Perspektive | 187 | |
| Der Einflusd der Länder des Nordens | 188 | |
| Gralglas und die Mitbewerber | 190 | |
| Helmut Ricke und Wilfried van Loyen | Vlll Firmengeschichte Gralglas | 194 |
| Xenia Riemann | lX Entwerfer und Designer | 210 |
| Profilbildende Künstler | 210 | |
| Werksentwurf und gralglas Atelier | 223 | |
| Gastentwerfer | 225 | |
| Anhang | 232 | |
| Markenzeichen | 232 | |
| Modellnummernsysteme | 233 | |
| Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen | 235 | |
| Wichtige Auszeichnungen | 235 | |
| Literatur zusammengestellt von Anne-Marie Katins | 236 | |
| Inhalt der beiliegenden CD-ROM | 240 |
Über Dr. Helmut Ricke
Dr. Helmut Ricke war Direktor der Sammlungen und Leiter des Glasmuseums Hentrich im museum kunst palast in Düsseldorf. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Glaskunst, insbesondere der des 19. und 20. Jahrhunderts. Er verfasste zahlreiche Publikationen zum Thema Glas.
Details
Herausgeber: Dr. Helmut Ricke und Wilfried van Loyen
Verlag: Deutscher Kunstverlag, München und Berlin
Auflage: Erstauflage
Jahr: 03/2011
Seitenanzahl: 240 Seiten
Abbildungen: 98 farbigen und 402 schwarzweißen Abbildungen
Buchart: Hardcover mit CD-ROM
Sprache: Deutsch und Englisch
ISBN 10: 3-422-07013-3
ISBN 13: 978-3-422-07013-4
Größe: ca. 280 x 230 mm
Gewicht: ca. 1.500 Gramm
Zustand: neu, ungelesen, eingeschweißt







