Die Tonwarenfabrik Tobias Chr. Feilner in Berlin

 

58,00 EUR

ISBN: 9783422072077  

incl. 7% USt. zzgl. Versand

 
 
Anzahl:   St



Beschreibung

Jan Mende
Die Tonwarenfabrik Tobias Chr. Feilner in Berlin
Kunst und Industrie im Zeitalter Schinkels

Die Fabrik Tobias Chr. Feilners war der größte deutsche Kachelhersteller des 19. Jahrhunderts. Sie belieferte die Backsteinprojekte Karl Friedrich Schinkels mit Bauterrakotta und produzierte zudem Zier- und Gartengefäße sowie Kopien von Kunstwerken. Über das Spezifische einer Firmengeschichte hinaus gibt die Darstellung Einblick in das Funktionieren eines frühen Industrieunternehmens im Spannungsfeld von Kunst und Massenproduktion.

 

Lieferzeit: Standard max. 21 Tage, Schnellversand 2 Tage*

Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite
Vorwort 7
Einleitung 11
1. Abriss der Unternehmensgeschichte 15
1.1. Gottfried Höhler und die Anfänge 15
1.2. Das Töpfereiunternehmen zwischen 1793 und 1812 21
1.3. Tobias Christoph Feilner - Herkunft und frühe Erfolge 47
1.4. Die Tonwarenfabrik zwischen 1812 und 1839 57
1.5. Die Fabrik unter den Nachfolgern Feilners 82
2. Künstlerische und technische Aspekte 107
2.1. Bauterrakotta von Feilner und die Wiederbelebung der Backsteinarchitektur durch Schinkel 107
2.2. Der Berliner Kachelofen. Das Produktdesign zwischen 1793 und 1869 139
2.3. Technische Innovationen des Fertigungsprozesses und der Produktentwicklung 155
3. Tobias Christoph Feilner - eine Berliner Unternehmerpersönlichkeit 178
3.1. Ein Porträt 178
3.2. Die Familie 188
Farbtafeln nach S. 192
3.3. Kaufmannschaft, Innung, Verein und Loge 193
3.4. Partner und Freunde 200
4. Die Tonwarenfabrik und ihre Bauten 229
4.1. Topographie 229
4.2. Die bauliche Entwicklung des Fabrikareals 229
4.3. Das Feilnerhaus 239
5. Betriebsorganisation 245
5.1. Die Struktur des Unternehmens 245
5.2. Ordnungshierarchie und Rangordnung 253
5.3. Großbetrieb und Zunftorganisation 255
6. Arbeitsbedingungen 258
6.1. Vom Marketing bis zum Monetären 258
6.2. Arbeitszeit und körperliche Belastungen 269
6.3. Disziplinierungsmaßnahmen 272
7. Personal- und Ausbildungspolitik 276
7.1. Personalrekrutierung und Mitarbeiterfluktuation 276
7.2. Die Bindung von Töpferfamilien an das Unternehmen 280
7.3. Die Ausbildungsmaßnahmen inner- und außerhalb der Fabrik 281
8. Resümee 291
Katalog  
Einleitung 298
A. Öfen, Kaminöfen und Kamine 299
B. Gefäße 366
C. Kandelaber und Badewannen 386
D. Figürliche Arbeiten 393
E. Baukeramik 411
F. Musterblätter, Entwurfs- und Werkzeichnungen, Werbezettel 430
G. Porträts von Tobias Christoph Feilner und seiner Familie 468
H. Darstellungen und Grundrisse der Tonwarenfabrik 471
I. Technische Darstellungen 473
Anhang  
Firmengeschichte 478
Literaturverzeichnis 479
Personenregister 495
Ortsregister 506
Verzeichnis der Abkürzungen 509
Bildnachweis 510

Über Dr. Jan Mende

• Studium der Museologie in Leipzig
• 2011 Promotion am Historischen Institut der Universität Potsdam mit einer Monographie zur Berliner Tonwarenfabrik Tobias Chr. Feilner
• Seit 1989 Mitarbeiter des Märkischen Museums bzw. des Stadtmuseums Berlin
• Seit 2010 Kurator des Museums Knoblauchhaus
• Zahlreiche Publikationen zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte Berlins

Details

Autor: Dr. Jan Mende
Verlag: Deutscher Kunstverlag, Berlin und München
Erscheinungsdatum: 04.02.2014
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2014
Seitenanzahl: 512 Seiten
Abbildungen: 65 farbige und 151 schwarzweiße Abbildungen
Buchart: Hardcover
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-422-07207-1
ISBN 13: 978-3-422-07207-7
Größe: ca. 246 x 180 x 46 mm
Gewicht: ca. 1.900 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheiten: wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas