Revolution der Muster Spritzdekor-Keramik um 1930
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Beschreibung
Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.)
Revolution der Muster
Spritzdekor-Keramik um 1930
Farbenfrohes Spritzdekor: erste große Publikation zu diesem ästhetisch reizvollen Sammelgebiet.
Bereits in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts fanden sich erstaunlich moderne Muster und Formen auf so mancher bürgerlichen Kaffeetafel: Vorwiegend abstrakte und geometrische, mit Schablonen aufgebrachte Spritzdekore zierten die Keramiken zahlreicher Hersteller. Inspiriert von zeitgenössischen Kunstbewegungen wie Bauhaus, de Stijl, Konstruktivismus und Suprematismus, zeigen die Spritzdekore deutliche gestalterische Einflüsse der Avantgarde, von Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger, Kasimir Malewitsch oder Piet Mondrian.
Die reich illustrierte Publikation widmet sich mit einer Reihe von Fachaufsätzen erstmalig diesem interessanten Phänomen und dokumentiert in einem Katalogteil die farbenfrohen, überaus populären Spritzdekorstücke von Firmen wie Carstens, Villeroy & Boch, Wächtersbacher Steingutfabrik, Steingutfabrik Grünstadt, Thomsberger & Hermann, Theodor Paetsch und anderen.
Vorwort
Ach, Sie sammeln also die kommunistischen Tassen und Kannen, die 1933 in Massen zerschlagen wurden? Dieser Satz, von Tilmann Buddensieg von seiner Sammlersuche referiert, als er seine Spritzdekor-Sammlung zusammentrug, elektrisierte alle, die die Frucht seiner Bemühungen vor 20 Jahren im Katalog Keramik in der Weimarer Republik 1919-1933 zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, zur Kenntnis nahmen und begriffen, welch unbekanntes Terrain der Kunst- und Kulturgeschichte der Moderne hier erschlossen worden war.
"Kommunistische Tassen und Kannen" - das eröffnete eine neue Dimension politischer Ikonologie im Kunsthandwerk der Moderne - und Tilmann Buddensieg leistete damals, 1985, eine ungeheuere Pionierarbeit, wie sie gerade aus heutiger Sicht besonders bewusst wird.
20 Jahre sind seitdem vergangen, die Spritzdekor-Keramik hat sich von der Flohmarktkuriosität zum anerkannten Antiquitäten-Sammelgebiet entwickelt. Große kulturgeschichtliche Museen wie das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, das Bröhan-Museum in Berlin, das Württembergische Landesmuseum in Stuttgart und auch das Badische Landesmuseum Karlsruhe haben sich seitdem umfangreiche Kollektionen zugelegt. Es ist eine Vielzahl an Privatsammlungen entstanden, und im Medium der demokratischen Revolution des Auktionshandels, bei eBay, werden Woche für Woche Hunderte einschlägiger Keramikstücke offeriert.
Geometrische Motive auf Objekten der Gebrauchskeramik, konstruktivistische Muster, plastische Detailformen, die an den russischen Suprematismus erinnern, abstrakt-surreale Linienkompositionen in der Art von Bildern Wassily Kandinskys oder František Kupkas, leuchtende Primärfarben und kräftige Farbkontraste als Ausdruck einer vorbehaltlosen Moderne: Das war all das Neue dieser Keramik der zwanziger und dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts.
Aber "kommunistisch"? Diese Charakterisierung ist wohl nur erklärlich aus den borniert-beschränkten Maßstäben der Kunstauffassung des Nationalsozialismus, die alles aus dem Bauhaus Resultierende, alles Abstrakte, alles aus dem russischen Konstruktivismus Abgeleitete, alles Expressive in Farbe und Form mit dem "Bolschewismus"- bzw. "Kommunismus"-Verdikt des Entarteten überzog. Ex negativo wiederum erschien dieses Terrain demokratisch und wurde im Rahmen progressiver, antifaschistischer Kunsttradition wiederentdeckt.
Heute, 20 Jahre später, hat diese einzigartige Entdeckung, diese Rehabilitation im Felde deutscher Kunst, das große Verdienst von Tilmann Buddensieg Bestand. Sicht und Sichten differenzieren sich stets im Laufe der Jahre. So wollen die Ausstellung und der Katalog des Badischen Landesmuseums im Jahre 2006 ein neues Resümee ziehen. Neu ist die Erkenntnis, wie viele Keramikfabriken an der Produktion des Spritzdekor-Steingutes beteiligt waren - es waren etwa 60 -, welch ein florierender Konjunkturartikel hier aufgetan war, welch ungeheure Breite Tausender unterschiedlicher Dekore und Muster erfunden und angewandt wurde, von großen Serien bis zu Unikaten. Nun wurde auch deutlich, dass diese etwa um 1925 einsetzende Produktion bis zirka 1936/37 andauerte, also keineswegs schon 1933 aus den Herstellungsateliers und den Ladenangeboten verschwand. Das ist aber keine überraschende Erkenntnis, bedenkt man, dass auch die abstrakte Malerei bis zu jener Zeit im nichtstaatlichen Kunstbetrieb - zum Beispiel in der Reproduktion in Kunstgeschichten des Buchhandels oder populären Sammelbildchen-Alben - fortlebte. Erst die Agitationsausstellung Entartete Kunst von 1937 stellte hierin den Endpunkt dar; und sicher ist zu diesem Zeitpunkt auch mit der gezielten Ausschaltung des missliebigen abstrakten Dekors durch Vernichtungsaktionen in den einschlägigen Firmen und "Säuberung" der Ladenregale zu rechnen. Aber gleichzeitig stellt sich noch deutlicher dar, wie das Firmengut des Spritzdekors von der freien Kunst, der Malerei eines Kasimir Malewitsch, Michail Larionow, László Moholy-Nagy, Wassily Kandinsky, František Kupka, Robert Delaunay, Paul Klee, El Lissitzky, Josef Albers oder einer Sophie Taeuber-Arp, beeinflusst gewesen sein muss.
Zum Feind der völkisch-germanischen Kunstpropaganda wurde das Spritzdekor-Steingut aber auch, weil es - als "Kunst für das Volk" - nicht nur als proletarisch galt, sondern seine geometrisch-abstrakten Muster aufgrund ihrer mechanischen Herstellung als moderne, großstädtische, rationale, internationale, kalte "Maschinenschrift" verstanden wurden.
Diese drastischen Paraphrasen der Avantgardekunst (Buddensieg) gingen vor allem von deutschen Fabriken und Manufakturen aus, sie verbreiteten sich aber auch in Belgien, Frankreich, Osteuropa; durch Emigranten nach 1933 sogar bis in die Keramikherstellung in Portugal. Verkaufsniederlassungen bestanden bis nach Istanbul, heute sorgt übrigens eBay für eine weltweite Kenntnis der Objekte.
Viele Fragen zu Herstellung, Entstehungszeit, Verbreitung und Gebrauch der Spritzdekor-Keramik konnten in der Vergangenheit noch nicht, zum Teil nur ansatzweise, beantwortet werden. Es ist das Verdienst von Dr. Flawia Figiel, mit der Ausstellung des Badischen Landesmuseums und dem Katalog die Kenntnis des außerordentlich vielfältigen Materials entscheidend und in vieler Hinsicht grundlegend vertieft und bereichert zu haben. Mit der umfassenden Dokumentation der produzierenden Firmen, Datierungen der Objekte, getreu wiedergegebenen Bodenmarken und Kennzeichnungen ist eine neue Basis für die sammelnde und klassifizierende Beschäftigung mit dem Stoff gegeben. Mit dem Katalog ist ein "Handbuch" entstanden.
Die erste Anregung zu einer solchen Ausstellung kam von Dr. Erwin Keefer im kollegialen Austausch mit unserem Stuttgarter Parallelmuseum; sie fiel auf fruchtbaren Boden, weil sich auch das Badische Landesmuseum mit dem Thema beschäftigte. Viele Sammler, vor allem Volker Hornbostel, haben dann die Erarbeitung der Ausstellung mit vielerlei Unterstützung und Hinweisen maßgeblich gefördert. Ihnen wie den weiteren privaten Sammlern - sie seien als Erste genannt, auch weil sie vor den öffentlichen Museen das Thema vom Flohmarktdasein zum seriösen Sammelstoff emanzipierten - danken wir für die große Zahl zur Verfügung gestellter Leihgaben. Unter den öffentlichen Leihgebern sei vor allem das Germanische Nationalmuseum, Nürnberg, hervorgehoben, in das die "Sammlung Buddensieg 1" Eingang gefunden hat.
Die Anschaffung einer Spritzpistole oder, wie man damals schrieb, eines "Aerographen", war seinerzeit eine kostspielige Angelegenheit. Soweit eine der damaligen Firmen heute noch existiert - es sind nicht viele -, hat man ein solches Gerät womöglich aufbewahrt. In der Karlsruher Majolika-Manufaktur, in der dies der Fall ist, hat man im Vorfeld der Ausstellung im Sommer 2005 jungen Studierenden von Burg Giebichenstein in Halle die künstlerische Aufgabe "Spritzdekor" neu gestellt. Die interessanten Resultate könnten am Beginn einer Renaissance dieser Dekortechnik stehen.
Prof. Dr. Harald Siebenmorgen
Direktor Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Klappentext
In den 1920er Jahren fanden sich erstaunlich moderne Geschirrformen und -muster auf so mancher bürgerlichen Kaffeetafel: Vorwiegend abstrakte und geometrische, mit Schablonen aufgebrachte Spritzdekore zierten die Keramiken zahlreicher Hersteller. Inspiriert von zeitgenössischen Kunstbewegungen wie Bauhaus, De Stijl, Konstruktivismus und Suprematismus, zeigen die Spritzdekore deutliche gestalterische Einflüsse der Avantgarde, von Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Kasimir Malewitsch oder Piet Mondrian.
Die reich illustrierte Publikation widmet sich mit einer Reihe von Fachaufsätzen ausführlich diesem interessanten Phänomen und dokumentiert in einem Katalogteil die farbenfrohen, überaus populären Spritzdekor-Stücke von Herstellern wie Carstens, Villeroy & Boch, Steingutfabrik Grünstadt, Wächtersbacher Steingutfabrik, Thomsberger & Hermann, Theodor Paetsch und anderen. 44 Porträts von Firmen sowie 59 Fotografien von Bodenmarken, Form- und Dekornummern bieten dem Sammler wertvolle Zusatzinformationen.
Inhaltsverzeichnis
| Inhalt | Seite |
|
Vorwort Harald Siebenmorgen |
7 |
|
Zur Geschichte des Spritzdekors Joanna Flawia Figiel |
9 |
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Die Technik der Schablone Joanna Flawia Figiel |
23 |
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Keramikindustrie um 1930: Steingut, Steinzeug und Porzellan Joanna Flawia Figiel |
27 |
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Die Staatliche Keramische Fachschule Bunzlau und die Bunzlauer Betriebe Avantgarde und Töpfertradition Imke Ristow |
37 |
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C. & E. Carstens "die neue linie": bunt und modern Volker Hornbostel |
47 |
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Villeroy & Boch: der Marktführer der Steingutbranche Die Geschirrfabriken in Wallerfangen, Mettlach, Dresden und Torgau Beatrix Adler |
58 |
|
Standort Colditz Im Spannungsfeld von Qualität und Masse Thilo Götz |
67 |
|
Steingutfabrik Grünstadt AG, Grünstadt, Pfalz Die Tortenplatte als Massenprodukt Volker Hornbostel |
71 |
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Die Steingutfabrik Theodor Paetsch in Frankfurt (Oder) - Modernität in Kontinuität Brigitte Brisch |
75 |
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Die Wächtersbacher Steingutfabrik in Schlierbach bei Wächtersbach Vornehme Dekore auf der Welle der Moderne Christine Dippold |
79 |
|
Die Fürst Adolf Werkstätte in Bückeburg Moderne Formen mit zurückhaltendem Spritzdekor Thorsten Albrecht |
84 |
| Firmen im Zeitraum von 1925 bis 1935 | 87 |
| Sachsen | |
| Steingutfabrik Elsterwerda G.m.b.H., Elsterwerda | 90 |
| Steingutfabrik Sörnewitz AG, Sörnewitz-Meißen | 92 |
| Steingutfabrik G.m.b.H., Bad Schmiedeberg | 96 |
| Porzellanfabrik Friedrich Kaestner G.m.b.H., Oberhohndorf-Zwickau | 98 |
| Thomsberger & Hermann Steingutfabrik AG, Colditz | 104 |
| Steingutfabrik Colditz AG, Colditz | 108 |
| Steingutfabrik Colditz AG, Abteilung Strehla, Strehla a.d. Elbe | 113 |
| Sachsen-Anhalt | |
| Annaburger Steingutfabrik AG, Annaburg | 115 |
| Annaburger Steingutfabrik AG, Abteilung Untucht, Magdeburg | 117 |
| Mitteldeutsche Steingutfabrik G.m.b.H, Althaldensleben | 119 |
| Schmelzer & Gerike, Steingutfabrik, Althaldensleben | 121 |
| Thüringen | |
| Porzellanfabrik C. A. Lehmann & Sohn, Kahla | 123 |
| Könitzer Porzellanfabrik, Gebr. Metzel, Könitz | 127 |
| Brandenburg | |
| Steingutfabrik Theodor Paetsch, Frankfurt a. d. Oder | 129 |
| Haël-Werkstätten für künstlerische Keramik G.m.b.H., Marwitz bei Velten | 134 |
| Kreis Bunzlau, Schlesien | |
| Feinsteinzeugfabrik Julius Paul & Sohn, Bunzlau | 135 |
| Reinhold & Co. Bunzlauer Keramische Werkstätten, Bunzlau | 138 |
| Feintöpferei Edwin Werner & Co., Bunzlau | 140 |
| Ostdeutsche Keramik Karl Werner & Co., Tillendorf bei Bunzlau | 142 |
| Kunst- und Brauntöpferei Alfred Seiffert, Bunzlau | 145 |
| Niedersachsen | |
| Fürst Adolf Werkstätte für Kunstkeramik, Bückeburg | 146 |
| Rheinland-Pfalz | |
| Steingutfabrik Grünstadt AG, Grünstadt | 148 |
| Hessen | |
| Max Roesler Feinsteingutfabrik AG, Abteilung Darmstadt | 151 |
| Wächtersbacher Steingutfabrik G.m.b.H., Schlierbach bei Wächtersbach | 153 |
| Steingutfabrik Staffel G.m.b.H., Staffel | 157 |
| Baden-Württemberg | |
| Schramberger Majolikafabrik G.m b.H., Schramberg im Schwarzwald | 159 |
| Georg Schmider, Vereinigte Zeller Keramische Fabriken, Porzellan-, Steingut-, Majolikafabrik, Zell am Harmersbach | 162 |
| Staatliche Majolika-Manufaktur Karlsruhe AG, Karlsruhe | 165 |
| Bayern | |
| Tonwarenfabrik Schwandorf, Abteilung Steingutfabrik Schwarzenfeld, Schwarzenfeld | 172 |
| Porzellanfabrik Oscar Schaller & Co. Nachf., Kirchenlamitz | 175 |
| Porzellanmanufaktur Franz Neukirchner, Werk "Bavaria", Waldershof | 176 |
| Greiner & Herda, Porzellanfabrik und -malerei, Oberkotzau | 178 |
| Max Roesler, Feinsteingutfabrik AG, Rodach | 180 |
| Villeroy-&-Boch-Gruppe | |
| Steingutfabrik Villeroy & Boch, Wallerfangen, Saarland | 182 |
| Steingutfabrik Villeroy & Boch, Mettlach, Saarland | 186 |
| Steingutfabrik Villeroy & Boch, Keramische Werke AG, Dresden, Sachsen | 190 |
| Steingutfabrik Villeroy & Boch, Keramische Werke AG, Torgau, Sachsen-Anhalt | 193 |
| Carstens-Gruppe | |
| C. & E. Carstens, Elmshorner Steingutfabrik, Elmshorn, Schleswig-Holstein | 195 |
| Chr. Carstens KG, Steingutfabriken, Neuhaldensleben, Sachsen-Anhalt | 200 |
| Chr. Carstens KG, Steingutfabrik J. Uffrecht & Co., Neuhaldensleben, Sachsen-Anhalt | 205 |
| Chr. Carstens KG, Rheinsberger Steingutfabrik, Rheinsberg, Brandenburg | 208 |
| Chr. Carstens KG, Feinsteingutfabrik, Gräfenroda, Thüringen | 211 |
| Chr. Carstens KG, Steingutfabrik, Georgenthal, Thüringen | 224 |
| Chr. Carstens KG, Steingutfabrik, Hirschau, Bayern | 230 |
| Verzeichnis der nicht abgebildeten Werke | 233 |
| Bibliografie | 240 |
Details
Herausgeber: Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Text: Joanna Flawia Figiel, Beatrix Adler, Thorsten Albrecht, Brigitte Brisch, Christine Dippold, Thilo Götz, Volker Hornbostel, Imke Ristow
Verlag: Hatje Cantz, Ostfildern
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2006
Seitenanzahl: 248 Seiten
Buchart: Hardcover mit Schutzumschlag
Abbildungen: 339 Farb- und 23 s/w-Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7757-1716-1
ISBN 13: 978-3-7757-1716-8
Größe: ca. 274 x 216 x 26 mm
Gewicht: ca. 1.300 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheiten: gebundener Katalogband zur Ausstellung im Badischen Landesmuseum Karlsruhe 27.01. - 09.07.2006
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