Walter Bosse | Leben, Kunst und Handwerk 1904–1979
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Beschreibung
Cherica Schreyer-Hartmann, Hans Hagen Hottenroth, Johanna Hottenroth
Walter Bosse
Leben, Kunst und Handwerk 1904 – 1979
Das Œuvre von Walter Bosse: Esprit und Verve eines begnadeten Keramikkünstlers.
Die Arbeiten des Keramikkünstlers – der später seine famosen Metallfiguren goss – Walter Bosse (1904-1979) sind bei Sammlern und Kunstliebhabern gefragter denn je. Tatsächlich gehören sie zum Originellsten und Charmantesten, was je auf diesem Gebiet geschaffen wurde. Seine Figürchen – Tiere meist, doch auch oft menschliche Gestalten – zeichnen sich durch ein feines Verständnis für Material und Technik aus, vor allem aber durch einen gehörigen Stich ins Fragwürdige und Komische. In ihnen tritt jener seltene Humor zutage, der ans Groteske streift, aber im Grotesken liebenswürdig und hinreißend bleibt.
Die vorliegenden Monographie – die erste überhaupt über Walter Bosse – wurde gleichermaßen als verlässliches Nachschlagewerk für Sammler wie als reizvoller Band konzipiert. Sie zeichnet seine biographischen Daten nach und verknüpft sie mit den Stationen seiner künstlerischen Entwicklung: Walter Bosse absolvierte die Kunstgewerbeschule in Wien, wo Franz Cizek und Michael Powolny zu seinen Lehrern zählten, und unter der Leitung Josef Hoffmanns entwarf er später auch für die Wiener Werkstätte.
Rezension
Nicht nur ein Buch über einen wichtigen Künstler, sondern auch eines über ein exemplarisches Leben voll der Aufschwünge und Niederlagen, der Beziehungen und der Brüche, und die Biographie eines unverbesserlichen Optimisten, der bis zuletzt voller Pläne war.
[Die Furche]
Inhaltsverzeichnis
| Inhalt | Seite |
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Cherica Schreyer-Hartmann Den Dingen eine Seele geben Walter Bosse als Keramiker |
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| Einleitung | 7 |
| Kindheit und Jugend | 11 |
| Die ideale Gefährtin: Beatrix Bolla | 16 |
| "Eine starke keramische Begabung": Die frühen Künstlerjahre | 21 |
| Zusammenarbeit mit anderen Keramik- und Porzellanmanufakturen | 31 |
| Kufstein 1926 - 1937 | 50 |
| Walter Bosse in Wien | 89 |
| Die Firma Hartmann - Bosse | 96 |
|
Hans-Hagen und Johanna Hottenroth Die schwarz - goldene Linie Von der Keramik zum Messing |
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| Ein Wort zuvor | 103 |
| Die Wiener Zeit - Weggefährten berichten | 105 |
| Walter Bosse in Deutschland | 120 |
| Der Kampf um das Urheberrecht | 135 |
| Geschäftsverbindungen zu anderen Firmen | 140 |
| Der Nachlaß | 151 |
| Anhang | 157 |
Über Walter Bosse
Walter Bosse (* 13. November 1904 in Wien; † 13. Dezember 1979 in Iserlohn) war ein deutscher Keramikkünstler und Designer.
Anfänglich entwarf Bosse keramischen Figuren, die durch ihre groteske Note auffielen. Lippen, Augen, Finger, eine kindliche Verspieltheit im Darstellen der Mimik seiner Figuren zeichneten diese Entwürfe aus.
Von 1928 bis ca. 1932 hat Bosse etliche Objekte für die Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider entworfen.
Ende der 1940iger Jahre entwickelte er Messingminiaturen in Tierform. Bosses Liebe zu den Tieren findet darin seinen Ausdruck. Gluttöter, Talismane belebten die Wiener Bronzen aufs neue. Die Modelle entstanden durch Vorbilder aus den zoologischen Garten als Elefanten, Bären, Hasen. Auch der
Igel-Ascher ist in diesem Stil entstanden.
Sein Gesamtwerk umfasste etwa 8000 Modelle und Entwürfe, davon etwa 3000 Keramiken.
Über die Autoren
Cherica Schreyer-Hartmann
Geboren 1942 in Kitzbühel, ist Designerin und führt eine Nachfolge-Firma von Bosse-Keramik Kufstein als Kunstgewerbebetrieb in Kitzbühel. Sie ist die Tochter von Beatrix Hartmann-Bosse, die von 1931-37 mit Walter Bosse verheiratet war.
Hans Hagen Hottenroth
Geboren 1940 in Scheibbs, Niederösterreich. Studium der Volkskunde- und Kunstgeschichte in Wien, Aufbau volkskundlicher und lokalhistorischer Sammlungen und Ausstellungen, zahlreiche volkskundliche Publikationen, u.a. „Tonindustrie Scheibbs 1924-1934“ sowie „Scheibbser Keramik seit 1937“ (1994); seit 1964 Volksschuldirektor im Bezirk Scheibbs, wo er auch lebt.
Johanna Hottenroth
Geboren 1950 in Reinsberg, Niederösterreich, ebenfalls Volksschullehrerin, trät seit dreißig Jahren die Sammel- und Forschungstätigkeit ihres Ehemannes mit. Das Ehepaar hat speziell für diesen Band die Recherchen, Erkundungsfahrten in Deutschland und die Kontakte zu anderen Sammlern gemeinsam durchgeführt.
Details
Autoren: Cherica Schreyer-Hartmann, Hans Hagen Hottenroth, Johanna Hottenroth
Verlag: Christian Brandstätter Verlag, Wien
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2000
Seitenanzahl: 168 Seiten
Abbildungen: ca. 200 Farb- und 30 Schwarzweiß-Abbildungen
Buchart: Hardcover mit Schutzumschlag
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-85498-071-X
ISBN 13: 978-3-85498-071-1
Größe: ca. 200 x 280 mm
Gewicht: ca. 1.050 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







