Zeichensaal, Labor und Werkstatt - viele Fotos

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ISBN: 9783899230680  

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Beschreibung

Dr. Sally Schöne
Zeichensaal, Labor und Werkstatt
Keramische Fachschulen in Deutschland

zwischen Kaiserreich und Zweitem Weltkrieg

Das Buch stellt die deutschen keramischen Fachschulen als besonderer Typ kunstgewerblicher Ausbildungsstätten anhand der 1873 in Landshut (Bayern), 1879 in Höhr (Westerwald) und 1897 in Bunzlau (Schlesien) gegründeten Lehranstalten vor. Ihre Gründungsintentionen und Wirkungsweisen wurden für den Zeitraum von 1873 bis 1945 untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass gerade in den Jahren des Aufschwunges der keramischen Industrie, in der wissenschaftliche Erkenntnisse zunehmend traditionelle Produktionsweisen verdrängten und eine ästhetische Gestaltung als Qualitätsmaßstab definiert wurde, die Fachschulen mit ihrem künstlerischen und naturwissenschaftlichen Unterricht sowie der praktischen Werkstattarbeit eine entscheidende Position in der Ausbildung des Nachwuchses einnahmen. Die Historie zeigt sich spannungsreich und wechselvoll - sie spiegelt die geschichtlichen Prozesse und künstlerischen Stilwandlungen in Deutschland wider. Das auf reichhaltigen Quellenstudien basierende und reich bebilderte Buch verdeutlicht, dass künstlerische Lehrer und Berater wie Ernst Barlach, Artur Hennig, Jakob Julius Scharvogel oder Wolfgang von Wersin das Bild dieser Schulen in Deutschland auf nachhaltige Art und Weise geprägt haben.

 

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite
Einleitung 7
Historischer Abriss 11
Im internationalen Vergleich: Deutschland auf den Weltausstellungen 13
Die Bildungsmisere in Handwerk und Gewerbe 15
Das gewerbliche Schulwesen 15
Die Fachschulen 21
Die Keramische Fachschule Landshut 23
Die Idee einer Töpferschule 23
Gründung der Töpferschule und Entwicklung bis 1903 23
Reorganisation 1903: die Königliche Keramische Fachschule bis zum Ersten Weltkrieg 26
Vielfalt: die zwanziger Jahre 33
Der Schritt zurück: die 1930/1940er Jahre 38
Die Keramische Fachschule Höhr 83
Gründung und Entwicklung bis 1896 83
Die Jahre 1896 bis 1901 85
1901 - Unter Obhut des Staates: die Königliche Keramische Fachschule 87
Protektion von keramischem Gewerbe und Fachschule durch den Landrat Schmidt 89
Neue Lehrer 92
Direktor Eduard Berdel und die Reform der Lehranstalt 1913 95
Nach Stagnation im Ersten Weltkrieg - neue Wege in der Form 97
1925: unter der Leitung von Hermann Bollenbach 99
1933: Schluss mit den "übermodernen" Kunstbestrebungen 100
Die Keramische Fachschule Bunzlau 129
Der lange Weg von der Idee zur Realisation 129
Erfolgreiche Anfangsjahre unter Leitung von Direktor Wilhelm Pukall 130
Nach 1905: Jahre der Stagnation 137
Die Entwicklung bis zur Pensionierung Pukalls 1925 und der "Fall Martens" 140
Ziehen an einem Strang: Eduard Berdel und Artur Hennig 1925-1933 144
Zurück zum Bunzlauer Braunzeug - die 1930/1940er Jahre 152
Einzelaspekte 199
Gründungsintentionen 201
Zur Vorbildwirkung österreichischer Fachschulen 201
Die Lehrer 205
Die Schüler 209
Künstlerischer Unterricht: zwischen "einfachem" Handwerk und "hoher" Kunst 217
Kopie und Nachahmung 217
Die Pflanze in ihrer dekorativen Verwertung 218
Am Vorabend des Ersten Weltkrieges: die Suche nach dem neuen Stil 223
Die 1920er Jahre - zwischen Art Déco und Sachform 225
Zurück zum Handwerk - die 1930er Jahre 230
Naturwissenschaftlich-technischer Unterricht 239
Zum Verhältnis von naturwissenschaftlich-technischem und künstlerischem Unterricht 243
Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk 247
Förderung der Fachschulen durch die keramische Industrie 251
Staatliche Förderung der keramischen Fachschulen 255
Bayern: das Kultusministerium und die Fachberatung durch Maximilian Dasio und Wolfgang von Wersin 257
Preußen: das Ministerium für Handel und Gewerbe und die besondere Rolle des Referenten Hermann Muthesius 257
Staatliche Gleichschaltung 263
Zusammenfassung 269
Anhang 277
Grafiken 279
Katalogteil zu den Farbtafeln 283
Quellenverzeichnis 297
Literaturverzeichnis 300
Personen- und Firmenverzeichnis 313
Bildnachweis 317
Abkürzungsverzeichnis 319
Impressum 320

Über Dr. Sally Schöne

Dr. Sally Schöne; Studium der Kunstgeschichte in Leipzig; 1998 Promotion; Wiss. Mitarbeiterin und Stellv. Leiterin am Hetjens-Museum, seit 2007 Museumsleiterin.

Details

Autorin: Dr. Sally Schöne
Verlag: Janos Stekovics, Dößel
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2004
Buchart: Gebunden mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 328 Seiten
Abbildungen: 115 farbige und 85 Schwarz-Weiß-Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-89923-068-X
ISBN 13: 978-3-89923-068-0
Größe: ca. 286 x 218 x 30 mm
Gewicht ca. 1.800 Gramm
Zustand: neu, ungelesen