Claude Monet oder der Triumph des Impressionismus

 

15,00 EUR

ISBN: 9783836550987  

incl. 7% USt. zzgl. Versand

 
 
Anzahl:   St



Beschreibung

Daniel Wildenstein
Monet
oder der Triumph des Impressionismus
Bibliotheca Universalis

Meister des Sublimen
Der essentielle Impressionist


Kaum ein anderer Künstler – abgesehen von William Turner – als Claude Monet (1840–1926) hat sich mehr bemüht, das Licht auf Leinwand festzuhalten. Unter all den Impressionisten war er jener Künstler, über den Cézanne einst sagte: „Nur ein Auge, doch – mein Gott – welch ein Auge!“ Monet hielt, direkt nach der Natur malend, bedingungslos am Prinzip der absoluten Treue gegenüber dem visuellen Empfinden fest.Monet hat durchaus die Möglichkeiten der Farbe neu entdeckt. Sein Lebenswerk mag unsere Wahrnehmung der natürlichen Welt und ihrer Nebenerscheinungen grundlegend verändert haben – sei es durch sein frühes Interesse für japanische Holzschnitte, seine Zeit als Rekrut im grellen Licht Algeriens oder seine persönliche Bekanntschaft mit den bedeutendsten Malern des späten 19. Jahrhunderts. Den Höhepunkt seiner Erkundungen bildet die in seinem eigenen Garten in Giverny entstandene späte Seerosen-Serie, die in ihrem Streben nach fast vollständiger Gestaltlosigkeit in der Tat den Ursprung der abstrakten Kunst bildet. Neben detaillierten Kommentaren, bietet diese Biografie zahlreiche Reproduktionen und Archivfotos.

Die im Angebot gezeigten Seiten entstammen der Ausgabe in Englisch. Hier erhalten Sie selbstverständlich die Ausgabe in Deutsch mit deutschem Text.

 

Lieferzeit: Standard max. 21 Tage, Schnellversand 2 Tage*

Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite
Herkunft und Geburt 9
Die Übersiedlung nach Le Havre 10
Der Gymnasiast 11
Schüler bei Ochard - die ersten Versuche 12
Der Tod der Mutter 16
Die Karikaturen 16
Die Begegnung mit Boudin 17
Bewerbung um ein Stipendium 20
Die Ankunft in Paris 21
Thomas Couture 24
Die Académie Suisse 25
Von Delacroix bis Daubigny 27
Die Brasserie des Martyrs 28
Eine Sackgasse 32
Die Einberufung 34
Algerien 36
Die Begegnung mit Jongkind 39
Die Entlassung 40
Toulmouche 43
Charles Gleyre und seine Akademie 43
Atelierleben 46
Chailly-en-Bière 49
„Das Atelier ist krank" 50
Honfleur 52
Das Atelier in der Rue de Furstenberg 56
Das Frühstück im Grünen 58
Camille 61
Frauen im Garten 62
Die Geburt seines Sohnes Jean 67
Rückkehr zu den Ursprüngen 68
Am Tiefpunkt 70
Madame Gaudibert 73
Der Traum und das Erwachen 75
La Grenouillère 78
Die Heirat 80
Trouville und der Krieg 83
London 86
Zaandam 88
Rue de l'Isly 91
Die Anfänge in Argenteuil und die Reise nach Rouen 94
Das Hafenbecken von Argenteuil 96
Einnahmen 99
Das Erbe Doncieux 101
„Die Männer von morgen" 103
Impression 106
Gute und schlechte Stunden 109
Wichtige Begegnungen 112
Versteigerung im Hôtel Drouot 114
In der Rue le Peletier 118
Emest Hoschedé 120
Vom Park Monceau ins Château de Rottembourg 122
Der Bahnhof Saint-Lazare 125
Abschied von Argenteuil 129
L'Ile de la Grande-Jatte 132
Die Weltausstellung 133
Hoschedés letzter Verkauf 135
Erster Aufenthalt in Vétheuil 137
Der endgültige Umzug 139
„Anlass zur Hoffnung wie zum Scheitern" 141
Der Bariton als Sündenbock 143
Camilles Tod 146
Schwere Zeiten und ein sehr harter Winter 148
Misere und Hoffnung 151
Eisschollen und Schneeschmelze 152
Die Affaire „Le Gaulois" 155
„Ich arbeite mit aller Kraft" 157
Lavacourt im Salon 159
La Vie Moderne 160
Die Entfaltung 164
Durand-Ruels Rückkehr 165
Gewitter 168
Vétheuil verlassen und etwas anderes suchen ... 170
Poissy und der Konkurs der Union Générale 174
Das gastfreundliche Pourville 175
Die Ausstellung in der Rue Saint-Honoré 177
„Gefällt Ihnen das, was ich hier bringe?" 179
Von der Euphorie zum Verzicht 180
Vorläufige Bilanz und erneute Abreise 183
Im Hôtel Blanquet in Etretat 184
„Das Fiasko meiner Ausstellung" 186
„Wenn ich doch einen festen Wohnsitz hätte" 188
Giverny 191
Erste Eindrücke in Bordighera 193
Signor Moreno, „ein wahrer Marquis de Carabas" 196
Von Bordighera nach Menton 201
Neue Schwierigkeiten 202
Octave Mirbeau 203
Vom Manet-Bankett zur Internationalen Kunstausstellung 205
„Das Leben eines Landschaftsmalers" 208
Die Manneporte 212
„Der Monet von früher ist tot" 216
Das Werk 218
Junges Mädchen mit Sonnenschirm 221
Belle-Ile, Russell und Poly 224
Es „kann mich nichts mehr aufhalten" 228
Gustave Geffroy 233
Im Château de la Pinède 234
„Die ganze Bande und ihr Gefolge" 239
Von Theo van Gogh zum Atelier in Giverny 242
Apokryphe Anekdoten und wahre Begebenheiten 244
Die ersten Getreideschober 247
Bei Maurice Rollinat 249
„Wenn Flaubert Maler gewesen wäre" 251
„For ever Monet! For ever Rodin!" 253
Hommage à Edouard Manet 258
Pädagogik und Entwicklung des Werkes 260
Angriffe auf Antonin Proust 261
Gustave Larroumet, ein Direktor in Bedrängnis 267
„Quälen Sie sich nicht mit unabwendbaren Dingen" 270
Eine wunderschöne Landschaft 273
Variationen über ein Thema: Die Getreideschober 274
Requiem für einen Schriftsteller 276
Nach den Getreideschobern die Pappeln 279
„Die Kathedrale schien blau, rosa oder gelb zu sein" 283
Viel verlorene Zeit 284
Der Sieg Lagardes und das Tauwetter in Bennecourt 287
Einen Teich ausheben und eine Kathedrale malen 288
In der Neuen Welt 293
Erbschaften, Verkäufe und Wertzuwachs 294
Camondo, Signacund Cézanne 298
„Sandviken naer Christiania" 301
„Wie in Japan" 303
„Aufstand der Kathedralen" 307
Rückkehr und Variation 308
„Alles Manets, Monets und Pissarros!" 311
Die Kunstauktion Henri Vever 313
Léon Gérôme 315
Maurice Guillemot, ein inspirierter Reporter 316
Zolas bewundernswerter Mut 319
Überdruss oder Neubeginn? 322
„Der Paganini des Regenbogens" 324
„Nur Ängste und Kummer" 327
„Unumstritten ein voller Erfolg" 329
Höhepunkt oder Niedergang? 331
Die erste Serie der Japanischen Brücken 332
Die ersten Londoner Brücken 335
Am Vorabend des 20. Jahrhunderts 338
„Ich bin wirklich ein Dummkopf" 340
Mondänes London 344
Die Würdigung der Jahrhundertausstellung 347
Der Mikrokosmos von Seerose und Iris 349
„Ein Land, in dem man nichts zu Ende malen kann" 350
„Ein Wiesenstück von 39 Ar" 352
Abschied von Vétheuil 353
Familiäre Sorgen 354
„Sie werden sehen, was ich gemacht habe ..." 357
Studien und Versuche, die Früchte tragen werden 360
Spontane Bewunderung? 362
Nur „zum Malen und Gärtnern zu gebrauchen" 364
Entente Cordiale in London 368
Louis Vauxcelles in Giverny, fernab von den Wilden 370
„Er ist der Victor Hugo unter den Malern" 375
Der Teich - ein Lichtmeer 375
Eine heikle Gegenüberstellung 377
Ein Herbst in Venedig 381
Die Ausstellung der Seerosen-Bilder im Jahre 1909 386
Von der Dekoration zur Abstraktion 387
Das Hochwasser des Jahres 1910 389
Alice' Tod 390
„Venedig ist nicht länger das Tor zum Orient" 392
„Wie ein Burggraf" 396
„Ich habe noch Großes vor" 400
Ein riesiges Atelier, mitten im Krieg gebaut 403
Absolute Priorität für die Großen Wandtafeln 405
Zwei Bilder für einen Sieg 409
Die Schweigepflicht 410
Die Schenkung zum Festtag 412
Vom Hôtel Biron zur Orangerie 414
Von Louis Bonnier zu Camille Lefèvre 418
Die Schenkungsurkunde 419
Die Operation des grauen Stars 422
Die drei Phasen der Operation 423
Die Engelsgeduld des Dr. Coutela 426
Die große Wiederkehr 429
„Als hätte er noch die ganze Ewigkeit vor sich" 431
Von Charles Coutela zu Jacques Mawas 433
Die gefährdete Schenkung 434
Der Schwanengesang 439
„Die Wandtafeln sind fertig" 440
Zwischen Leben und Tod 443
„Eine unheilbare Krankheit" 446
Letztes Werk 449
Ein ruhiges Ende 453
Die Trauerfeier 457
Epilog 461
Namenregister 464
Bildlegenden 474
Bildnachweis 488

Über Daniel Wildenstein

Daniel Wildenstein (1917-2001) war Kunsthistoriker und Mitglied der Académie des Beaux-Arts, Paris. Ab 1939 leitete er die Galerien Wildenstein in New York, London und Tokio sowie die international renommierten Zeitschriften Arts (1956-1962) und die Gazette des Beaux-Arts (nach 1963). Als Mitbegründer der Wildenstein Foundation im Jahre 1970 (seit 1984 umbenannt in Wildenstein Institute) unterstützte er zahlreiche Ausstellungen. Er leitete außerdem die Ausarbeitung von Werkverzeichnissen über Künstler des 18. bis 20. Jahrhunderts. Als weltweit anerkannte Autorität für die Malerei des Impressionismus veröffentlichte er die Kataloge zu den gesamten Werken von Gauguin, Manet und Monet.

Details

Autor: Daniel Wildenstein
Verlag: Taschen-Verlag, Köln
Reihe: Bibliotheca Universalis
Erscheinungsdatum: 1999 | 28.04.2014
Auflage: 5. Auflage
Jahr: 2014
Seitenanzahl: 616 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: zahlreiche, überwiegend farbige Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8365-5098-9
ISBN 13: 978-3-8365-5098-7
Größe: ca. 203 x 159 x 46 mm
Gewicht: ca. 1.400 Gramm
Zustand: neu, ungelesen