Edgar Degas | Das Spätwerk

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ISBN: 9783775734424  

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Beschreibung

Fondation Beyeler und Martin Schwande (Hrsg.)
Edgar Degas
Das Spätwerk

Jenseits lieblicher Ballettszenen und graziler Tänzerinnen: Wiederentdeckung des vielfältigen Ausdrucksspektrums und der künstlerischen Virtuosität eines kühnen Wegbereiters der Moderne

Angesichts der beliebten, »schönen« Bilder aus der impressionistischen Phase von Edgar Degas (1834–1917) gerät die Komplexität seines Gesamtwerks leicht aus dem Blick. Degas experimentierte zeitlebens mit druckgrafischen Techniken und Mitteln der Zeichnung sowie Fotografie und Plastik. Die delikate Feinmalerei der reifen Schaffenszeit weicht im Spätwerk (1886–1910/12) einer einzigartigen technischen Experimentierfreude und obsessiven Schaffensweise, die die Darstellungsmittel zunehmend von ihrer Abbildfunktion befreien. Wie in einem traumartigen Zustand, der Gegenwart und Vergangenheit, Gesehenes und Erinnertes vereint, entstanden so Aktdarstellungen und Ballettszenen, aber auch Landschaften und Porträts. Die Publikation stellt erstmals ausführlich die technische Vielfalt und thematische Bandbreite in Degas’ Œuvre heraus.

Grundsätzlich liefern wir die Ausgabe in Deutsch. Bitte geben Sie kurz an, wenn Sie die Englische Ausgabe (ISBN 978-3-7757-3443-1) wünschen.

 

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite
Leihgeber und Partner 6
Vorwort und Dank Sam Keller und Martin Schwander 7
Edgar Degas und sein Spätwerk Martin Schwander 11
Degas im Atelier: verkörperndes Medium, Materialisierung des Körpers Carol Armstrong 23
Tänzerinnen 34
Frauen bei der Toilette 92
Porträts 160
Landschaften und Interieurs 184
Pferde und Reiter 204
Degas' Hinwendung zur Landschaft. Die Tfechnik der Monotypie im Spätwerk Jonas Beyer 215
Der alte Degas: ein radikaler Einsiedler Richard Kendall 223
Manet, Degas und das ruinierte Täfelbildkonzept. Im Gespräch mit Jeff Wall Martin Schwander 233
Edgar Degas, 1834-1917 Mareike Wolf-Scheel 243
Katalog der ausgestellten Werke 256
Bibliografie 263

Zur Ausstellung

Edgar Degas
Spätwerk
30.09.12 - 27.01.13
Fondation Beyeler, Basel


Mit Edgar Degas‘ Spätwerk zeigt die Fondation Beyeler seit zwanzig Jahren erstmals wieder in der Schweiz eine Ausstellung eines der berühmtesten französischen Maler des späten
19. Jahrhunderts. Es ist die erste Ausstellung, die ausschliesslich Edgar Degas’ reichem und komplexem Spätwerk (um 1886 bis 1912) gewidmet ist, dem Höhepunkt seines über sechzigjährigen höchst produktiven Schaffens. Degas‘ Spätwerk ist die künstlerische Vollendung eines kühnen Wegbereiters der Moderne, die er zusammen mit jüngeren Freunden und Kollegen wie Paul Gauguin, Pablo Picasso und Henri Matisse geprägt hat. Obwohl sich die Kunst Edgar Degas’ grosser Beliebtheit erfreut, beschränken sich Degas-Ausstellungen zumeist auf seine impressionistische Schaffensphase (um 1870 bis 1885) oder auf Einzelaspekte seines Werks.

Zwei Degas-Pastelle aus der Sammlung der Fondation Beyeler bilden den Ausgangspunkt für die Ausstellungskonzeption: Le petit déjeuner après le bain (Le bain), um 1895 bis 1898, sowie Trois danseuses (jupes bleues, corsages rouges), um 1903, sind Meisterwerke, die die Radikalität und Modernität von Degas’ Spätwerk unmittelbar erahnen lassen.

In der grossen, über 150 Werke umfassenden Ausstellung sind alle wichtigen Motive und Serien zu sehen, die charakteristisch für Degas‘ Spätwerk sind: Berühmte Darstellungen von Tänzerinnen und weibliche Akte, Jockeys und Rennpferde, Landschaften und Porträts. Einbezogen werden alle Techniken, in denen Degas gearbeitet hat: Malerei, Pastell, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Fotografie. Degas befasste sich wie kein anderer Künstler seiner Zeit mit einer Vielzahl künstlerischer Medien. Im Spätwerk weicht die feine, delikate Malerei der impressionistischen Zeit einer einzigartigen Experimentierfreude und obsessiven Schaffenslust.

Kurator: Martin Schwander mit Michiko Kono

Details

Herausgeber: Fondation Beyeler und Martin Schwander
Texte: Carol Armstrong, Jonas Beyer, Richard Kendall, Martin Schwander und Mareike Wolf-Scheel
Vorwort: Sam Keller
Gestaltung: Heinz Hiltbrunner
Verlag: Hatje Cantz, Ostfildern
Erscheinungsdatum: 09.10.2012
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2012
Seitenanzahl: 268 Seiten
Buchart: Leinen mit Schutzumschlag
Abbildungen: 232 Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7757-3442-2
ISBN 13: 978-3-7757-3442-4
Größe: ca. 310 x 252 x 34 mm
Gewicht: ca. 2.050 Gramm
Zustand: neu, ungelesen