Egon Schiele | Selbstporträts und Porträts

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ISBN: 9783791351087  

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Beschreibung

Agnes Husslein-Arco und Jane Kallir (Hrsg.)
Egon Schiele
Selbstporträts und Porträts

Porträts und Selbstporträts nehmen im Werk von Egon Schiele eine zentrale Rolle ein. Nach seinem Durchbruch als Expressionist gelang es ihm, einen Kreis von Mäzenen zu gewinnen, von denen er viele auf der Leinwand verewigte. Seine Porträts sprengten immer wieder traditionelle Grenzen, erregten Widerspruch, waren oft eindeutig erotisch. Intensiv beschäftigte sich der Künstler mit der Umsetzung seelischer Befindlichkeiten in Zeichnungen und Gemälden. Die Erforschung des Ichs begann dabei bei seiner eigenen Person und führte zu vielen Selbstporträts. Neben der ausführlichen Darstellung dieser Bilder geben Essays, u. a. zu Schieles Körpersprache, sowie Auszüge aus seinen Briefen einen umfassenden Einblick in Schieles Porträtkunst.

 

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Inhaltsverzeichnis

Autor Inhalt Seite
Agnes Husslein-Arco Vorwort 7
Agnes Husslein-Arco und Jane Kallir Einleitung 8
Agnes Husslein-Arco und Alfred Weidinger Egon Schiele — Selbstporträts
Vom ewigen Träumen voll süßestem Lebensüberschuss
11
Alexander Klee Attitüde und Geste als Abbild des Geschlechterverständnisses 31
Stephanie Auer Egon Schieies Frauenbild: zwischen Heiliger und Hure? 47
  Tafelteil
Mit Einleitungstexten von Jane Kallir
 
  Frühe Arbeiten (1906-1909) 60
  Expressionistischer Durchbruch (1910-1911) 82
  Zeit der Reife (1912-1915) 122
  Späte Porträts (1916-1918) 166
Marianne Hussl-Hörmann Egon Schieies Briefe — »die Seele zum Leibe« 209
  Transkriptionen der abgedruckten Briefe 229
Jane Kallir Chronologie 239
  Werkliste 253
  Leihgeber 259
  Egon Schiele im Belvedere 260
  Autoren 262
  Impressum 264

Zur Ausstellung

Egon Schiele
Selbstporträts und Porträts
17.02.11 - 13.06.11
Belvedere, Wien


Anfang 2011 widmete das Belvedere Egon Schiele (1890-1918), einem der bedeutendsten österreichischen Künstler des 20. Jahrhunderts, eine umfassende Schau, in der erstmals seine Porträts und Selbstporträts in den Mittelpunkt gestellt werden. Zu Beginn seines Schaffens von Gustav Klimt beeinflusst, fand Schiele bald zu seiner expressiven Formensprache und schuf bis zu seinem frühen Tod ein beachtliches Œuvre, in dessen Zentrum die Darstellung des Menschen steht. In seinen Bildnissen versuchte Schiele, den Entwicklungen der Psychoanalyse folgend, die seelische Befindlichkeit seiner Modelle sichtbar zu machen. Wie die zahlreichen Selbstporträts zeigen, begann der Künstler die Erforschung des Seelenlebens bei der eigenen Person. Anhand von rund 100 Selbstbildnissen und Porträts - einige der Werke werden erstmals in Österreich gezeigt - dokumentiert die Schau Schieles künstlerische Entwicklung und seine außergewöhnlichen Leistungen als Porträtmaler.

Kuratoren: Jane Kallir, Agnes Husslein-Arco

Über Agnes Husslein-Arco

Agnes Husslein-Arco (* 22. Mai 1954 in Wien) wurde als Tochter von Carl Heinrich Arco und seiner Frau Felicitas, geb. Boeckl, geboren. Sie ist eine Enkelin des österreichischen Malers Herbert Boeckl.

Nach einer Sportkarriere als Eiskunstläuferin in ihrer Jugend studierte sie Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Wien, an der Sorbonne und der Ecole de Louvre in Paris. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin.

Husslein war 1996 bis 2000 im Freundesverein der Wiener Secession, 1996 wurde sie zur Vizepräsidentin des Kunstvereins Kärnten gewählt. Diesen Posten hatte sie bis 1998 inne. Von 1981 bis 2000 war sie Geschäftsführerin von Sotheby’s Österreich. Außerdem war sie elf Jahre lang auch als Geschäftsführerin von Sotheby’s Prag und Sotheby’s Budapest tätig und wurde für zehn Jahre Senior Director für Sotheby’s Europa. 1990 bis 1998 war sie Director of European Development des Guggenheim Museums und 1990 bis 2000 Organisatorin der Guggenheim Association Salzburg und des Austrian Guggenheim Advisory Boards. Sie ist Mitglied des World Wide Teams for Contemporary, Modern and Impressionist Art. Von 2001 bis 2003 war Husslein Direktorin des Rupertinums in Salzburg und von 2003 bis 2005 Gründungsdirektorin des Museums der Moderne in Salzburg. Von 2002 bis 2004 organisierte sie weiters den Aufbau des Museums moderner Kunst in Kärnten. 1994 kandidierte sie bei den Nationalratswahlen für die ÖVP. Seit 2007 ist sie Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere.

Über Jane Kallir

Jane Kallir ist Verfasserin zahlreicher Bücher über Schiele und andere Themen aus der österreichischen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, darunter Austria’s Expressionism (Rizzoli, 1981); Egon Schiele (Abrams, 1994), und das grundlegende Werk Egon Schiele: The Complete Works – Including a Biography and a Catalogue Raisonné (Abrams, 1990; ergänzte Neuauflage 1998). Als Co-Direktorin der Galerie St. Etienne in New York hat Jane Kallir weltweit Schiele-Ausstellungen kuratiert, darunter in der National Gallery of Art in Washington, im Historischen Museum der Stadt Wien, im San Diego Museum of Art und im Indianapolis Museum of Art. 2001/02 organisierte sie »Gustav Klimt – Oskar Kokoschka – Egon Schiele« für das Museo del Vittoriano in Rom und das Revotella Museum in Triest. Jane Kallir hält Vorlesungen u. a. im Museum of Modern Art in New York, in der Smithsonian Institution, dem Baltimore Museum of Art, der National Gallery of Art und an vielen anderen Orten.

Details

Herausgeberinnen: Agnes Husslein-Arco und Jane Kallir
Texte: Agnes Husslein-Arco, Jane Kallir, Alfred Weidinger, Alexander Klee, Stephanie Auer und Marianne Hussl-Hörmann
Übersetzerin: Uta Hasekamp
Verlag: Prestel Verlag, München
Erscheinungstermin: 22.02.2011
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2011
Seitenanzahl: 263 Seiten
Buchart: Gebunden mit Schutzumschlag
Abbildungen: 247 farbige und 34 s/w Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7913-5108-7
ISBN 13: 978-3-7913-5108-7
Größe: ca. 324 x 246 x 26 mm
Gewicht: ca. 2.150 Gramm
Zustand: neu, ungelesen