Egon Schiele | Der Anfang

 

34,90 EUR

ISBN: 9783777420233  

incl. 7% USt. zzgl. Versand

 
 
Anzahl:   St



Beschreibung

Christian Bauer (Hrsg.)
Egon Schiele
Der Anfang

Das erste umfassende Buch zum Frühwerk Schieles. Eine Analyse der ersten Schaffensphasen ebenso wie die Darlegung der sozialen, kulturellen und künstlerischen Rahmenbedingungen für das Werden des Jahrhundertkünstlers.


Das Buch bietet eine umfassende Darstellung der Herkunft, Kindheit und Jugend Schieles bis in das Jahr 1909. Zahlreiche Dokumente lassen die Anfänge des Künstlers in neuem Lichte erscheinen. Die Familiengeschichte erzählt vom hochherrschaftlichen Lebensstil der Tullner Zeit und dem sozialen Abstieg der Familie Schiele, vom frühen Tod des syphiliserkrankten Vaters und dem selbstbewusste Entschluss Schieles zu einer Künstlerkarriere. Damit wird der Lebensweg Schieles von der behüteten Kindheit in Tulln über die Gymnasialzeit in Klosterneuburg hin zur Studienzeit in Wien und dem selbstbewussten Austritt aus der Akademie der Bildenden Künste im Lichte neuer Erkenntnisse lebendig.

Das Buch stellt das (bisher vernachlässigte) erste Drittel der Schaffensphase des Jahrhundertkünstlers ins Zentrum der Darstellung. Zahlreiche Werke aus Privatbesitz werden das erste Mal überhaupt abgebildet. Dieser erste ausführliche Blick auf die Werkphase bis 1909 zeigt, dass Schiele wesentliche Bildideen und Gestaltungsprinzipien bereits im Frühwerk entwickelt.

Christian Bauer zeichnet die Anfänge Schieles und seines Elternhauses am Bahnhof von Tulln unter Einbeziehung neuen Quellenmaterials bis zur Akademiezeit in Wien nach. Ein weiterer Beitrag widmet sich der Eigenart des Frühwerks und legt Leitaspekte der Kunst Schieles dar, die das Schaffen bis hin zur Reifezeit begleiten.

Nicole Fritz nimmt die Entwicklung des Kinderporträts im Werk von Egon Schiele in den Blick. Anhand von ausgewählten Beispielen des Frühwerks legt sie dar, wie sich in den Kinderbildnissen die persönliche Entwicklung des Künstlers vom kindlichen Talent hin zum selbstbewussten Künstler spiegelt.

Carl Aigner widmet sich den Sammlungen und Sammlern des Frühwerks von Egon Schiele, in deren Zentrum die Landessammlungen Niederösterreich und die Sammlung Gradisch als letzte Kollektion im Familienbesitz stehen.

• Endlich die umfassende Publikation zum Frühwerk Schieles
• Erstveröffentlichung vieler Werke
• Zeigt die Entwicklung hin zum selbstbewussten Künstler
• Folgeband "Egon Schiele. Fast ein ganzes Leben" (ISBN 978-3-7774-2406-4)

 

Lieferzeit: Standard max. 21 Tage, Schnellversand 2 Tage*

Zur Ausstellung

Egon Schiele
Der Anfang
28.3. bis 27.10.2013
Egon Schiele Museum Tulln/NÖ

Das Egon Schiele Museum in Tulln vereint rund 60 Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen aus den ersten Schaffensphasen des Jahrhundertkünstlers. Die Werke wurden aus den besten Sammlungen zum Frühwerk Schieles geliehen: darunter finden sich die Sammlung Gradisch als letzte Kollektion im Familienbesitz der Nachfahren Schieles, die Landessammlungen Niederösterreich, das Leopold Museum und das Belvedere. Zusätzlich werden in der Ausstellungssaison 2013 zahlreiche Werke aus bislang verborgenem Privatbesitz das erste Mal überhaupt gezeigt.

Der Schwerpunkt des Museums liegt in der Präsentation des Frühwerks, das von Schieles Kindheit in Tulln über die Gymnasialzeit in Klosterneuburg bis zum Akademie-Studium nach Wien führt. Die Ausstellung dokumentiert die Entwicklung Schieles bis zur Gründung der Neukunstgruppe des Jahres 1909 und zeigt bereits im ersten Drittel des Schaffens Talente, Bilderfindungen und Gestaltungsprinzipien, die zu einer Weltkarriere führen werden.

Gleichlautend mit der Ausstellung werden die Anfänge Schieles in einem umfassenden Buch dargestellt, das neueste Erkenntnisse zur Biographie mit der Analyse und Abbildung der wichtigsten Werke auf über 220 Seiten vereint.

Die Bahnhofswohnung: Schieles Kindheit in Tulln

Ab Juli 2013 wird die Tullner Bahnhofswohnung dem Besucher zugänglich gemacht. Damit besteht die einzigartige Möglichkeit, den authentischen Ort zu begehen, der die ersten 10 Jahre im Leben Schieles beschreibt. In einer zeitgemäßen Präsentation des Gestaltungsteams Toikoi wird die Familiengeschichte der „Schieles“ unter Einsatz zahlreicher Medien beleuchtet und die behütete Kindheit des Künstlers ebenso wie die Tragik des sozialen Abstiegs nachgezeichnet, die den syphiliserkrankten Vater im September 1904 dazu zwingt, die Dienstwohnung des Bahnhofsvorstands zu räumen.

Die abgebildeten Aufnahmen stammen vom Egon Schiele Museum, Tulln, NÖ zu dieser Ausstellung.

Details

Herausgeber: Christian Bauer
Autoren: Carl Aigner, Christian Bauer und Nicole Fritz
Verlag: Hirmer Verlag, München
Erscheinungsdatum: 28.03.2013
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2013
Seitenanzahl: 224 Seiten
Abbildungen: ca. 130 Abbildungen in Farbe
Buchart: Gebunden
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7774-2023-9
ISBN 13: 978-3-7774-2023-3
Größe: ca. 290 x 235 x 28 mm
Gewicht: ca. 1.650 Gramm
Zustand: neu, ungelesen