Emil Nolde in Berlin Tanz, Theater, Cabaret
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Beschreibung
Dr. Manfred Reuther (Hrsg.)
Nolde in Berlin
Tanz, Theater, Cabaret
Mit Berlin war Emil Nolde stets eng verbunden: Ab 1905 verbrachte er die Wintermonate zumeist in der Hauptstadt. Der Maler hatte erst in der Tauentzienstraße ein eigenes Wohnatelier, später in der Bayernallee. Dies wurde 1944 bei einem Bombenangriff zerstört. Ende der zwanziger Jahre wollte er sich in Dahlem von Ludwig Mies van der Rohe ein eigenes Haus bauen lassen. Dieser Plan wurde nie realisiert, aber in vielen Gemälden spielt Berlin mit seinem Flair in den flirrenden Farben einer unruhigen Metropole eine wichtige Rolle.
Dieser große Bildband nimmt eine gute DuMont-tradition wieder auf: Er versammelt Werke Noldes zu einem besonderen Thema. Hier sind es die Bilder zu Berlins Nachtleben, zu den intensiven Theater- und Tanzbesuchen. Noldes lebendiges Bildschaffen wird verbunden mit zahlreichen Dokumenten zu den verschiedenen Aufenthalten von Emil und seiner Frau Ada in Berlin. Die Texte beleuchten die Berliner Jahre und die Einflüsse durch Besuche des Deutschen Theaters sowie der Aufführungen bekannter Ausdruckstänzer auf Noldes Schaffen.
Inhaltsverzeichnis
| Autor | Inhalt | Seite |
| Manfred Reuther |
Vorwort Foreword |
9 |
| Manfred Reuther |
Emil Noide in Berlin - »Viel Augenreiz war allenthalben« Emil Noide in Berlin - "All around there was much to stimulate the eyes" |
21 |
| Jörg Garbrecht |
»Das künstlerisch Beste« - Emil Noide im Deutschen Theater "What was Artistically Best" - Emil Noide at the Deutsches Theater |
51 |
| Andreas Fluck |
Der Tanz im Schaffen Emil Noldes Dance in the Work of Emil Noide |
101 |
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Biographische Übersicht Biographical overview |
130 | |
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Katalog Catalogue |
132 | |
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Ausgewählte Literatur Selected literature |
140 |
Über Dr. Manfred Reuther
Dr. Manfred Reuther *1944. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an den Universitäten Marburg und Tübingen. Promotion über das Frühwerk Emil Noldes. Lehrtätigkeit als Kunsterzieher, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Nolde Stiftung Seebüll, seit 1992 deren Direktor. Veröffentlichungen über das Leben und Werk des Malers Emil Nolde, den deutschen Expressionismus und zeitgenössische Kunst.
Zur Ausstellung
Emil Nolde in Berlin, 1910/11
Tanz, Theater, Cabaret
Nolde Stiftung Seebüll
Dependance Berlin
01.12.07 – 20.01.08
„Dauernd zeichnend im halbdunklen Rampenlicht der Vorstellungen nach den Schauspielern und den Gruppen der Bühne“, schreibt Nolde in seiner Biografie, „ihre Bewegungen, ihre Farben ... halb zur Bühne, halb zum Papier und meinen Tinten schauend und arbeitend, blieb zu Hören nur wenig Sammlung noch.“ Ein inspirierter Nolde, der sein ländliches Idyll im hohen Norden regelmäßig gegen die brodelnde Metropole tauschte. Die Ausstellung zeigt den umfangreichen Zyklus an Aquarellen, Tuschpinselzeichnungen, Grafiken und Ölbildern aus der Sammlung der Nolde Stiftung Seebüll, die Nolde im Laufe des Winters von 1910/11 in Berlin geschaffen hat.
Details
Herausgeber: Dr. Manfred Reuther
Texte: Dr. Manfred Reuther, Andreas Fluck und Dr. Jörg Garbrecht
Übersetzer: Michael Scuffil
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Erstverkaufstag: 20.09.2007
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2007
Seitenanzahl: 144 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: ca. 70 Abbildungen in Farbe
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN 10: 3-8321-9050-3
ISBN 13: 978-3-8321-9050-7
Größe: ca. 294 x 250 x 18 mm
Gewicht: ca. 1.250 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







