Erich Heckel | Der große Expressionist

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17,95 EUR

ISBN: 9783777490717  

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Beschreibung

Magdalena M. Moeller (Hrsg.)
Erich Heckel – Der große Expressionist
Werke aus dem Brücke-Museum Berlin

Erich Heckel (1883–1970) gehört zu den Hauptvertretern des deutschen Expressionismus. Als Mitglied der »Brücke« hat er am Anfang des 20. Jahrhunderts den Aufbruch zu einer modernen Kunst in Deutschland wesentlich mitgetragen.

Als junger Künstler gründete Heckel gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner in Dresden 1905 die legendäre Vereinigung »Brücke«. Farbkräftige Bilder mit vereinfachter Formgebung revolutionierten die deutsche Kunst. Die programmatische Suche nach dem Ursprünglichen artikulierte sich in einer Beschränkung auf das Wesentliche in Farbe und Form. Nach dem Ersten Weltkrieg beruhigte sich seine Ausdruckssprache und Tendenzen der Neuen Sachlichkeit finden Einfang in sein Schaffen. Vor allem auf sienen zahlreichen Reisen in Deutschland und Europa entstanden beeindruckende Gemälde und Aquarelle. Das Spätwerk ist geprägt von kontemplativen Bildern, die Sensibilität für die Natur zum Thema werden lassen.

Die Ausstellung zeigt 184 Werke aus dem Brücke-Museum Berlin. Die hier vorhandenen umfangreichen Bestände ermöglöichen einen Überblick über Heckels gesamtes Schaffen und Stilentwicklung. Leben und Werk werden in den Katalogbeiträgen ausführlich dargestellt.

 

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Inhaltsverzeichnis

Autor Inhalt Seite
Magdalena M. Moeller Vorwort und Dank 6
Annette Vogel, Ulrich Klingler Grußwort 7
Janina Dahlmanns Erich Heckel und die Kunst des Expressionismus 8
Uta Kühl Erich Heckel. Themen, Motive 18
  Themen und Werke  
Marlene Bielefeld Erich Heckel: Das frühe Schaffen 1904-1907 32
Annette Blattmacher Erich Heckel - Die Zeit des »Brücke«-Stils 88
Magdalene Schlösser In Berlin und Osterholz 138
Aya Soik Heckel im Ersten Weltkrieg 188
Regina Klein Erich Heckel: Jahre der Neuorientierung und des Reisens 208
Christiane Remm Erich Heckel - Spätwerk 234
Annette Vogel Erich Heckel in Süddeutschland 250
  Anhang  
  Katalog der ausgestellten Werke 254
  Abgekürzte Literatur 269
  Literatur 270
  Biographie 271

Zur Ausstellung

Erich Heckel - Der große Expressionist
mit Werken aus dem Brückemuseum Berlin
29.06.2013 - 29.09.2013
Stadthalle und Zehntscheuer Balingen

Mit 35 Gemälden, 65 Aquarellen und Zeichnungen und 80 farbigen Druckgraphiken präsentiert Balingens Sommerausstellung 2013 Erich Heckels expressionistisches Schaffen in Dresden und Berlin vor dem 1. Weltkrieg bis hin zu seinem Wirken an der Karlsruher Kunstakademie nach dem 2. Weltkrieg.

Angefangen beim immer noch wenig bekannten Frühwerk, das die Einflüsse van Goghs und des Jugendstils erkennen lässt, zeigt die Schau in zwei Häusern (Stadthalle und Zehntscheuer) die spannende stilistische Entwicklung des „ganzen Heckel“, dessen Leben und Werk ihn ab den 20er Jahren eng mit der Bodenseeregion und dem Südwesten Deutschlands verbindet und der hier die Motive für einige seiner schönsten Landschaftsbilder findet.

Heckels Wirken liegt ein Leben zugrunde, das einschneidende Stationen der Geschichte, vielfältige Zeitströmungen und Literatur in seinem künstlerischen Schaffen subtil spiegelt. Dazu gehören Nietzsches Zarathustra, ebenso wie die spirituellen Einflüsse des Stefan George Kreises, die romantische Auseinandersetzung mit Licht und Transzendenz, sowie dem Stil der Neuen Sachlichkeit und nicht zuletzt das Erlebnis zweier Weltkriege.
Heckels internationale Bekanntheit geht auf die epochemachende Künstlergruppe „Die Brücke“ zurück, die er 1905 zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner und weiteren Kollegen gründete und damit fortan den deutschen Expressionismus als Avantgardestil verankerte. Unbeschwerte Aktdarstellungen in leuchtenden Farben an den Moritzburger Teichen und Stränden der Ostsee beschreiben das neue Lebensgefühl der Künstlergruppe, die „unverfälscht und unmittelbar“ wiedergab „was sie zum Schaffen drängt“ genauso wie ihren Experimentiergeist mit Drucktechniken und der gemeinsamen Vermarktung ihrer Kunst. Mit einzelnen bedeutenden Gemälden seiner berühmten Künstlerkollegen Kirchner, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Nolde, aus der Zeit von 1905 bis 1913 als sich die Gruppe wieder auflöste, zeigt die Balinger Ausstellung den engen Bezug der Künstler untereinander.

Heckel bleibt den typisch expressionistischen Themen treu. Spannend erschließt sich dem Betrachter der Badenden, Akte, Tänzer, Artisten, Soldaten, Stillleben, Selbstportraits und Landschaften seine künstlerische Neuinterpretation während mehrerer Jahrzehnte.

Ein begleitender Katalog zur Ausstellung wird die vielseitigen Lebensabschnitte, künstlerischen Stilrichtungen und Arbeitsweisen in chronologischen Kapiteln mit begleitenden Texten und Essays erläutern.

Über Prof. Dr. Magdalena M. Moeller

Prof. Dr. Magdalena M. Moeller studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Ostasiatische Kunstgeschichte in Köln und Bonn und promovierte über den "Sonderbund Westdeutscher Kunstfreunde und Künstler". Sie ist Direktorin des Brücke-Museums in Berlin.

Details

Herausgeber: Magdalena M. Moeller
Texte: Magdalena M. Moeller, Annette Vogel, Ulrich Klingler, Janina Dahlmanns, Uta Kühl, Marlene Bielefeld, Annette Blattmacher, Magdalene Schlösser, Dr. Aya Soïka, Regina Klein, Christiane Remm und Annette Vogel
Verlag: Hirmer Verlag, München
Erscheinungsdatum: 06/2013
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2013
Seitenanzahl: 272 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: 182 meist farbige Tafeln und 97 Begleitabbildungen in Farbe
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7774-9071-7
ISBN 13: 978-3-7774-9071-7
Größe: ca. 290 x 228 x 30 mm
Gewicht: ca. 1.800 Gramm
Zustand: neu, ungelesen