Fritz Bleyl Gründungsmitglied der »Brücke«
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Beschreibung
Magdalena M. Moeller
Fritz Bleyl
Gründungsmitglied der »Brücke«
Das Brücke-Museum präsentiert einen umfangreichen Überblick über das Werk von »Brücke«-Mitbegründer Fritz Bleyl (1880 – 1966) von den künstlerischen Anfängen in Dresden um 1901 bis zum Spätwerk der 30er Jahre. Der Katalog zur ersten Einzelausstellung in Berlin nach 15 Jahren stellt die legendären Viertelstundenakte in den Mittelpunkt der Publikation und zeigt eine Auswahl noch nie veröffentlichter Arbeiten aus den Beständen des Museums.
Fritz Bleyl gründete am 7. Juni 1905 in Dresden mit Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff die epochemachende Künstlergruppe »Brücke«. Zwischen Bleyl und Kirchner entwickelten sich bereits um 1901 – die jungen Männer lernten sich beim Architekturstudium an der Technischen Hochschule kennen – ein reger künstlerischer Austausch und eine enge Freundschaft. Frühe Beispiele aus dem Zeichenunterricht an der Hochschule, Aktstudien nach klassisch-akademischer Art, werden den Viertelstundenakten gegenübergestellt und unterstreichen die innovative Auffassung der Zeichenübungen der »Brücke«. Bleyl verließ die Künstlergruppe bereits 1907, heiratete und ergriff einen bürgerlichen Lehrberuf. In der frühen Phase der »Brücke« trat er durchaus als Impulsgeber auf und experimentierte mit den damals modernen Kunstrichtungen wie Jugendstil, Japonismus und Neoimpressionismus.
Der Katalog präsentiert eine Auswahl von 110 Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphiken aus der umfangreichen Sammlung des Brücke-Museums. Die begleitenden Texte behandeln stilistische, biographische und vergleichende Aspekte und führen in das spannende Werk des weniger bekannten »Brücke«-Mitglieds Fritz Bleyl ein.
Inhaltsverzeichnis
| Autor | Inhalt | Seite |
| Magdalena M. Moeller | Vorwort | 7 |
| Janina Dahlmanns | Fritz Bleyl - Gründungsmitglied der »Brücke« | 8 |
| Annette Blattmacher | Bleyl und Kirchner- Eine Freundschaft | 21 |
| Magdalena M. Moeller |
»Ein reges mannigfaltiges Leben künstlerischen Austauschs« Motivgruppen aus der frühen »Brücke«-Zeit |
31 |
| Biographie | 43 | |
| Farbtafeln | 44 | |
| Verzeichnis der ausgestellten Werke | 163 | |
| Bibliographie | 168 |
Zur Ausstellung
Fritz Bleyl – Gründungsmitglied der „Brücke“
10.10.2009 – 25.04.2010
Brücke Museum, Berlin
Mit den legendären „Viertelstundenakten“ lehnten sich Fritz Bleyl und die „Brücke“-Kollegen um 1905 gegen klassisch-akademische Konventionen auf. Die flott gezeichneten Aktdarstellungen aus der Gründungszeit der Gruppe stehen nun im Mittelpunkt einer Fritz Bleyl gewidmeten Sonderausstellung im Brücke-Museum. Einzig von Bleyl ist ein großes Konvolut dieser Zeichnungen erhalten. Eine Auswahl der „Viertelstundenakte“ wird in der Ausstellung zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Der Künstler erinnerte sich an jene frühe „Brücke“-Zeit: „wir [waren] geradezu von herrlicher Arbeitswut besessen.“
Das Brücke-Museum präsentiert einen umfangreichen Überblick über das Werk des „Brücke“-Mitbegründers Fritz Bleyl (1880-1966): von den künstlerischen Anfängen in Dresden um 1901 bis zum Spätwerk der 30er Jahre. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 110 Werken des Künstlers aus den hochkarätigen eigenen Beständen. Der größte Teil der Werke konnte 1968 aus dem Nachlass Bleyls für das Brücke-Museum erworben werden. Das OEuvre des kaum bekannten und selten gezeigten Künstlers ist von eleganter Linienführung und spannungsvollen Kompositionen geprägt und macht auf besondere Weise die Entstehung der Moderne sichtbar. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen experimentierte Bleyl mit den damals modernen Stilrichtungen: 1907 entstand eine außergewöhnliche Serie mit neoimpressionistischen Aquarellen, die in der Ausstellung zu sehen ist. Sein Interesse für den japanischen Farbholzschnitt inspirierte den Künstler und prägte sein künstlerisches Werk maßgeblich.
Details
Herausgeberin: Magdalena M. Moeller
Texte: Magdalena M. Moeller, Janina Dahlmanns und Annette Blattmacher
Verlag: Hirmer Verlag, München
Erscheinungstermin: 11.01.2010
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2010
Seitenanzahl: 168 Seiten
Buchart: Broschur
Abbildungen: 110 Tafeln, davon 58 in Farbe, 40 Abbildungen in Farbe und 20 in schwarz-weiß
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7774-2341-6
ISBN 13: 978-3-7774-2341-8
Größe: ca. 240 x 230 x 14 mm
Gewicht: ca. 900 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







