Gerhard Richter | Bilder aus privaten Sammlungen
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Beschreibung
Götz Adriani (Hrsg.)
Gerhard Richter
Bilder aus privaten Sammlungen
Konziser Überblick über das Gesamtwerk Gerhard Richters von 1963 bis 2007.
Gerhard Richter (*1932) zählt unangefochten zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. Seine Arbeiten sind in allen großen Museen und wichtigen Sammlungen vertreten. Mit derartigen Superlativen allein wird man dem Werk des Künstlers jedoch kaum gerecht.
Die attraktive Publikation gibt anhand von über 80 Werken aus bedeutenden Privatsammlungen – darunter auch Arbeiten aus dem Besitz des Künstlers – einen konzisen Einblick in über 40 Jahre seiner Arbeit und reflektiert dabei sowohl die deutsche Nachkriegsgeschichte als auch das Medium Malerei. Richters ungemein komplexes Werk oszilliert zwischen nahezu fotorealistischen Bildern und großen, in ihrer expressiven Farbigkeit und technischen Perfektion bestechenden abstrakten Kompositionen. Im Zentrum steht dabei jedoch stets die Malerei, die sich in vielfältigen Spielarten behauptet und der Wirklichkeit ihre eigene Realität selbstbewusst entgegenstellt.
Ausstellungen:
Museum Frieder Burda, Baden-Baden 19.1.–27.4.2008
National Gallery Complex, Edinburgh 1.11.2008–4.1.2009
Albertina,Wien 24.1.–3.5.2009
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg 16.5.–16.8.2009
Zur Ausstellung in Baden-Baden
Gerhard Richter - Bilder aus privaten Sammlungen
19. Januar - 4. Mai 2008
Museum Frieder Burda, Baden-Baden
Über 60 Hauptwerke aus den Jahren 1963 bis 2007
Das Museum Frieder Burda steht ab Januar 2008 ganz im Zeichen des Werkes von Gerhard Richter. Vom 19. Januar bis zum 27. April 2008 werden mehrere private Sammlungen ihre wichtigsten Richter-Werke in Baden-Baden zeigen. Darunter befinden sich Bilder aus den Sammlungen Böckmann (Berlin), Ströher (Darmstadt) und Frieder Burda. Gerhard Richter wird Bilder aus seinem persönlichen Besitz zur Verfügung stellen. Gezeigt werden mehr als 60 überwiegend großformatige Arbeiten aus den Jahren 1963 bis 2007.
Gerhard Richter hat es selbst übernommen, die Baden-Badener Schau im Museum Frieder Burda zu kuratieren. Richter ist sehr daran gelegen, seine Bilder in einen spannungsvollen Dialog mit der Museumsarchitektur von Richard Meier zu bringen. Die Werke aus den wichtigsten Richter- Sammlungen geben einen umfassenden Einblick über 40 Jahre Werkentwicklung, die sowohl die deutsche Nachkriegsgeschichte als auch das Medium der Malerei reflektiert. Zwischen nahezu fotorealistischen Bildern und großen, in ihrer expressiven Farbigkeit und technischen Perfektion bestechenden abstrakten Kompositionen präsentiert sich das sehr komplexe Werk Richters.
Götz Adriani schreibt im Katalog: „Richter ist im globalen Vergleich zu einer Instanz des Maß-Gebens und des Maß-Haltens über lange Zeiträume hinweg geworden. Deshalb ist er auch der einzige deutsche Künstler, dem zu Lebzeiten im Museum of Modern Art in New York eine aufwendige Retrospektive zuteil wurde.“
Die Sammlungen, die in Baden-Baden gezeigt werden, ergänzen sich nahtlos. Vorbild ist der Erfolg der umfassenden Polke-Retrospektive mit drei Privatsammlungen im Museum Frieder Burda 2007.
Die Richter-Ausstellung wird (in veränderter Zusammenstellung) im Anschluss an Baden-Baden vom 9. Mai 2008 bis 2. Juli 2008 im Vorfeld der Olympiade 2008 im Peking National Art Museum of China, Peking gezeigt. Weitere Stationen der Richter-Schau: National Gallery Complex, Edinburgh (1. November 2008 bis 4. Januar 2009), Albertina, Wien (24. Januar bis 3. Mai 2009), MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg (16. Mai bis 16. August 2009).
Zur Ausstellung erscheint ein von Götz Adriani herausgegebener Katalog, der die Richter-Bestände der beteiligten Sammlungen umfassend dokumentiert. (Hatje Cantz, 184 Seiten, 119 Abb.)
Zur Ausstelung in Wien
Gerhard Richter. Retrospektive
30. Januar - 03. Mai 2009
Albertina, Wien
Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Künstlern der Gegenwart.
Seine Bildwelt, die der Künstler seit den 1960er Jahren in unterschiedlichen Variationen, Folgen und Serien auslotet, hat die Malerei selbst als zentrales Thema. Es ist eine heterogene, manchmal disparat erscheinende Welt, die ganz verschiedene und widersprüchliche Leitmotive gestaltet.
Das Misstrauen gegen das Festgelegte, gegen die Bindung an eine einmal entwickelte künstlerische Sprache hat Richter selbst wiederholt dezidiert ausgesprochen.
Wenn er schreibt "ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung, ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen" nimmt Richter Bezug auf diesen offenen Werkbegriff.
Die Albertina zeigt neben 70 Gemälden auch bedeutende Werkblöcke seiner Aquarelle und Zeichnungen.
Leihgaben bedeutender Sammlungen sowie Werke, die aus dem Besitz Gerhard Richters selbst stammen, ermöglichen es, die unterschiedlichen Phasen der Entwicklung seines komplexen Schaffens von 1957 bis 2007 anschaulich zu zeigen. Ein bedeutender Teil der Exponate stammt aus der Sammlung Frieder Burda, der Sammlung Böckmann und der Sammlung Ströher, gezeigt werden aber auch Werke einer österreichischen Sammlung, die exklusiv in der Albertina präsentiert werden.
Größter Leihgeber der Aquarelle ist das Kunstmuseum Winterthur, weitere Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen kommen u.a. aus dem Besitz des Künstlers selbst. Mit der Präsentation der Arbeiten auf Papier widmet sich die Albertina einem Aspekt des Schaffens des Künstlers, der zuletzt vor nahezu einem Jahrzehnt beleuchtet wurde. So ergänzt diese erweiterte Auswahl die Präsentation der vorangegangen Ausstellungs-Stationen in Baden-Baden (Museum Frieder Burda) und Edinburgh (National Gallery Edinburgh) sowie die nachfolgende Schau in Duisburg (Museum Küppersmühle).
Zu Gerhard Richter
Gerhard Richter *1932 in Dresden. 1952-1956 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 1961-1963 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Otto Götz. 1962-1982 Atelier in Düsseldorf. 1971-1994 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. 1975-1992 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1988 Kaiserring der Stadt Goslar. 1997 Goldener Löwe der 47. Biennale von Venedig. 1998 Wexner-Preis, Columbus, Ohio. Lebt und arbeitet in Köln.
Über Götz Adriani
Götz Adriani ist seit 1971 Direktor der renommierten Kunsthalle Tübingen.
Details
Herausgeber: Götz Adriani
Texte: Götz Adriani, Dieter Schwarz
Verlag: Hatje Cantz, Ostfildern
Auflage: Erstauflage
Jahr: 01/2008
Seitenanzahl: 184 Seiten
Buchart: Gebunden mit Schutzumschlag
Abbildungen: 119 Abbildungen, davon 105 farbig
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7757-2136-3
ISBN 13: 978-3-7757-2136-3
Größe: ca. 284 x 198 x 24 mm
Gewicht: ca. 1.050 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheiten: hochaktuelles Verzeichnis der Bilder
Das Buch ist auch auf Englisch erschienen, diese ist leider bereits ausverkauft. Sie können die Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2137-0 ggfs. noch bei Amazon erhalten.








