Henri Matisse und die Fauves

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Beschreibung

Klaus Albrecht Schröder, Heinz Widauer und Claudine Grammont (Hrsg.)
Matisse und die Fauves

Mit leuchtenden Farben und pastosem Pinselstrich sorgte eine Gruppe von zwölf jungen Künstlern auf dem dritten Pariser Herbstsalon 1905 für einen Rieseneklat. Von dem konservativen Kritiker Louis Vauxcelles wurden sie gar als „Bestien“ tituliert. Heute steht der Begriff des Fauvismus für einen kurzen, aber in der Kunst des 20. Jahrhunderts sehr einflussreichen Stil. Der umfassende Katalog vereint neben rund 120 Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen auch Bronzen, Keramiken und Holzobjekte, wobei der Schwerpunkt auf Henri Matisse (1869–1954), dem Wegbereiter und Hauptvertreter des Fauvismus, liegt. Mit wissenschaftlich fundierten Texten wird die Epoche intensiv beleuchtet. Angefangen vom Einfluss van Goghs, Cézannes und Gauguins als künstlerische Wegbereiter bis hin zu den späteren Auswirkungen der Fauves auf die Maler der Brücke und des Blauen Reiters – sehr empfehlenswert!

Grundsätzlich liefern wir die Ausgabe in Deutsch. Bitte geben Sie kurz an, wenn Sie die Englische Ausgabe Matisse and the Fauves (ISBN 978-3-86832-167-8) wünschen.

 

Description

With vibrant colours and a pastose application of paint, a group of twelve young artists caused a major controversy at the 1905 third autumn salon in Paris. The critic Louis Vauxcelles labelled them “beasts”. Nowadays, the term Fauves stands for a style that was short but highly influential in twentieth-century art. This catalogue highlights important aspects from the influence of van Gogh, Cézanne and Gauguin as artistic trailblazers to the later effects of the Fauves with a special focus on the artist Henri Matisse (1869–1954).

Inhaltsverzeichnis

Autor Inhalt Seite
Klaus Albrecht Schröder Vorwort und Dank 8
Heinz Widauer, Claudine Grammont Dank 10
Heinz Widauer Henri Matisse und die Fauves. Eine Einführung 14
  Katalogteil  
  »Matisse malt wie ein verrückter Impressionist« 28
  Die Schüler von Gustave Moreau 36
  Vom Neoimpressionismus zum Fauvismus 48
  Collioure: Henri Matisse und André Derain 58
  Die Chatou-Gruppe 82
  Die London-Bilder von André Derain 98
  Die Le-Havre-Gruppe 110
  Hin zu den Mythen: Vom Klassizismus zum Primitivismus 140
  »Am meisten kommt es mir auf den Ausdruck an« 176
  Kees van Dongen 206
  Georges Rouault 224
  Essays  
Claudine Grammont Fauvismus und Neoklassizismus 234
Rémi Labrusse »Fauvismus«: Der Begriff und die Sache 250
Jack Flam Explosivität, Primitivismus, Fragmentierung und die neue Einheit in der Malerei der Moderne 268
John Klein Die inneren Kreise fauvistischer Porträtkunst 284
Cécile Debray Vlaminck. Das Primitive seiner Kunst 294
Anita Hopmans Kees van Dongen, ein holländischer Fauve in der französischen Arena 302
Fabienne Queyroux & Nathalie Muller Fauvistische Druckgrafik im Cabinet d’estampes modernes 314
  Verzeichnis der ausgestellten Werke 318
  Ausgewählte Literatur 325

Rezension

"Inhalte sind unter anderem ihre wichtigsten Vertreter, Sujets und Techniken sowie die bis in die Gegenwart spürbare Rezeption ihres Stils. Zu sehen sind neben Gemälden auch wenige Grafiken, Plastiken und Keramiken. Der opulente, stabil gebundene Bild-Text-Band ist eine überzeugende, ihren Preis werte und derzeit einzige Gesamtdarstellung zum Thema."
[ekz bibliotheksservice]

Zur Ausstellung

Matisse und die Fauves
20.09.13 - 12.01.14
Albertina, Wien


Die Albertina zeigt im Herbst 2013 eine umfangreiche Ausstellung mit rund 160 Werken von Henri Matisse und den Fauves, deren Bilder heute zu den Wegbereitern der Moderne gezählt werden. Die meisten Arbeiten der jungen Künstlerkollegen, die die damalige Kunstkritik mit „fauves“ („wilden Tieren“) verglich, sind in dieser Ausstellung zum ersten Mal in Wien und in Mitteleuropa überhaupt zu sehen. Zu den Fauves gehörten neben Henri Matisse auch André Derain, Maurice de Vlaminck, Georges Braque und Kees van Dongen.


Matisse war das Oberhaupt und das Sprachrohr der Fauves. 1905 sorgten er und seine Künstlergruppe beim 3. Pariser Herbstsalon für Aufsehen. Ihre Bilder brüllten förmlich von den Wänden. Das Publikum war entsetzt über die heftigen, scheinbar rasch hingeworfenen Pinselstriche und die bunten, intensiv leuchtenden Farben. Das Motiv war nebensächlich, was zählte war der Ausdruck.


Neben den berühmten Gemälden zeigt die Ausstellung, dass Matisse und die Fauves auch in ihren Zeichnungen, Bronzen, Keramiken und Steinskulpturen nach Expression und Intensität strebten. Der Fauvismus dauerte nur zwei Jahre, gilt jedoch als die erste und entscheidende Avantgardebewegung des 20. Jahrhunderts, und war von epochaler Bedeutung für die Entwicklung der Moderne.

Über Klaus Albrecht Schröder

Klaus Albrecht Schröder studierte Kunstgeschichte in Wien; von 1988 bis 1999 Direktor des Wiener Kunstforums; seit 1996 Präsident der Interessensgemeinschaft österreichischer Museen und Ausstellungshäuser (IMA); seit 1999 Direktor der Albertina, Wien. Herausgeber und Verfasser zahlreicher Publikationen und Beiträge zur österreichischen und internationalen Kunstgeschichte, Kunstsoziologie und Ästhetik.

Details

Herausgeber: Klaus Albrecht Schröder, Heinz Widauer und Claudine Grammont
Autoren: Klaus Albrecht Schröder, Heinz Widauer, Claudine Grammont, Rémi Labrusse, Jack Flam, John Klein, Cécile Debray, Anita Hopmans, Fabienne Queyroux und Nathalie Muller
Verlag: Wienand, Köln
Erscheinungsdatum: 27.09.2013
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2013
Seitenanzahl: 328 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: 246 farbige und 2 s/w Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-86832-155-1
ISBN 13: 978-3-86832-155-5
Größe: ca. 290 x 240 x 34 mm
Gewicht: ca. 2.100 Gramm
Zustand: neu, ungelesen