Horst Antes und morgen mal ich vielleicht ein Bild
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Beschreibung
Carmen Sylvia Weber (Hrsg.)
Horst Antes
... und morgen male ich vielleicht ein Bild
3 Bände (komplett)
Mit der Figur des Kopffüßlers etablierte sich Horst Antes zu Beginn der sechziger Jahre in der internationalen Kunstszene. Im Anschluss an diese frühe figurativexpressive Werkphase entwickelte der Künstler die Gruppe der „Zeitraumbilder“, um schließlich in den „Hausfiguren“ zu einer reduzierten geometrisierenden Formensprache zu finden.
Von Oktober 2006 bis März 2007 würdigt die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall Horst Antes in einer umfangreichen monografischen Betrachtung. Zusammen mit dem malerischen Œuvre werden Zeichnungen, Skulpturen sowie die Werkgruppe der Votive zu sehen sein, in denen der Künstler seine persönliche Mythologie auf äußerst sensible Weise vorträgt. Parallel zum eigenen künstlerischen Schaffen beleuchtet die Ausstellung aber auch Antes’ vielseitige Sammlertätigkeit: Neben rituellen Objekten außereuropäischer Kulturen - Katsinam-Figuren der Pueblo- Indianer, indianische Federschmuckarbeiten sowie Vodoogefäße - sind dabei mit Milchkannen und ABC-Büchern auch ethnologische Fundstücke unserer eigenen Zivilisation vertreten.
Hier erhalten Sie die drei Bände:
1: Arbeiten.
2: Horst Antes.
3: Sammlungen.
Eines der schönsten Bücher 2006!
Prämiert von der Stiftung Buchkunst
Über Horst Antes
Horst Antes (* 28. Oktober 1936 in Heppenheim) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer.
Horst Antes studierte von 1957 bis 1959 bei HAP Grieshaber an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe Malerei. Er ist an dieser Akademie seit 1967 Professor für Malerei und leitet eine Malklasse. 1962 hielt er sich in Florenz, 1963 in Rom auf, wo der Kopffüßler erstmals dreidimensional ausgestellt wurde. 1966 entwarf er Metallplastiken für einen Garten der sieben Denkmäler der Luste, die Antes 1967 anlässlich der Bundesgartenschau für den Botanischen Garten in Karlsruhe ausstellte. 1968 erhielt er eine Gastprofessur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.
Ausgehend von der informellen Nachkriegsmalerei versuchte Horst Antes als einer der ersten Pioniere der gegenständlichen Malerei nach neuen Möglichkeiten der figurativen Malerei. Er ist Begründer der neuen figurativen Malerei in Deutschland. Kennzeichnend sind seine ab 1962 entstandenen Kopffüßler, die lange Zeit sein einziges Motiv waren. Ein Kopffüßler, eine sogenannte „Kunstfigur“, besitzt keinen Hals, wenig Brust und Bauch. Kopf und Füße scheinen in eins überzugehen. Horst Antes war Teilnehmer der documenta III (1964), der 4. documenta (1968), und auch der documenta VI im Jahr 1977 in Kassel.
Er lebt und arbeitet in Karlsruhe, Berlin und Castellina in Chianti (SI) in Italien.
Details
Herausgeberin: Carmen Sylvia Weber
Verlag: Swiridoff, Künzelsau
Erstauflage: 13.10.2006
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2006
Seitenanzahl: 227 Seiten
Buchart: Paperback
Abbildungen: 172 Farbabbildungen, 2 Klappseiten, durchgehend farbig
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-89929-101-8
ISBN 13: 978-3-89929-101-8
Größe: ca. 292 x 230 x 31 mm
Gewicht: ca. 1.650 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Besonderheit: alle 3 Bände: 1. Arbeiten. 2. Horst Antes. 3. Sammlungen
Weitere Literatur zu Horst Antes:
Horst Antes. Zum 70. Geburtstag







