In Augenhöhe. Paul Klee - Frühe Werke
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Beschreibung
Achim Sommer (Hrsg.)
In Augenhöhe. Paul Klee
Frühe Werke im Blick auf Max Ernst
Eine faszinierende Entdeckung: Der frühe Klee in neuer Sicht.
Bei drei Gelegenheiten konnte Max Ernst Werke Paul Klees sehen: 1912 in Köln, bei seinem Besuch 1919 in München und schließlich 1925 auf der ersten Gruppenausstellung der Surrealisten in Paris.
Der vorliegende Band vereint erstmals jene attraktiven Werke Paul Klees, die Max Ernst auf dessen Ausstellungen gesehen hat und die sich zeitweise in seinem Besitz befanden. Weitere Arbeiten belegen spannende Motivanalogien im Œuvre beider Künstler, und zeigen Klees Interesse an experimentellen Bildversuchen. Was bei ihm Episode bleibt, führt bei Max Ernst zum radikalen Bruch mit der konventionellen Malpraxis.
Der Blick auf Klees Frühwerk wird hier erweitert durch zahlreiche Dokumente, die die Begegnungen der beiden großen Künstlerfiguren belegen.
Zur Ausstellung
In Augenhöhe: Paul Klee
Frühe Werke im Blick auf Max Ernst
Max Ernst Museum Brühl
09.12.06 - 04.03.07
Die erste Sonderausstellung im Rahmen der Reihe "In Augenhöhe" ist Paul Klee (1879–1940) gewidmet. Sie zeigt rund 100 Werke aus den Jahren 1908 bis 1925. Der Ausgangspunkt für die signifikante Auswahl ist biographischer Natur, denn zu drei Gelegenheiten konnte Max Ernst frühe Arbeiten von Paul Klee studieren:
1912 auf einer umfangreichen Klee-Ausstellung im Kölner Gereonsclub; 1919 anlässlich seines Besuches bei Klee in München, wo er fünf Aquarelle und 29 Zeichnungen aussuchte und für ein halbes Jahr auslieh; 1924/25 wird er in André Bretons "Manifeste du Surréalisme" zusammen mit Klee erwähnt, die Zeitschrift "La Révolution surréaliste" reproduziert mehrere Arbeiten von Klee, und schließlich sind Werke von beiden in Paris auf der ersten Gruppen-Ausstellung der Surrealisten zu sehen.
Erstmals werden Werke Klees zusammengeführt, die Max Ernst gesehen hat und die sich zeitweise in seinem Besitz befanden. Weitere Arbeiten belegen spannende Motivanalogien im Œuvre beider Künstler und zeigen Klee ebenfalls mit experimentellen bildnerischen Versuchen beschäftigt.
Was bei Paul Klee Episode bleibt, führt bei Max Ernst zum radikalen Bruch mit der konventionellen Malpraxis. Diese Wende ist in der ständigen Sammlung des Museums anschaulich nachzuvollziehen.
Hauptleihgeber ist das Zentrum Paul Klee in Bern; unterstützt wird die Ausstellung darüber hinaus durch Leihgaben aus deutschen und amerikanischen Museen.
Die Brühler Präsentation läuft parallel zur Klee-Ausstellung im Museum Ludwig in Köln: "Kein Tag ohne Linie". Diese beleuchtet besonders Aspekte des künstlerischen Spätwerks.
Die Kooperation beider Museen bietet dem Besucher die großartige Möglichkeit frühe faszinierende Werke in Brühl und reife Zeichenkunst in Köln zeitgleich zu sehen.
Details
Herausgeber: Achim Sommer
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Erstausgabe: 08.12.2006
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2006
Buchart: Paperback
Seitenanzahl: 200 Seiten
Abbildungen: 383 Abbildungen, davon 206 farbig
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8321-7761-2
ISBN 13: 978-3-8321-7761-4
Größe: ca. 274 x 250 x 22 mm
Gewicht: ca. 1.300 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







