Max Beckmann | Die Skizzenbücher 2 Bd im Schuber
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Beschreibung
Christiane Zeiller
Max Beckmann
Die Skizzenbücher
Die Skizzenbücher Max Beckmanns in einem vollständigen, wissenschaftlich bearbeiteten Katalog
Max Beckmann (1884–1950) ist der bedeutendste deutsche Maler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach der Veröffentlichung seiner Tagebücher und Briefe sowie der Werkverzeichnisse seiner Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik und farbigen Arbeiten auf Papier liegt nun erstmals ein vollständiges Werkverzeichnis seiner 54 Skizzenbücher vor. Die bis heute weitgehend unveröffentlichten Skizzenbücher benutzte Beckmann während seiner gesamten Schaffenszeit, sie entstanden von 1899 bis in sein Todesjahr 1950. Die über 1 300 Seiten und zirka 100 heute herausgelösten Einzelblätter, die den einzelnen Skizzenbüchern zugeordnet werden konnten, werden vollständig abgebildet, dokumentiert und kommentiert. Zu jedem Skizzenbuch wird einführend dessen Thematik und Beschaffenheit erläutert. Das Werkverzeichnis stellt neue Erkenntnisse zu Beckmanns Schaffensprozess vor und gibt ungewohnte Einblicke in sein bildnerisches Denken. Die Erforschung und Herausgabe der Skizzenbücher schließt damit eine große Lücke in der Beckmann-Forschung.
Über Max Beckmann
Max Beckmann (* 12. Februar 1884 in Leipzig; † 27. Dezember 1950 in New York) war ein deutscher Maler, Graphiker, Bildhauer und Autor. Beckmann griff die Malerei des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts ebenso auf wie die kunsthistorische Tradition und formte einen figurenstarken Stil, den er ab 1911 der aufkommenden Gegenstandslosigkeit entgegensetzte. Den Künstlergruppen und Ismen seiner Zeit ging er aus dem Weg. Altmeisterliches Handwerk und klassische Gattungsvielfalt zeigten sich seit dem Ersten Weltkrieg in aufwendig lasierter Malerei und scharfkantiger Graphik. Der Moderne, insbesondere Pablo Picasso und dem Kubismus, versuchte Beckmann eine ausgeweitete Räumlichkeit entgegenzusetzen. Das Spätwerk entwirft eine zugleich erzählende und mythenschaffende Malerei, insbesondere in zehn Triptychen. Besondere Bedeutung kommt Beckmann als prägnantem Zeichner, Porträtisten (auch zahlreicher Selbstporträts) und als subtilem Illustrator zu. Heinz Berggruen nennt Max Beckmann den bedeutendsten deutschen Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts neben Ernst Ludwig Kirchner.
Details
Autoren: Christiane Zeiller und Gerd Presler
Gestaltung: Büro Sieveking
Herausgeber: Max Beckmann Gesellschaft, München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Verlag: Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
Auflage: Erstauflage
Jahr: 15.12.2010
Seitenanzahl: 976 Seiten
Buchart: Leinen mit Schutzumschlag im Schuber
Anzahl Bände: Zwei
Abbildungen: 1.466 Abbildungen, davon 1.260 in Duplex und 191 farbige
Sprache: Deutsch und Englisch
ISBN 10: 3-7757-2274-2
ISBN 13: 978-3-7757-2274-2
Größe: ca. 322 x 261 x 112 mm
Gewicht: ca. 6.000 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







