Max Beckmann | Exile in Amsterdam

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17,50 EUR

ISBN: 9783775718387  

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Beschreibung

Pinakothek der Moderne, München (Hrsg.)
Max Beckmann
Exile in Amsterdam

Profundes Überblickswerk über die fruchtbarste und bedeutendste Schaffensphase Max Beckmanns mit zahlreichen Farb- und Duplexabbildungen.

Während seines Amsterdamer Exils in den Jahren 1937 bis 1947 schuf Max Beckmann (1884–1950) rund ein Drittel seines Gesamtwerkes, in dem er mit kreativer Energie auf die unmittelbare historische und biografische Situation reagierte. Das Entsetzen über die Entwicklungen im nationalsozialistischen Deutschland und die physische und psychische Anspannung mobilisierten Gegenkräfte, die sich in einer unvergleichlichen Fülle seiner vielschichtigen Werke niederschlugen.

Beginnend mit dem letzten in Deutschland vollendeten Werk, dem Triptychon Versuchung aus dem Besitz der Pinakothek der Moderne, widmet sich die Publikation dem malerischen und zeichnerischen Œuvre des Künstlers in einer Zeit bedrohlicher äußerer Instabilität und zugleich innerer Konzentration bis zu seiner Übersiedlung in die USA. Der Band ist damit von größter Bedeutung für die Kenntnis des beckmannschen Werkes in seiner produktivsten und wichtigsten Lebensphase.

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Zur Ausstellung

Max Beckmann - Exil in Amsterdam
14.09.07 - 27.01.08
Pinakothek der Moderne
Kunstareal München


Die Pinakothek der Moderne München bereitet in Kooperation mit dem Van Gogh Museum in Amsterdam erstmals eine Ausstellung über das Amsterdamer Exil von Max Beckmann vor. Während seines zehnjährigen Aufenthaltes in den Niederlanden entstand rund ein Drittel seines Gesamtwerkes, in dem der Künstler mit unvergleichbarer Dichte und kreativer Energie auf die unmittelbare historische und biografische Situation reagierte. Für München ist dieses Projekt von besonderer Bedeutung: Die Pinakothek der Moderne beherbergt mit dem St. Louis Art Museum den umfangreichsten Werkkomplex sowie das Archiv des Künstlers und stellt damit die für ihn wichtigste Forschungsstelle dar. München ist zudem der Ort, an dem sich die menschenverachtende nationalsozialistische Kulturpolitik 1937 mit der Eröffnung des »Hauses der deutschen Kunst« und der Ausstellung »Entartete Kunst« in aller Schärfe artikulierte. Dies war für Max Beckmann direkter Auslöser seiner Emigration nach Amsterdam. Das Entsetzen über die Entwicklungen in Deutschland, die physische und psychische Anspannung des Exils mobilisierten dort Gegenkräfte, die sich in einer Fülle herausragender Werke niederschlugen. Vor diesem Hintergrund, der die besondere Brisanz des auch kulturpolitisch eminent wichtigen Themas markiert, ist die Ausstellung nicht nur für die Kenntnis von Max Beckmann relevant. Siebzig Jahre nach der Ausstellung »Entartete Kunst« bedeutet sie vielmehr auch eine erneute Auseinandersetzung und Aufarbeitung dieser kritischen Periode deutscher Geschichte.

Details

Herausgeber: Pinakothek der Moderne, Munich
Texte: Carla Schulz-Hoffmann, Christian Lenz, Beatrice von Bormann u.a.
Übersetzerin: Alison Gallup
Verlag: Hatje Cantz, Ostfildern
Erstausgabe: 07/2007
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2007
Seitenanzahl: 440 Seiten
Buchart: Paperback
Abbildungen: 273 Abbildungen, davon 231 in Farbe und 42 in Duplex
Sprache: Englisch
ISBN 10: 3-7757-1838-9
ISBN 13: 978-3-7757-1838-7
Größe: ca. 300 x 240 x 32 mm
Gewicht: ca. 2.600 Gramm
Zustand: neu, ungelesen