Max Beckmann | Von Angesicht zu Angesicht

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34,90 EUR

ISBN: 9783775728171  

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Beschreibung

Susanne Petri und Hans-Werner Schmidt (Hrsg.)
Max Beckmann
Von Angesicht zu Angesicht

Max Beckmann als Porträtist: Selbstbildnisse, Einzel- und Doppelporträts, Familien- und Gruppenbildnisse – Psychogramme und Zeitbilder

Mit einem Nachschlagewerk zu seinen wichtigsten Wegbegleitern

In seiner Porträtmalerei reflektiert Max Beckmann (1884–1950) sehr persönliche Beziehungen – zu seiner Familie, seinen Frauen und zu einem großen Freundes- und Bekanntenkreis. Die Publikation führt mit rund 150 ausdrucksstarken Gemälden und Arbeiten auf Papier zum einen eine klassische Porträtgalerie zusammen, ein Who’s who in Beckmanns Leben. Zum anderen werden Bilder präsentiert, in die der Künstler seine »Porträtsammlung« integriert hat und in denen er Familie und Freunden Rollen in seinem allegorischen Welttheater zuweist. Der Band enthält ein von Felix Billeter und Christiane Zeiller erstelltes biografisches Lexikon, das etwa 240 Personen aufführt, die den Lebensweg von Max Beckmann auf unterschiedlichen Etappen begleitet haben. Wesentliche Unterstützung erhielten die Autoren dabei durch Mayen Beckmann, die Enkelin des Künstlers.

 

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Zur Ausstellung

Max Beckmann
Von Angesicht zu Angesicht
18.09.11 - 22.01.12
Museum der Bildenden Künste Leipzig

Max Beckmann (Leipzig 1884 – New York 1950) ist eine der zentralen KünstlerpersoÅNnlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung Max Beckmann. Von Angesicht zu Angesicht widmet sich erstmals seit den 1960er Jahren wieder ausschließlich der Porträtkunst Beckmanns. Es werden 58 Gemälde, die als Leihgaben aus dem In- und Ausland kommen, zusammen mit über 160 vorbereitenden Skizzen und Studien sowie verwandter Druckgraphik gezeigt. In einer klassischen Bildnisgalerie – einem Who is who in Beckmanns Leben – werden die Personen aus dem Verwandten- und Freundeskreis zusammengeführt, die den Lebensweg des Künstlers entscheidend mitgeprägt haben. Durch die gattungsübergreifende Präsentation bietet die Ausstellung die faszinierende Möglichkeit, Beckmanns Schaffensprozess in nahezu allen Werkphasen von der ersten flüchtig skizzierten Bildidee bis zum vollendeten Gemälde nachvollziehen.

Möglich wurde die Ausstellung durch die Unterstützung von langjährigen Partnern des Museums – allen voran der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Verbund mit der Sparkasse Leipzig, der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung. „Das Museum der bildenden Künste Leipzig ist längjähriger Partner der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Leipzig. Es ist uns daher ein große Freude diese Ausstellung zu Max Beckmann von so internationaler Ausstrahlungskraft zu ermöglichen. Hier am Geburtsort des Künstlers werden Porträts von Personen wie Max Reger oder Frederick Delius gezeigt, die in persönlicher Verbindung zu Max Beckmann stehen, und dem Besucher „Von Angesicht zu Angesicht“ die Möglichkeit geben, viel über den Maler Beckmann, seine Zeit und Leipzig zu erfahren“, so Claus Friedrich Holtmann, Geschäftsführender Präsident des Ostdeutsche Sparkassenverbandes und Vorsitzender des Vorstandes der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, bei der Eröffnung der Ausstellung. Max Beckmanns Lebenswerk weist eine Vielzahl von Porträttypen auf: Einzel- und Doppelporträts, Familien- und Gruppenbildnisse aber auch „versteckte“ Bildnisse in den allegorischen Werken, die sich oft durch dichte Menschenversammlungen auszeichnen und den Betrachter anhalten, aus dem Beckmann-Œuvre heraus bekannte Gesichter zu entdecken. Dank der wissenschaftlichen Forschung für das im Katalog enthaltene biographische Lexikon, das rund 240 Personen vorstellt, die Beckmanns Lebensweg auf den einzelnen Etappen begleitet haben, können zahlreiche Personen auf den Gemälden erstmals oder neu identifiziert werden.

Von seinen beiden Ehefrauen, Minna Beckmann-Tube, von der er sich 1925 scheiden lässt, und der wesentlich jüngeren Mathilde (Quappi) von Kaulbach, die er 1923 in Wien kennen lernt, gibt es zahlreiche Porträts in Beckmanns Œuvre. Vor allem Quappis Gesicht und Gestalt fordern ihn immer wieder heraus. Davon legt nicht nur die Zahl ihrer Porträts in Gemälden, Zeichnungen und druckgraphischen Blättern Zeugnis ab, sondern auch die Tatsache, dass viele weibliche Figuren in Beckmanns Werk Quappis Züge tragen. Wiederholt zeichnet und malt Beckmann Freunde wie Ugi und dessen Frau Fridel Battenberg, die zu seinem engsten Kreis in Frankfurt am Main gehören, wo er in den 1920er Jahren an der Städelschule lehrt. Dies sind die Jahre, in denen er seine Position als einer der bedeutendsten bildenden Künstler Deutschlands festigt und international erfolgreich wird. Max Beckmann reflektiert in seiner Porträtmalerei ein sehr persönliches Beziehungsgefüge – zu seiner Familie, seinen Frauen und zu einem großen Freundes- und Bekanntenkreis. Die Porträts von Künstlerfreunden, Galeristen, Verlegern und Kunsthändlern belegen, wie vernetzt Beckmann im Kunstbetrieb war.

Erweitert wird die Ausstellung im „Beckmann-Dialog“ mit Werken von Marlene Dumas (geb. 1953 in Kapstadt) und Alex Katz (geb. 1927 in New York). Beide Künstler haben der zeitgenössischen Porträtmalerei wichtige Impulse verliehen und nennen Max Beckmann als eines ihrer zentralen Vorbilder.

Durch zwei weitere Beckmann-Ausstellungen im deutschsprachigen Raum – „Beckmann & Amerika“ im Frankfurter Städel Museum (7. Oktober bis 8. Januar 2012) sowie „Max Beckmann. Die Landschaften“ im Kunstmuseum Basel (4. September 2011 bis 22. Januar 2012) – bietet der Herbst 2011 die einmalige Gelegenheit zur umfassenden Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Schaffen Max Beckmanns.

Details

Herausgeber: Susanne Petri und Hans-Werner Schmidt
Gestaltung: Harald Richter
Texte: Barbara C. Buenger, Christian Fuhrmeister, Marcus Andrew Hurttig, Susanne Kienlechner, Mario-Andreas von Lüttichau, Olaf Peters, Uwe M. Schneede
Verlag: Hatje Cantz Verlag, Ostfildern
Erstausgabe: 10/2011
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2011
Seitenanzahl: 400 Seiten
Buchart: Gebunden mit Schutzumschlag
Abbildungen: 417 Abbildungen, davon 208 farbig
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7757-2817-1
ISBN 13: 978-3-7757-2817-1
Größe: ca. 306 x 248 x 38 mm
Gewicht: ca. 2.400 Gramm
Zustand: neu, ungelesen