Max Liebermann Wegbereiter der Moderne
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Beschreibung
Robert Fleck (Hrsg.)
Max Liebermann
Wegbereiter der Moderne
Max Liebermann zählt zu den bedeutendsten Wegbereitern der modernen deutschen Malerei. Doch nicht nur sein künstlerisches Werk, auch seine einflussreichen kunst- und kulturpolitischen Aktivitäten machen ihn zu einer Schlüsselfigur des Jahrhundertwechsels: Als langjähriger Präsident der Berliner Secession und der Preußischen Akademie der Künste gehörte er zu den richtungsweisenden Förderern der Moderne im Berlin des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Als Künstler, Mäzen und Sammler, Kulturpolitiker, als Repräsentant des jüdischen Großbürgertums, als strenger Preuße war er zeit seines Lebens streitbar und neugierig. Dieser Band widmet sich dem großen Künstler in einer umfangreichen Zusammenschau seines Werks und Lebens und lädt zu einer packenden Zeitreise ein: von den Bildkonventionen des 19. Jahrhunderts in Liebermanns Frühwerk über die Entdeckung des freien Spiels von Licht und Farbe in den urbanen Bildern bis hin zu experimenteller Farbmalerei in den See- und Gartenbildern aus der Zeit der Weimarer Republik.
• Fotografien und Dokumente zu Leben und Werk
• Umfassender Werküberblick
Inhaltsverzeichnis
| Autor | Inhalt | Seite |
| Robert Fleck und Hubertus Gaßner | Vorwort | 9 |
| Robert Fleck | Thesen zu Max Liebermann | 13 |
| Robert Fleck | Wegbereiter der Moderne | 35 |
| Jenns Howoldt | Zu Theorie und Praxis der Malerei von Max Liebermann | 119 |
| Agnieszka Luli ´nska | Der gelenkte Blick | 149 |
| Andreas Zeising | Liebermann und seine Interpreten | 179 |
| Christina Dickel | Max Liebermann (1847–1935) | 195 |
| Verzeichnis der abgebildetenWerke | 211 | |
| Ausgewählte Literatur | 218 | |
| Dank an die Leihgeber | 221 | |
| Fotonachweis | 223 | |
| Impressum | 224 |
Über Max Liebermann
Max Liebermann (1847–1935) zählt zu den Hauptvertretern des deutschen Impressionismus. Er ehörte zu den ersten zeitgenössischen Sammlern der Impressionisten, besonders beeindruckten ihn die Werke Manets. Nach längerem Aufenthalt in München (1878–1884) ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1898 Präsident der neu gegründeten Berliner Secession wurde. Ab 1920 war er Präsident der preußischen Akademie der Künste, bis er 1933 wegen seiner jüdischen Abstammung aus dem Amt entlassen wurde.
Über Robert Fleck
Robert Fleck, geb. 1957 in Wien, Studium in Wien, Innsbruck und Paris u. a. bei Gilles Deleuze und Michel Foucault. Historiker und Kunstkritiker. 2000–2003 Direktor der Kunsthochschule in Nantes. 2004–2008 Direktor der Deichtorhallen Hamburg. Seit 2009 Intendant der Bundeskunsthalle in Bonn.
Zur Ausstellung
Max Liebermann - Wegbereiter der Moderne
21.04.11 - 11.09.11
Kunst- und Ausstellungshalle, Bonn
Max Liebermann (1847–1935) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Moderne. Bevor er sich der Freilichtmalerei widmete und seinen bis heute fortwirkenden Ruhm als Impressionist begründete, schuf er naturalistische Bilder mit sozialer Thematik. Sein malerisches Werk dokumentiert wie kaum ein anderes die Veränderungen innerhalb der Kunst und der Gesellschaft im Deutschland des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Die geplante Retrospektive zeigt neben rund 100 Gemälden und Papierarbeiten Max Liebermanns auch Arbeiten jener Künstler, welche Liebermanns Kunstbegriff geprägt haben oder deren Werke in seiner eigenen Kunstsammlung vertreten waren, u.a. Frans Hals, Rembrandt und Adolph Menzel, Van Gogh, Manet und Pissarro.
Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle.
Der Liebermann-Garten auf dem Dach der Bundeskunsthalle
Liebermann hielt die Gartenanlage seines Hauses am Berliner Wannsee in über 200 Werken aus immer neuen Blickwinkeln fest. Auf dem Dach der Bundeskunsthalle werden die Hauptelemente des Wannseegartens nachgebaut. Somit wird dieser Künstlergarten einen direkten Vergleich mit Liebermanns Werken ermöglichen.
Details
Herausgeber: Robert Fleck
Texte: Robert Fleck, Hubertus Gaßner
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Erstausgabe: 14.04.2011
Auflage: 2. Auflage 10/2011
Jahr: 2011
Buchart: Hardcover
Seitenanzahl: 224 Seiten
Abbildungen: ca. 100 farbige und 50 einfarbige Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8321-9350-2
ISBN 13: 978-3-8321-9350-8
Größe: ca. 290 x 238 x 24 mm
Gewicht: ca. 1.550 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







