Max Beckmann | Das grafische Werk 1911-1946
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Beschreibung
Serge Sabarsky, Inc. und Annette Vogel (Hrsg.)
Max Beckmann
Das grafische Werk 1911-1946
Der in Leipzig geborene Max Beckmann zählt mit seinem malerischen und druckgrafischen Werk zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bereits um 1900, während seines Studiums an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar, hatte er die grundlegenden druckgrafischen Techniken wie den Holzschnitt, die Radierung und die Lithographie erlernt. Über zehn Jahre hinweg wurde die Druckgraphik zu seiner bevorzugten Technik, in der er kritische Beobachtungen zur Gesellschaft und zu ihren schnellen Wandlungen in einprägsame Bilder bannte. Er nutzte dabei meist die potentielle Härte des Holzschnitts und der Radierung. Gleichzeitig spielte er mit verschiedenen Blickpunkten und expressiven Verzerrungen seiner Motive. Die Publikation zeigt Werke aus den Zyklen ’Die Hölle’, ’Stadtnacht’, ’Jahrmarkt’, ’Berliner Reise’, ’Apokalypse’ und ’Day and Dream’.
Ein Beitrag von Peter Selz führt in das grafische Werk Beckmanns ein; eine ausführliche Chronik stellt die wichtigen Lebensdaten des Künstlers in den Zusammenhang mit seinem künstlerischen Werk.
Hier erhalten SIe das Werkverzeichnis der grafischen Werke der Jahre 1911 bis 1946.
Über Max Beckmann
Max Beckmann (* 12. Februar 1884 in Leipzig; † 27. Dezember 1950 in New York) war ein deutscher Maler, Graphiker, Bildhauer und Autor. Beckmann griff die Malerei des ausgehenden neunzehnten Jahrhunderts ebenso auf wie die kunsthistorische Tradition und formte einen figurenstarken Stil, den er ab 1911 der aufkommenden Gegenstandslosigkeit entgegensetzte. Den Künstlergruppen und Ismen seiner Zeit ging er aus dem Weg. Altmeisterliches Handwerk und klassische Gattungsvielfalt zeigten sich seit dem Ersten Weltkrieg in aufwendig lasierter Malerei und scharfkantiger Graphik. Der Moderne, insbesondere Pablo Picasso und dem Kubismus, versuchte Beckmann eine ausgeweitete Räumlichkeit entgegenzusetzen. Das Spätwerk entwirft eine zugleich erzählende und mythenschaffende Malerei, insbesondere in zehn Triptychen. Besondere Bedeutung kommt Beckmann als prägnantem Zeichner, Porträtisten (auch zahlreicher Selbstporträts) und als subtilem Illustrator zu. Heinz Berggruen nennt Max Beckmann den bedeutendsten deutschen Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts neben Ernst Ludwig Kirchner.
Details
Herausgeber: Serge Sabarsky, Inc. und Annette Vogel
Verlag: Serge Sabarsky Inc., USA
Auflage: Erstauflage
Jahr: 1989
Seitenanzahl: 180 Seiten
Buchart: Broschur
Abbildungen: 128 Farbabbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN: ohne
Größe: ca. 270 x 230 x 13 mm
Gewicht: ca. 950 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







