Vincent van Gogh | Gezeichnete Bilder
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Beschreibung
Klaus Albrecht Schröder (Hrsg.)
Van Gogh
Gezeichnete Bilder
Erst in seinen letzten Lebensjahren glaubte Vincent van Gogh (1853-1890), die rein künstlerische Sprache in Form „gefühlter Linien", die ein „persönliches Wollen" zum Ausdruck bringen, gefunden zu haben.
Das Verhältnis von Zeichnung und Gemälde im Werk van Goghs ist Thema dieses Bandes. Zum ersten Mal lässt sich mit 50 Gemälden und 120 Zeichnungen nachvollziehen, wie der virtuose Künstler das Zusammenspiel von Punkten, Strichen und Schraffuren in der Zeichnung letztlich im Gemälde zu Farblinien unterschiedlicher Länge und Form entwickelte.
Diese Publikation demonstriert mit ihrem hervorragend gewählten Werküberblick die Errungenschaften van Goghs als Kolorist und belegt sein bewusstes Hinarbeiten auf eine kalkulierte künstlerische Wirkung.
Rezensionen
„Anhand von 50 Gemälden und 120 Zeichnungen wird in diesem schwergewichtigen Buch nachvollziehbar, wie der virtuose Künstler van Gogh das Zusammenspiel von Punkten, Strichen und Schraffuren in der Zeichnung letztlich im Gemälde zu Farblinien unterschiedlicher Länge und Form entwickelte. Das hört sich abstrakt an, wird aber umso anschaulicher, wenn man die wunderbaren Reproduktionen studiert (…).“
[WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN]
„Der umfangreiche Katalog bringt dem Leser mit profunden Aufsätzen und wunderbaren Abbildungen van Goghs Zeichen-Kunst nahe.“
[ART]
Zur Ausstellung
Vincent van Gogh: Gezeichnete Bilder
05.09.08 - 08.12.08
Albertina, Wien
Die große Herbstausstellung 2008 widmet die Albertina dem Werk Vincent van Goghs. Gezeigt werden rund 40 Gemälde und 80 Zeichnungen, darunter Meisterwerke wie „Die Ernte“ (1888) aus dem Van-Gogh-Museum in Amsterdam oder „Blick auf das Dorf Les Vessenots bei Auvers“ (1890) aus dem Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid. Wertvolle Leihgaben haben u.a. die National Gallery of Art in Washington, das Metropolitan Museum, das Musée d'Orsay, das Gemeentemuseum in Den Haag und viele andere bedeutende internationale Museen zugesagt. In diesem Umfang wird van Gogh in Österreich zum ersten Mal zu sehen sein. Die Ausstellung in der Albertina beschäftigt sich erstmals mit der wechselseitigen Beziehung zwischen van Goghs Zeichnungen und seinen Gemälden und konzentriert sich dabei besonders auf die letzten Schaffensjahre von seiner Zeit in Paris und in Arles bis zu seinem Aufenthalt in Saint- Rémy und Auvers-sur-Oise. Gezeigt werden großformatige mit Kreide, Aquarell- aber auch verdünnten Ölfarben ausgeführte Zeichnungen und Gemälde, deren durch Farblinien gestalteten Sujets - Porträts, Stillleben und Landschaften - mehr zeichnerisch als malerisch aufgefasst sind. Trotz unterschiedlicher Darstellungsinhalte weisen beide Medien, Zeichnung und Gemälde, im Werk van Goghs vergleichbare stilistische Strukturen auf. Dies führte einerseits zu einem Verzicht von Raumillusion und Volumen und andererseits zu einer individuellen, expressiven Darstellungsweise des Künstlers. Der trotz unterschiedlicher Sujets kalkulierte und erprobte zeichnerische Umgang van Goghs auch im Gemälde legt eine wohl überlegte Arbeitsmethode des Künstlers nahe. In der Gegenüberstellung mit den Zeichnungen soll die gängige Sichtweise van Goghs als einem nur von emotionalen Entladungen geleiteten Künstler etwas zurechtgerückt werden.
Inhaltsverzeichnis
| Autor | Inhalt | Seite |
| Klaus Albrecht Schröder | Gezeichnete Bilder | 11 |
| Teio Meedendorp | Der Anfang vom Anfang | 19 |
| Sjraar van Heugten | Die wachsende Beziehung zwischen van Goghs Zeichnungen und Gemälden | 33 |
| Marije Vellekoop | +Künstler im Dialog: Gauguins und Bernards Einfluss auf van Goghs Werk von 1888 bis 1889 | 49 |
| Martin Bailey | Arles mit den Augen van Goghs | 69 |
| Fred Leeman | »Lignes senties« - van Gogh in Diskussion mit Gauguin und Bernard in Arles und Saint-Rémy | 83 |
| Heinz Widauer | Zeichnen mit Linien, Farbe und Worten | 99 |
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Stefanie Chaloupek (SC) Fred Leeman (FL) Heinz Widauer (HW) Denise Willemstein (DW) |
Katalog | 114 |
| Anhang | ||
| Biographie | 440 | |
| Bibliographie | 444 | |
| Abbildungsverzeichnis | 448 | |
| Photonachweis | 455 | |
| Impressum | 456 |
Details
Herausgeber: Klaus Albrecht Schröder
Texte: Klaus Albrecht Schröder, Teio Meedendorp, Sjraar van Heugten, Marije Vellekoop, Martin Bailey, Fred Leeman und Heinz Widauer
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Auflage: Erstauflage
Jahr: 05.09.2008
Seitenanzahl: 456 Seiten
Buchart: Hardcover
Abbildungen: 170 meist farbige Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8321-9157-7
ISBN 13: 978-3-8321-9157-3
Größe: ca. 302 x 262 x 44 mm
Gewicht: ca. 3.000 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







