Van Gogh Zwischen Erde und Himmel Die Landschaften
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Beschreibung
Kunstmuseum Basel (Hrsg.)
Vincent Van Gogh
Zwischen Erde und Himmel. Die Landschaften
In einem opulent bebilderten Prachtband: die betörenden, mit einer überwältigenden schöpferischen Energie gemalten Landschaften Vincent van Goghs.
Die Landschaften, in denen Vincent van Gogh (1853–1890) lebte, haben ihn und seine Kunst zutiefst geprägt. In der Begegnung mit der Natur gelangte der ruhelose Künstler zu einer Harmonie und Ausgeglichenheit, die ihm sonst verwehrt blieb, und fand zugleich seine ganz eigene künstlerische Sprache und damit eine radikal neue Freiheit in der Kunst.
Der durchgehend farbig bebilderte, prächtige Band gibt erstmals einen umfassenden Überblick über van Gogh als Landschaftsmaler. Aufsätze namhafter Kunsthistoriker und Van-Gogh-Spezialisten erschließen diesen wichtigen Aspekt seines Œuvres. Unmittelbar wird nachvollziehbar, wie die erdigen Töne des holländischen Frühwerks in Paris nach und nach von einer lichten Malweise abgelöst wurden. In Südfrankreich fand der Künstler dann zu den intensiv leuchtenden Farben und dem vitalen Ausdruck, die seine Bilder bis heute so faszinierend machen. In allen Perioden seiner kurzen Lebens- und Schaffenszeit stand er unter dem Bann der Schöpfung; mit Motiven wie dem Sämann, der Obstblüte, der Kornernte oder dem Schnitter beschrieb er den Kreislauf der sich immer wieder erneuernden Naturkräfte.
Rezensionen
»Der Katalog präsentiert mit einer Reihe fulminanter Aufsätze den neuesten Stand der Forschung.«
[NZZ]
»Schon wieder ein van Gogh-Bildband? Ja, und das ist gut so. Denn die Kuratoren des Basler Kunstmuseums haben zu ihrer van Gogh-Ausstellung einen sensationell schönen und guten Katalog herausgebracht.«
[natur+kosmos]
Inhaltsverzeichnis
| Autor | Inhalt | Seite |
| Grußwort | 7 | |
| Leihgeber | 8 | |
| Dank | 10 | |
| Bernhard Mendes Bürgi, Nina Zimmer und Walter Feilchenfeldt |
Zwischen Erde und Himmel — van Goghs Landschaften Eine Einführung |
13 |
| Gottfried Boehm | Auge und Emotion — van Goghs Landschaften | 30 |
| Walter Feilchenfeldt | Theo van Gogh als Sammler der Landschaftsbilder seines Bruders | 48 |
| Carel Blotkamp | Ruisdael in der Provence | 58 |
| Laura Coyle |
Poesie der Felder und Wälder Vincent van Gogh und die französische Landschaftsmalerei |
78 |
| Nina Zimmer |
Van Goghs in Serie Zyklen, Gruppen, Triptychen |
96 |
| Einführungstexte von Seraina Werthemann und Nina Zimmer | Katalog der ausgestellten Werke | 119 |
| Nuenen | 120 | |
| Paris | 148 | |
| Arles | 186 | |
| Saint-Remy | 236 | |
| Auvers | 266 | |
| Biographie | 292 | |
| Liste der ausgestellten Werke | 303 | |
| Bibliographie | 308 |
Zur Ausstellung
Vincent van Gogh
Zwischen Erde und Himmel: Die Landschaften
26.04.09 - 27.09.09
Kunstmuseum Basel / Museum für Gegenwartskunst
In einer spektakulären Gesamtschau zeigt das Kunstmuseum Basel von April bis September 2009 weltweit zum ersten Mal die Landschaftsbilder der grossen Künstlerlegende Vincent van Gogh. 70 Gemälde – sowohl weltbekannte Schlüsselwerke als auch bisher der Öffentlichkeit kaum bekannte Bilder – eröffnen einen ganz neuen Zugang zur Kunst van Goghs. Ergänzend sind 40 Meisterwerke von Zeitgenossen aus der weltberühmten Sammlung des Kunstmuseums Basel zu sehen, die van Goghs bahnbrechende Auseinandersetzung mit der Natur untermalen. Eine multimediale Einführung in das Leben und Werk van Goghs erschliesst die Ausstellung dem breiten Publikum. Die Ausstellung wird damit zum wichtigsten europäischen Kunstereignis 2009.
Die Landschaften, in denen van Gogh lebte, haben ihn und seine Kunst zutiefst geprägt. Weltweit zum ersten Mal zeigt das Kunstmuseum Basel einen Überblick über seine Landschaftsmalerei. Anhand von siebzig Meisterwerken aus wichtigen Museen und Privatsammlungen aus Europa, den USA und Asien wird der Kosmos seiner bahnbrechenden Kunst sichtbar.
Durch die Konzentration auf die Landschaftsbilder kann man Vincent van Gogh ganz neu kennen lernen und erleben: In der Begegnung mit der Natur fand er Schritt für Schritt seine eigene künstlerische Sprache und damit eine radikal neue Freiheit in der Malerei.
So lässt sich unmittelbar nachvollziehen, wie die erdigen Töne des holländischen Frühwerks in Paris nach und nach einer lichten und farbbetonten Malweise Platz machten. In Südfrankreich fand van Gogh dann zu den intensiv leuchtenden Farben und dem vitalen Ausdruck, die seine Bilder bis heute so faszinierend machen.
In allen Perioden seiner kurzen Schaffenszeit, in Arles, aber auch während seines Aufenthaltes in der Heilanstalt von Saint-Rémy und zuletzt in Auvers, feierte er in seinen Bildern die Schönheit der Schöpfung. Mit Themen wie dem Sämann, der Obstblüte, der Kornernte oder dem Schnitter betonte er den Kreislauf der sich immer wieder erneuernden Naturkräfte.
Beim Malen draussen in der freien Natur fand der ruhelose van Gogh zu sich selbst und erreichte eine Harmonie und Ausgeglichenheit, die dem schwierigen Einzelgänger sonst oft verwehrt blieb. Von der Dorf- bis zur Flussansicht, der Garten- und Parkszenerie bis zur landwirtschaftlich oder bereits industriell genutzten Landschaft zeigt die Ausstellung ein beeindruckendes Panorama von van Goghs Welt.
Details
Herausgeber: Kunstmuseum Basel
Texte: Carel Blotkamp, Gottfried Boehm, Laura Coyle, Walter Feilchenfeldt, Bernhard Mendes Bürgi, Seraina Werthemann und Nina Zimmer
Verlag: Hatje Cantz, Ostfildern
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2009
Seitenanzahl: 312 Seiten
Abbildungen: 187 Abbildungen, davon 164 farbig
Buchart: Gebunden
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-7757-2302-1
ISBN 13: 978-3-7757-2302-2
Größe: ca. 306 x 246 x 32 mm
Gewicht: ca. 2.200 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







