Bernhard Heinrich Weyhe (1702-1782) Augsburg
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Beschreibung
Anke Lünsmann
Bernhard Heinrich Weyhe (1702-1782)
Ein Augsburger Goldschmied des Rokoko
Erste, umfassende Monographie mit Werkverzeichnis über Bernhard Heinrich Weyhe, einen der Hauptmeister des Augsburger Rokoko.
Bernhard Heinrich Weyhe wurde in Osnabrück geboren und absolvierte dort eine Lehre zum Goldschmied. Seine Gesellenwanderung führte ihn nach Augsburg, damals eines der führenden Zentren der Edelmetallverarbeitung in Mitteleuropa. Über seine zehnjährige Tätigkeit als Geselle bei Philipp Jakob VI Drentwett wurde er in das soziale Umfeld einer bedeutenden Augsburger Goldschmiedefamilie eingeführt und erlangte schließlich die Meisterwürde. Schon die frühesten Werke Weyhes, die zunächst meist noch in Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Meister entstanden, gehören zu den aufwändigsten Goldschmiedearbeiten und repräsentativsten Aufgaben seiner Zeit. Im Laufe seiner rund 40-jährigen Schaffenszeit war Weyhe für viele hochrangige Auftraggeber tätig und etablierte sich als herausragender Augsburger Goldschmied des 18. Jahrhunderts. Das vielseitige Werk des Meisters ist hier erstmals in einem ausführlichen Katalog zusammengestellt. Es enthält Hauptwerke der Augsburger Goldschmiedeproduktion des Rokoko und verdeutlicht ihre stilistische Entwicklung von den Anfängen dieses Stils bis zum Aufkeimen des Klassizismus.
Inhaltsverzeichnis
| Inhalt | Seite |
| Vorwort | 7 |
| Vorwort und Danksagung | 9 |
| Einführung | 13 |
| Das Leben | 15 |
| Herkunft und frühe Ausbildungsjahre | 15 |
| Erlangung der Meisterwürde und Niederlassung in Augsburg | 16 |
| Die Jahre als Augsburger Bürger und Goldschmiedemeister | 20 |
| Die Familie | 21 |
| - Bernhard Jakob Weyhe | 22 |
| Das Werk | 25 |
| Beschreibung und allgemeine Charakteristika | 25 |
| Stilistische Entwicklung | 31 |
| Das Werk in zeitgenössischen Quellen und die Materialsammlung Paul von Stettens d. J. | 34 |
| Die wichtigsten Werkkomplexe | 41 |
| - Die Silbermöbel | 41 |
| - Das Tafelsilber im Spiegel seiner Zeit | 45 |
| Die Tafelaufsätze und ihr Zubehör | 47 |
| Die Goldschmiedewerkstatt und die Produktion | 58 |
| Größe der Werkstatt und Kenntnisse über die Mitarbeiter | 58 |
| Zusammenarbeit mit anderen Goldschmiedemeistern | 59 |
| - Weyhe und Philipp Jakob VI Drentwett | 60 |
| - Weyhe und Emanuel Gottlieb Oernster | 64 |
| - Weyhe und Johann Joseph Meckel | 65 |
| Die Wiederverwendung von Gußmodellen oder -formen | 66 |
| Die Meisterzeichen | 70 |
| Die Silberhändler | 72 |
| Die Bedeutung der Silberhändler für das Augsburger Goldschmiedehandwerk | 72 |
| Die Arbeit Weyhes im Auftrag der Silberhändler | 74 |
| Die Augsburger Goldschmiedezeichnungen und ihr Zusammenhang mit den Werken Weyhes | 75 |
| Zusammenfassung | 88 |
| Werkkatalog | |
| Vorbemerkungen zum Werkkatalog | 92 |
| Tabellarische Übersicht der im Katalog verzeichnete Werke | 93 |
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Silbermöbel (Kat.-Nr. 1-4) |
95 |
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Tafelsilber (Kat.-Nr. 5-30) |
121 |
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Sonstiges Gebrauchssilber (Kat.-Nr. 31-38) |
191 |
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Sakrale Werke (Kat.-Nr. 39-47) |
205 |
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Anhang 1: In Archivalien und unveröffentlichten Dokumentationen erwähnte Werke (Kat.-Nr. 48-55) |
223 |
| Anhang 2: Deckelpokal eines unbekannten Augsburger Meisterkandidaten | 228 |
| Anhang | |
| Abkürzungen | 236 |
| Verzeichnis der abgekürzten Literatur | 236 |
| Abbildungsnachweis | 242 |
| Personenregister | 243 |
| Ortsregister | 247 |
Details
Autorin: Anke Lünsmann
Verlag: Deutscher Kunstverlag, Berlin und München
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2007
Seitenanzahl: 248 Seiten
Buchart: Leinen mit Schutzumschlag
Abbildungen: 19 farbige und 100 schwarzweiße Abbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-422-06638-1
ISBN 13: 978-3-422-06638-0
Größe: ca. 288 x 219 x 36 mm
Gewicht: ca. 2.200 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







