Gold in der Kunst von der Antike bis zur Moderne

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ISBN: 9783777449715  

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Beschreibung

Agnes Husslein-Arco (Hrsg.)
Gold
Gold in der Kunst von der Antike bis zur Moderne

Vom 15. März bis 17. Juni 2012 widmet sich das Belvedere dem Thema Gold eine umfangreiche Sonderausstellung, in dessen Zentrum der Einsatz des Edelmetalles in der Gegenwartskunst steht. Leihgaben aus dem 20. und 21 Jahrhundert werden dabei mit gotischen Altären und Bildwerken der Secession konfrontiert, das Buch zur Ausstellung untersucht in zahlreichen wissenschaftlichen Aufsätzen die Interpretation des künstlerischen Goldeinsatzes im Mittelalter und der Kunst des 20. und 21 Jahrhunderts.

Die Definition des Goldgrunds als sakrale Ausdrucksform taucht erstmals zur Zeit des Jugendstils auf. Die Interpretation des künstlerischen Goldeinsatzes wird nun in diesem Zusammenhang einer Revision unterzogen. Den Beginn markiert ein Mumienporträt aus dem 2. Jahrhundert. Bilder von Giandomenico Tiepolo und William Blake dokumentieren die Verwendung von Gold in der neuzeitlichen Malerei.

Meisterwerke von Gustav Klimt bis Willi Baumeister, von Richard Hamilton bis Imi Knoebel zeigen die weitere kunsthistorische Entwicklung bis heute exemplarisch auf. Die Schau präsentiert Werke von u.a. Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, James Lee Byars, Christian Eckart, Luciano Fabro, Helmut Federle, Sylvie Fleury, Günther Förg, Jakob Gasteiger, General Idea, Hans Haacke, Yves Klein, Milan Kunc, Robert Kushner, Sherrie Levine, Heinz Mack, Hermann Nitsch, Oswald Oberhuber, Marc Quinn, Gerwald Rockenschaub, Lucy Skaer, Nedko Solakov, Victor Vasarely, Andy Warhol, Max Weiler, Fred Wessel, Franz West, Erwin Wurm und Toby Ziegler.

Grundsätzlich liefern wir die Ausgabe in Deutsch. Bitte geben Sie kurz an, wenn Sie die Englische Ausgabe (ISBN 978-3-7774-4981-4) wünschen.

 

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Inhaltsverzeichnis

Autor Inhalt Seite
Agnes Husslein-Arco Vorwort 6
  Kunstgeschichte des Goldes  
Thomas Zaunschirm Die Erfindung des Goldgrundes 10
Michael Viktor Schwarz Goldgrund im Mittelalter -
»Don't ask for the meaning, ask for the use!«
28
Veronika Pirker-Aurenhammer Wandelbares Gold
Gold in der spätmittelalerlichen Retabelkunst. Überlegungen mit Blick auf Werke im Belvedere
38
Thomas Zaunschirm Albertis Goldgrund 50
Alexander Klee Die Verwendung von Gold - Symptom eines Paradigmenwechsel in der Materialästhetik des 19. Jahrhunderts? 56
Joachim Driller Blattgold und Goldlaub: Zu einer nicht realisierten Idee Frank Lloyd Wrights für Fallingwater 64
Ulrike Gehring Der Glanz des Goldes. Zur Selbstinszenierung eines Metalls in der Kunst nach 1945 70
  Kulturgeschichte des Goldes  
Jürgen Borchhardt Der Schwur des Sultans: »Beim Goldenen Apfel sehen wir uns wieder« 78
Markus A. Castor Apolls Appartements in Versailles. Dekoration in Gold zwischen Materialität und allegorischer Funktion 88
Bodo Hell Wiener Gold Guide 100
Linda Pelzmann Goldrausch 106
Thomas Zaunschirm »Gold« ist nicht Gold.
Von Rauschgelb, Chrysotypie und Superschwarz
110
Gabriela Krist, Eva Putzgruber u.a. Gold und Vergoldungstechniken 114
  Themen der Ausstellung  
Thomas Zaunschirm Eine kurze Kunstgeschichte des Goldes 122
  Rahmen 148
  Stillleben 172
  Landschaften 198
  Stadtausblicke 222
  Sakralität: Triptychen und Nimben 230
  Bodengold und andere Heilige 256
  Figuration/Abstraktion 272
  Appendix  
  Künstlerregister 344
  Werkliste 348
  Dank 361
  Kurzbiografien der Autorinnen 362
  Glossar 364
  Bildnachweis 366
  Impressum 368

Über Agnes Husslein-Arco

Agnes Husslein-Arco (* 22. Mai 1954 in Wien) wurde als Tochter von Carl Heinrich Arco und seiner Frau Felicitas, geb. Boeckl, geboren. Sie ist eine Enkelin des österreichischen Malers Herbert Boeckl.

Nach einer Sportkarriere als Eiskunstläuferin in ihrer Jugend studierte sie Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Wien, an der Sorbonne und der Ecole de Louvre in Paris. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin.

Husslein war 1996 bis 2000 im Freundesverein der Wiener Secession, 1996 wurde sie zur Vizepräsidentin des Kunstvereins Kärnten gewählt. Diesen Posten hatte sie bis 1998 inne. Von 1981 bis 2000 war sie Geschäftsführerin von Sotheby’s Österreich. Außerdem war sie elf Jahre lang auch als Geschäftsführerin von Sotheby’s Prag und Sotheby’s Budapest tätig und wurde für zehn Jahre Senior Director für Sotheby’s Europa. 1990 bis 1998 war sie Director of European Development des Guggenheim Museums und 1990 bis 2000 Organisatorin der Guggenheim Association Salzburg und des Austrian Guggenheim Advisory Boards. Sie ist Mitglied des World Wide Teams for Contemporary, Modern and Impressionist Art. Von 2001 bis 2003 war Husslein Direktorin des Rupertinums in Salzburg und von 2003 bis 2005 Gründungsdirektorin des Museums der Moderne in Salzburg. Von 2002 bis 2004 organisierte sie weiters den Aufbau des Museums moderner Kunst in Kärnten. 1994 kandidierte sie bei den Nationalratswahlen für die ÖVP. Seit 2007 ist sie Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere.

Details

Herausgeber: Agnes Husslein-Arco
Texte: Agnes Husslein-Arco, Thomas Zaunschirm, Michael Viktor Schwarz, Veronika Pirker-Aurenhammer, Alexander Klee, Joachim Driller, Ulrike Gehring, Jürgen Borchhardt, Markus A. Castor, Bodo Hell, Linda Pelzmann, Gabriela Krist und Eva Putzgruber
Verlag: Hirmer Verlag, München
Erscheiningstermin: 12.03.2012
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2012
Seitenanzahl: ca. 400 Seiten
Buchart: Gebunden
Abbildungen: ca. 300 Abbildungen in Farbe
Sprache: Deutsch | Englisch
ISBN 10: 3-7774-4971-7 | 3-7774-4981-4
ISBN 13: 978-3-7774-4971-5 | 978-3-7774-4981-4
Größe: ca. 325 x 255 x 38 mm
Gewicht: ca. 2.650 Gramm
Zustand: neu, ungelesen