Goldchinesen und indianische Blumen Smlg Ludwig

 

29,95 EUR

ISBN: 9783865685490  

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Beschreibung

Regina Hanemann (Hrsg.)
Goldchinesen und indianische Blumen
Die Sammlung Ludwig in Bamberg
Fayence und Porzellan

Die Porzellansammlung des bekanntesten deutschen Sammlerpaares Peter und Irene Ludwig aus Aachen gibt einen hervorragenden Überblick über das frühe Schaffen der Meißener Manufaktur. Dort wurde nicht nur das europäische Porzellan erfunden und eine unglaubliche Vielfalt an Dekoren kreiert, sondern darüber hinaus Figuren, Tierplastiken, Schaugerichte, Tischbrunnen, Tafelaufsätze, Vasen und Schachspiele gestaltet. Meißen setzte den künstlerischen Maßstab für die Tafelkultur des 18. Jahrhunderts. Werke aller anderen wichtigen Manufakturen des 18. Jahrhunderts von Ansbach bis Zürich ergänzen die Sammlung. Der zweite Schwerpunkt der Sammlung Ludwig in Bamberg liegt auf der Straßburger Fayence. Die Erzeugnisse der Manufaktur Hannong stellen den Höhepunkt der Fayencekunst des 18. Jahrhunderts dar. Die Sammlung Ludwig ist in diesem Bereich die bedeutendste Privatsammlung ihrer Art und zeichnet sich neben dem erstklassigen Erhaltungszustand fast aller Stücke durch ihre Formenvielfalt aus: Neben Geschirren nehmen Figuren und Schaugerichte einen wichtigen Platz ein. Die Sammlung wird in Bamberg im Alten Rathaus – einem der schönsten Gebäude Deutschlands – präsentiert.

 

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite
Vorwort 7
Dank 10
Autoren 10
Katalog  
Porzellan 11
Meißen (Kat. Nr. 1-105) 13
Wien (Kat. Nr. 106-108) 115
Höchst (Kat. Nr. 109-117) 119
Fürstenberg (Kat. Nr. 118-126) 128
Nymphenburg (Kat. Nr. 127-130) 139
Berlin (Kat. Nr. 131-133) 144
Frankenthal (Kat. Nr. 134-140) 148
Gotha (Kat. Nr. 141-142) 157
Ludwigsburg (Kat. Nr. 143-148) 160
Ansbach (Kat. Nr.149-150) 169
Kloster Veilsdorf (Kat. Nr. 151-152) 171
Zürich (Kat. Nr. 153-157) 173
Fulda (Kat. Nr. 158-159) 179
Kassel (Kat. Nr. 160-162) 182
Limbach (Kat. Nr. 163) 185
Würzburg (Kat. Nr. 164-166) 187
Mennecy (Kat. Nr. 167-168) 190
Sèvres (Kat. Nr. 169) 192
Venedig, Vezzi (Kat. Nr. 170) 194
Neapel, Capodimonte (Kat. Nr. 171-172) 196
Doccia (Kat. Nr. 173) 198
Venedig, Cozzi (Kat. Nr. 174-175) 199
Neapel, Real Fabbricca Ferdinandea (Kat. Nr. 176-177) 201
Alcora (Kat. Nr. 178) 204
Fayence 206
Straßburg (Kat. Nr. 179-252) 209
Haguenau (Kat. Nr. 253) 265
Niderviller (Kat. 254-256) 266
Lunéville und Umgebung (Kat. 257-263) 269
Sceaux (Kat. 264-265) 274
Frankreich (Kat. 266-269) 276
Delft (Kat. 270-273) 279
Amsterdam (Kat. 274) 285
Rotterdam (Kat. 275-276) 286
Creußen (Kat. 277) 288
Ansbach (Kat. 278-279) 290
Nürnberg (Kat. 280-282) 292
Bayreuth (Kat. 283-284) 295
Braunschweig (Kat. 285) 297
Höchst (Kat. 286) 299
Künersberg (Kat. 287-288) 300
Berlin (Kat. 289) 302
Schrezheim (Kat. 290) 304
Holitsch (Kat. 291-296) 305
Rörstrand (Kat. 297-298) 310
Stralsund (Kat. 299) 312
Literaturverzeichnis 314

Zur Ausstellung

Sammlung Ludwig im Alten Rathaus
15. Mai bis 17. Oktober 2010
Im Fokus: 300 Jahre Meißen - Glanzstücke der Sammlung Ludwig Bamberg


Am 23. Januar 1710 wurde die „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellanmanufaktur“ gegründet. Das dreihundertjährige Jubiläum der ersten europäischen Porzellanmanufaktur in Meißen wird 2010 in vielen deutschen Museen gefeiert.

Auch die Sammlung Ludwig in Bamberg reiht sich mit einer Sonderausstellung in das Festjahr ein. Weit über hundert Objekte – von seltenen Schachfi guren über einen prunkvollen Tischbrunnen bis hin zum vielteiligen Kaffeeservice - schildern die spannende Geschichte des Meißener Porzellans. Sie erzählen von den ersten Experimenten mit dem neuen Werkstoff, den begeistert gefeierten Erfolgen, aber auch den technischen Schwierigkeiten, die überwunden werden mussten, bevor das reinweiß strahlende Porzellan aus den Brennöfen kam. Vom Sammelfi eber der Fürsten und Könige ist die Rede und von der Kreativität der Künstler, die sich zu Höchstleistungen anspornen ließen, weil der Adel meinte, ohne Porzellan nicht mehr leben zu können.

Kostbare Leihgaben, u.a. aus dem Museum für Ostasiatische Kunst in Köln, ergänzen die Schau. Das Phänomen Meißen wird in den historischen Kontext gesetzt, der entscheidende Einfl uss chinesischer Porzellane herausgestellt. Die Sammlung Ludwig mit ihrem großen Bestand aus der Frühzeit der Manufaktur kann die Faszination des 18. Jahrhunderts für das Porzellan erlebbar machen. Das völlig neue Material, das unerschöpfl iche Möglichkeiten der Gestaltung bot, zugleich ästhetisch vollkommen und zweckmäßig war, nahm damals einen kometenhaften Aufstieg und eroberte innerhalb weniger Jahrzehnte die europäische Tischkultur.

Auch wenn das berühmte Arkanum, das Geheimnis der Porzellanherstellung, nicht auf der Albrechtsburg in Meißen gehütet werden konnte, und der ehrgeizige Wetteifer fürstlicher Höfe zu zahlreichen Gründungen von Porzellanmanufakturen führte, blieb Meißen noch für lange Zeit der Maßstab für Porzellan.

Details

Herausgeberin: Regina Hanemann
Verlag: Michael Imhof Verlag, Petersberg
Erstausgabe: 12.5.2010
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2010
Seitenanzahl: 320 Seiten
Buchart: Gebunden
Abbildungen: ca. 300 Farbabbildungen
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-86568-549-8
ISBN 13: 978-3-86568-549-0
Größe: ca. 302 x 249 x 28 mm
Gewicht: ca. 2.000 Gramm
Zustand: neu, ungelesen