Phantastische Welten, Adam Friedrich v. Löwenfinck

 

78,00 EUR

ISBN: 9783897904200  

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Beschreibung

Dr. Ulrich Pietsch für die Staatlichen Kunst-sammlungen Dresden (Hrsg.)
Phantastische Welten
Malerei auf Meissener Porzellan und deutschen Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck (1714–1754)

Aus Anlass des 300. Geburtstages des Keramikmalers Adam Friedrich von Löwenfinck präsentiert die vorliegende Publikation erstmals das Gesamtwerk des Künstlers auf der Grundlage neuester Forschungen. Porzellane und Fayencen aus der Dresdner Porzellansammlung und anderen prominenten Museen der Welt sowie aus Privatsammlungen illustrieren die künstlerischen Errungenschaften Löwenfincks.


Adam Friedrich von Löwenfinck (1714–1754) war einer der bedeutendsten Keramikmaler des 18. Jahrhunderts. Er begann seine Karriere 1728 in der Porzellan-Manufaktur Meissen, die er wenige Jahre später wieder verließ, um der Einschränkung seiner künstlerischen Entfaltung und den schwierigen Arbeitsbedingungen in den Malerstuben zu entfliehen.

Sein abenteuerlicher Lebensweg führte ihn in verschiedene Fayence-Manufakturen, darunter Bayreuth, Ansbach, Fulda, Höchst und Straßburg-Haguenau. Aufgrund seiner außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten, aber auch durch Geschick und Skrupellosigkeit stieg Löwenfinck schließlich vom einfachen Malergesellen in die Position eines Manufakturdirektors auf.

Löwenfinck ist bekannt für seine fantastische Welt bunt schillernder und märchenhafter Fabeltiere. Er beeinflusste und prägte nachhaltig die Keramikmalerei seiner Zeit und wirkte stilprägend auf viele andere Manufakturen des 18. Jahrhunderts in Europa. Aufgrund fehlender Künstlersignaturen ist sein Werk umstritten und wurde bislang kontrovers diskutiert.

Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes der Porzellansammlung Dresden, mit der nun erstmals eine grundlegende Untersuchung der Biografie und des OEuvres Adam Friedrich von Löwenfincks vorgelegt wird.

• Die erste Monographie über den stilprägenden Keramikmaler auf Grundlage neuester Forschungen und Zuschreibungen.
• Das Standardwerk mit 200 Porzellanen und Fayencen aus prominenten Museen der Welt.
• Ausstellung: Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, im Dresdner Zwinger, bis 22.2.2015

Interessant hierzu ist die weitere Literatur zu Adam Friedrich von Löwenfinck aus unserem Angebot: made in FD | Spitzentechnologie aus der Fuldaer Fayence-Manufaktur (ISBN: 978-3-7319-0222-5)

 

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Description

On the occasion of the 300th birthday of the ceramic painter Adam Friedrich von Löwenfinck, the current publication presents for the first time the artist’s complete oeuvre, based on the most recent research. Porcelain and faience from the Porcelain Collection, Dresden, and other prominent international museums as well as private collections illustrate Löwenfinck’s creative accomplishments.

Adam Friedrich von Löwenfinck (1714–1754) was one of the most significant painters of ceramic in the eighteenth century. He began his career in 1728 at the porcelain manufactory Meissen, which he left a few years later in order to escape the restrictions imposed on his artistic development and the difficult working conditions in the painting rooms. His adventurous path through life led him to various faience manufacturers, including Bayreuth, Ansbach, Fulda, Höchst and Straßburg-Haguenau. Due to his exceptional creative ability, but also through deftness and unscrupulousness, Löwenfinck ultimately rose from a simple journeyman to the position of manufactory director.

Löwenfinck is renowned for his fantastic world of colourfully iridescent and fairy-tale mythical creatures. He deeply influenced and shaped ceramic painting of the time and defined the style of many manufacturers of eighteenth-century Europe. Because artist signatures are missing, his work is controversial and was until now sceptically debated.

The current publication is the result of a research project by the Porcelain Collection, Dresden, carried out over many years and with which the very first, essential study of the biography and oeuvre of Adam Friedrich von Löwenfinck is now presented.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt Seite
Vorwort und Dank 7
Der Lebensweg Adam Friedrich von Löwenfincks 11
Das künstlerische Werk Adam Friedrich von Löwenfincks 63
Werkkatalog Porzellan 107
Meissen 108
Werkkatalog Fayencen 223
Bayreuth 224
Ansbach 242
Potsdam 244
Fulda 246
Höchst 292
Quellen 297
Literaturverzeichnis 379
Bildnachweis 383

Zur Ausstellung

Phantastische Welten
Malerei auf Meissener Porzellan und deutschen Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck 1714–1754
1. Oktober 2014 bis 22. Februar 2015
Eine Ausstellung der Porzellansammlung im Dresdner Zwinger, Dresden


Aus Anlass des 300. Geburtstages Adam Friedrich von Löwenfincks zeigt die Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine Ausstellung zum Werk des Künstlers. Präsentiert werden rund 100 ausgewählte Porzellane und Fayencen aus der Dresdner Porzellansammlung sowie Privatsammlungen und anderen Museen, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, das Rijksmuseum in Amsterdam, die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und das Bayerische Nationalmuseum in München.

Adam Friedrich von Löwenfinck (1714–1754) war einer der bedeutendsten Keramikmaler des 18. Jahrhunderts. Er begann seine Karriere 1728 in der Porzellan-Manufaktur Meissen, verließ diese aber bereits 1736, um der Einschränkung seiner künstlerischen Entfaltung und den schwierigen Arbeitsbedingungen in den Malerstuben zu entfliehen. Sein abenteuerlicher Lebensweg führte ihn in verschiedene Fayence-Manufakturen von Bayreuth über Fulda bis nach Straßburg-Hagenau. Aufgrund seiner außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten, aber auch durch Geschick und Skrupellosigkeit stieg Löwenfinck schließlich vom einfachen Malergesellen in die Position eines Manufakturdirektors auf.

Er schuf – inspiriert von der Malerei auf dem chinesischen und japanischen Porzellan der Königlichen Sammlung Augusts des Starken – eine phantastische Welt bunt schillernder und märchenhafter Fabeltiere. Diese exotischen Motive transferierte er ebenso wie die ostasiatische und einheimische Blumenmalerei an die Orte seiner späteren Tätigkeit. Da Löwenfinck seine Werke nicht signierte, war lange Zeit nicht gesichert, was ihm zuzuschreiben ist; sein Œuvre war deshalb selbst unter Spezialisten lange Zeit völlig verkannt.

Leben und Schaffen dieses außergewöhnlichen Künstlers waren Gegenstand eines mehrjährigen Forschungsprojekts der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dessen Ergebnisse nun in einer umfassenden Jubiläumsausstellung präsentiert werden. Systematisch ausgewertete Archivquellen wie Manufakturberichte und Prozessakten ermöglichen Erkenntnisse über die bisher kaum bekannten sozialen Verhältnisse in den Porzellan- und Fayencemanufakturen sowie eine grundlegende und umfassende Neubewertung seines Werkes.

Über Dr. Ulrich Pietsch

Dr. Ulrich Pietsch ist seit 1994 Direktor der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Volkskunde und Romanistik erhielt er verschiedene internationale Stipendien und promovierte zum Thema George Greggenhofer und der norddeutsche Backsteinbarock. Vor der Ernennung zum Direktor der Porzellansammlung arbeitete er als Konservator und stellvertretender Direktor am Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck. Seit 1995 ist er Beiratsmitglied des Aufsichtsrates der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen. Er publizierte zahlreiche Werke über das Meissener Porzellan, u. a. „Die figürliche Meißner Porzellanplastik von G. Kirchner und J. J. Kaendler“ und „Passion for Meissen - Die Sammlung Marouf“.

Details

Herausgeber: Dr. Ulrich Pietsch
Verlag: Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart
Erscheinungsdatum: 30.09.2014
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2014
Seitenanzahl: 384 Seiten
Abbildungen: 310 Abbildungen in Farbe und 15 in Schwarz-Weiß
Buchart: Hardcover
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-89790-420-9
ISBN 13: 978-3-89790-420-0
Größe: ca. 288 x 222 x 32 mm
Gewicht: ca. 2.100 Gramm
Zustand: neu, ungelesen