Gehäuse der Zeit - Uhren aus fünf Jahrhunderten

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24,80 EUR

ISBN: 9783935590358  

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Beschreibung

Andreas Dobler und Dr. Markus Miller
Gehäuse der Zeit
Uhren aus fünf Jahrhunderten im Besitz der Hessischen Hausstiftung

Uhren waren schon immer Gebrauchsgegenstände und Prestigeobjekte gleichermaßen. In ihrem Zusammenspiel aus Funktion und Gestaltung sind sie bedeutende Zeugnisse der Technik und der Kunstgeschichte in einem.

So waren sie im 16. und 17. Jahrhundert als repräsentative Sammlungsstücke wichtiger Bestandteil fürstlicher Kunst- und Wunderkammern. Über die Sichtbarmachung der Zeit hinaus diente die komplizierte Mechanik des Uhrwerks als Symbol für das geregelte Zusammenwirken aller Elemente der Weltordnung.

Im 18. Jahrhundert wurde die Uhr zu einem Instrument, das zur Koordinierung der höfischen Gesellschaft diente und nahm wichtige Stellen an den Fassaden und in den Innenräumen der Schlösser ein. Uhren hatten feste Plätze in der Eingangshalle des Herrenhauses, zentral auf dem Kaminsims, oder auf einer passend gestalteten Wandkonsole. Dort waren sie ein Teil der Raumausstattung und in dessen Dekor eingebunden.

Im frühen 19. Jahrhundert wurden Figurenpendulen und Portaluhren zum beherrschenden Typus.

Es werden unterschiedliche Uhrentypen vorgestellt, darunter große Standuhren genauso wie kleine Tisch- und Taschenuhren aus fürstlichem Besitz der Prinzen von Hessen. In der Vielfalt der gezeigten Stücke gibt es neben Konsol-, Cartel- und Portaluhren auch manches Kuriosum wie die von hinten beleuchtete Nachtuhr oder die Sägeuhr, die an einer Zahnstange läuft.

Gezeigt werden 56 der wertvollsten und kunsthistorisch bedeutendsten Exemplare. Zahlreiche davon werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Beachtung fanden bei der Auswahl auch sammlungsgeschichtliche Aspekte: Es gibt manches originale Ausstattungsstück aus den Schlössern der hessischen Landgrafen und Kurfürsten sowie Uhren aus dem Besitz der Großfürstin Alexandra Nikolajewna und der Kaiserin Friedrich.

Von großem Reiz ist die Gestaltung der Gehäuse. Kostbare Materialien wie Schildpatt, Elfenbein, Alabaster und Edelmetalle kamen ebenso zum Einsatz wie Reliefs und Skulpturen aus ziselierter und vergoldeter Bronze.

An Einzelstücken werden auch technische Aspekte präsentiert denn bei vielen Uhren ticken verborgen hinter dem Zifferblatt kleine mechanische Wunderwerke.

Farbig abgebildet und beschrieben sind u.a. Uhren von John Bushman, A. L. Breguet, Matthew Boulton, Patek Philippe, Fabergé und Jospeh Maria Olbrich.

Das Buch entsand anlässlich der gleichnamigen Ausstellung die vom 25. Mai bis 31. Oktober 2002 im Schloss Fasanerie, Eichenzell und vom 22. November 2002 bis 9. März 2003 im Museum Huelsmann, Bielefeld statt fand.

 

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Zur Ausstellung

Aus ihrem reichen Schatz von Uhren hat die Hessische Hausstiftung 60 Exemplare ausgesucht, die sie in einer Sonderschau im Museum Huelsmann einem breiten Publikum präsentiert. Dem Besucher werden besonders wertvolle Exemplare gezeigt. Die frühesten Beispiele datieren noch in das 16. Jahrhundert, die späteren Beispiele sind dem Jugendstil verpflichtet. Produktionsstätten waren Augsburg, Florenz, London und Berlin, Genf (Patek Philippe), Wien, Stockholm und Kopenhagen, ferner St. Petersburg (Fabergé) und vor allem Paris.

Details

Autoren: Andreas Dobler und Dr. Markus Miller
Herausgeber: Hessische Hausstiftung
Verlag: Michael Imhof Verlag, Petersberg
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2002
Seitenanzahl: 128 Seiten
Sprache: Deutsch
Buchart: Glanzbroschur
Abbildungen: 87 Farbabbildungen
ISBN 10: 3-93559-035-0
ISBN 13: 978-3-93559-035-8
Größe: ca. 234 x 218 x 11 mm
Gewicht: ca. 650 Gramm
Zustand: neu, ungelesen