Binia Bill Fotografien | u.a. Objekte von Max Bill
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Beschreibung
Aargauer Kunsthaus (Hrsg.)
Binia Bill - Fotografien
Geboren und aufgewachsen in Zürich, besuchte Binia Bill nach einer Ausbildung zur Konzert-Cellistin, u.a. bei Pablo Casals, 1930 an der Itten-Schule in Berlin die Fotoklasse von Lucia Moholy. Sie arbeitete als freie Fotografin und veröffentlichte ihre Aufnahmen in Zeitschriften.
Eindrucksvoll hat sie das künstlerische, architektonische und typografische Werk von Max Bill festgehalten, den sie 1931 geheiratet hatte und mit dem sie für Werbeaufträge zusammenarbeitete. Daneben entstand aber auch ein persönliches fotografisches Werk – auf Reisen, in der Begegnung mit Künstlerfreunden aus dem engsten Kreis der Pioniere der Moderne und später im privaten Bereich. In ihren Stilleben, Porträts und Blumenbildern hat Binia Bill eine persönliche und unverwechselbare Bildsprache entwickelt.
Das Buch enstand anlässlich der Ausstellung Binia Bill - Fotografien 1930 - 1942 im Aargauer Kunsthaus, März bis Mai 2004.
Über Binia Bill
Binia Bill - Biografie
1904 geboren am 18. August in Zürich-Fluntern als jüngste von drei Töchtern des Ferdinand Jakob und der Ida Spoerri-Gross.
ab 1916 Cellounterricht in Zürich bei Joachim Stutschewsky. Mitglied des Jugendorchesters Alexander Schaichet.
1925/26 Abschluss der Celloausbildung mit Konzertdiplom an der Ecole normale de musique, Paris, bei Pablo Casals und Diran Alexanian. Besuch der Vorträge von Le Corbusier; Bekanntschaft mit Alfred Roth.
1928 Studienreise nach Süditalien
1930 Besuch der Fotoklasse bei Lucia Moholy an der Itten-Schule, Berlin, anschliessend als Fotografin tätig.
1931 Heirat mit Max Bill am 22. Januar.
1934 Mitglied des Schweizer Werkbunds SWB; Publikation von Fotos über die Fotoagentur Suzanne Blum, Bern. Regelmässige Publikationen von Fotos in der Zeitschrift «Föhn – Schweizer Magazin». 1. Aufmunterungspreis für angewandte Kunst.
1935 Einzelausstellung planzen / tiere / menschen / erde / wasser / luft im Hause Ciné Nord-Süd, Zürich.
1936 Silbermedaille (Medaglia d’argento) an der VI Triennale di Milano für die dort gezeigten Fotografien. Interessiert sich für die Aufnahmebedingungen in den Schweizerischer Photographen-Verband.
1942 Geburt des Sohns Jakob.
ca. 1942 Aufgabe des Berufs als Fotografin; in der Folge nur noch Aufnahmen für Max Bill und Privates.
1988 gestorben am 16. April in Zürich.
Über Ernst Scheidegger
Ernst Scheidegger, *1923, lebt in Zürich. Ausbildung an der Fachklasse für Fotografie bei Hans Finsler an der Kunstgewerbeschule Zürich. Fotograf für die Agentur Magnum, die er nach dem Tod seiner Freunde Werner Bischof und Robert Capa verlässt. 1956/57 unterrichtet er mit Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und baut in Ahmedabad (Indien) eine Schule für Design auf. 1960–1980 ist er Redaktor der Bildbeilage der NZZ «Das Wochenende», führt eine Galerie sowie einen Buchverlag und macht Dokumentarfilme. Seine Aufnahmen wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. 2001 wird er mit dem Orden «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» der französischen Republik und 2003 mit der Heinrich-Wölfflin-Medaille der Stadt Zürich ausgezeichnet.
Details
Herausgeber: Aargauer Kunsthaus
Texte: Jakob Bill, Hella Nocke-Schrepper, Ernst Scheidegger und Beat Wismer
Verlag: Scheidegger & Spiess AG, Zürich
Auflage: Erstauflage
Jahr: 2004
Seitenanzahl: 144 Seiten
Buchart: Gebunden mit Schutzumschlag
Abbildungen: 120 Abbildungen, davon 84 Duplex
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-85881-155-6 | 3-905004-22-4
ISBN 13: 978-3-85881-155-4 | 978-3-905004-22-9
Größe: ca. 230 x 270 mm
Gewicht: ca. 1.150 Gramm
Zustand: neu, ungelesen







