DuMonts Kunstlexikon des 20. Jahrhunderts
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Beschreibung
Karin Thomas (Hrsg.)
DuMonts Kunstlexikon des 20. Jahrhunderts
Künstler, Stile und Begriffe
"Ein Kunstwerk läßt sich als Verbindung zwischen dem Geist des Künstlers und dem des Betrachters verstehen." Sol LeWitt
Von Abstraktion bis Zero
Kandinsky, Picasso, Beuys oder Warhol sind jedem Kunstfreund ebenso geläufig wie viele Bezeichnungen, die sich mit der medialen Ausweitung der modernen Kunst etabliert haben.
DuMonts lexikalisches Handbuch erläutert nicht nur das Schaffen bekannter Künstlerpersönlichkeiten oder erklärt häufig gebrauchte Stiltypisierungen. Weit darüber hinausgehend, bietet es Informationen zu jedem wichtigen Künstler und definiert z. B. Unterschiede wie die zwischen Objet trouvé und Readymade, Assemblage und Environment. Wortschöpfungen zur aktuellen Kunst, etwa Digitale Kunst oder Kontextkunst, werden ebenso präzise beschrieben wie die Entwicklungsgeschichte und Besonderheiten künstlerischer Fotografie, Videokunst oder Performance.
Rund 2000 Stichworte und etwa 400 Abbildungen erschließen die wichtigsten Informationen über international bedeutende Künstler, Stilbezeichnungen, Techniken und Fachbegriffe zur Kunst des 20. Jahrhunderts.
Handliches Nachschlagewerk und unentbehrlicher Ratgeber für jedermann im Labyrinth der neuen Kunst.
Vorwort
Kandinsky, Picasso, Beuys oder Warhol sind jedem Kunstfreund ebenso geläufig wie viele Bezeichnungen, die sich mit der medialen Ausweitung der modernen Kunst nicht nur im fachspezifischen Sprachgebrauch etabliert haben. Begriffe wie Happening, Event, Pop oder Performance sind inzwischen nicht mehr auf ihren genuinen Sinnzusammenhang in der Kunst begrenzt, sondern fließen in die Alltagssprache und den Jargon der Werbung ein. Doch "DuMonts Kunstlexikon des 20.Jahrhunderts" erläutert nicht nur die traditionell bekannten oder häufig gebrauchten Fachtermini und Stiltypisierungen. Wortschöpfungen zur aktuellen Kunstszene, deren Begriffsinhalt noch keine feste Definition besitzt, sondern aus der Beobachtung entsprechender Werkkontexte zu deduzieren ist, werden ebenso allgemein verständlich beschrieben wie einzelne Bereiche künstlerischer Produktion. Das gilt z. B. für die in der zeitgenössischen Kunst so relevant gewordene Fotografie sowie für Performance und Videoinstallation.
Die Auswahl der Künstler geht weit über den üblichen Bestand von Handbüchern hinaus. So bietet das vorliegende Lexikon Informationen zu jedem namhaften Künstler der internationalen Kunstlandschaft im 20. Jahrhundert, wobei der deutschsprachige Kulturkreis besonders intensive Berücksichtigung fand. Bei älteren Künstlern orientierte sich die Auswahl an der international verfestigten Reputation, während bei jüngeren die Teilnahme an wegweisenden Ausstellungen ebenso wie die Berücksichtigung in wichtigen Buchpublikationen ausschlaggebend waren. Zentrales Ziel dieses Auswahlmodus ist die Möglichkeit für den Leser, sich bis in die Gegenwart über innovative Entwicklungstendenzen in der Kunst informieren zu können.
Der Inhalt der Texte umfasst in der Regel neben biografischen Angaben eine Typisierung der Motivik und der Arbeitsweise bzw. der Stilzugehörigkeit, wobei sich die Angaben auf relevante Werkphasen beschränken müssen. Ausnahmen bilden die überragenden Künstlerpersönlichkeiten des Jahrhunderts, deren Werkgenese in größerer Breite dargelegt wird. Um eine angenehme Lesbarkeit der Texte zu gewährleisten, wurde auf eine übermäßige Häufung von Abkürzungen verzichtet. Im Wesentlichen beschränken sich die Abbreviationen auf gängige Standards und auf den Namen eines Künstlers im jeweiligen Artikel. Bei Fachbegriffen und Stiltypisierungen wird ein solcher Abkürzungsmodus nicht angewendet, um den Lesefluss nicht zu stören.
Die mit Pfeil (→) gekennzeichneten Querverweise vernetzen die zitierten Künstler, Stilbezeichnungen und Begriffe miteinander, wodurch sich dem Leser ein komplexes Informationssystem eröffnet. In der alphabetischen Reihenfolge sind Umlaute wie die entsprechenden Vokale eingeordnet.
Die Stichwörter wurden mit zahlreichen Abbildungen illustriert, die den Einträgen - so weit wie möglich - jeweils unmittelbar zugeordnet sind und das Schaffen des betreffenden Künstlers exemplarisch dokumentieren. Einige Abbildungen sind auch Fachtermini beigegeben; ihre Legende zitiert das entsprechende Stichwort, um eine präzisere Zuordnung zu ermöglichen.
Mein großer Dank gilt allen Mitarbeitern des DuMont Literatur und Kunst Verlages für Geduld, Sorgfalt und Engagement, die sie dieser Publikation entgegengebracht haben.
Karin Thomas
Über Karin Thomas
Karin Thomas, geb. 1941, studierte Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie und Geschichte. Nach einer Lehrtätigkeit im Fachbereich Kunsterziehung an der Hochschule Mainz arbeitete sie seit 1971 als Lektorin, von 1986 bis 2003 als Cheflektorin für Kunst im DuMont Buchverlag Köln. Zahlreiche Publikationen zur Kunstentwicklung im 20. Jahrhundert, darunter "Bis heute. Stilgeschichte der bildenden Kunst im 20. Jahrhundert" sowie "Kunst in Deutschland seit 1945".
Details
Herausgeber: Karin Thomas
Verlag: DuMont Buchverlag, Köln
Erstauflage: 2000
Auflage: 2. überarbeitete Auflage
Jahr: 23.02.2006
Seitenanzahl: 440 Seiten
Abbildungen: 605 Abbildungen
Buchart: Broschur
Sprache: Deutsch
ISBN 10: 3-8321-5386-1
ISBN 13: 978-3-8321-5386-1
Größe: ca. 208 x 152 x 26 mm
Gewicht: ca. 850 Gramm
Zustand: neu, ungelesen
Beachten Sie bitte auch das Buch von DuMont:
Kunst der Gegenwart - Schnellkurs







