Christian Sauer
Bühne frei! | Salvador Dalís Theater- und Filmprojekte 1934–1944

69,00 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit 1-3 Tage

Erscheinungsdatum: 01/10/2015
Zustand: Neu
Anzahl Seiten: 430
Produktsprache: Deutsch
Anzahl Abbildungen: 123 s/w-Abbildungen
Verlag: Reimer Verlag
Gewicht: 1.142 kg
Breite: 179 mm
Höhe: 32 mm
Länge: 246 mm
ISBN: 9783786127352
Beschreibung
Produktinformationen "Bühne frei! | Salvador Dalís Theater- und Filmprojekte 1934–1944"
Was passiert, wenn Dalís ohnehin bühnenartigen Gemälde durch einen Medienwechsel zum Leben erweckt werden? Auf seinem kreativen Höhepunkt unternahm Dalí aufregende Grenzgänge in die Welt von Theater und Film, die dem Surrealismus ein neues Spielfeld eröffneten.

Dalí erweist sich als gewitzter Geschichtenerzähler, der die Möglichkeiten des Medientransfers für sich zu nutzen weiß. Er verfasst selbst das Libretto, entwirft Szenografien, wählt die Musik aus und choreografiert. In der Form hybrider „Mediencollagen“ erzeugen die Stücke einen bildgewaltigen Sog und verschmelzen Ängste und Wahn mit Anleihen aus Geschichte, Literatur, Psychoanalyse, Kunst und Musik. Typisch surrealistische Bildprinzipien wie Metamorphosen oder die Ästhetik der beauté convulsive werden auf der Bühne und im Film inszeniert und un-mittelbar erfahrbar gemacht. Basierend auf einer Auswertung von Verträgen und Korrespon-denzen und unter Berücksichtigung neuer Quellen legt der Autor erstmals Analysen geschlossener Handlungen und Entwürfe vor. Ein umfangreicher Katalog ergänzt die Rekonstruktion und Analyse der einzelnen Projekte und versammelt Quellen und zusätzliche Informationen.

Rezension:

Salvador Dalis Theater- und Filmprojekte von1934 bis 1944 stehen im Zentrum von Christian Sauers Studie. Diese werden einerseits materialreich rekonstruiert und andererseits werkimmanent analysiert. Der voluminöse Band untergliedert sich nach der Einleitung mit Erörterung der Quellen, des Forschungsstandes und der Problemstellung in einen Textteil und einen Katalog; eine Bibliografie rundet ihn ab.
[Wilma Ruth Albrecht, MEDIENwissenschaft]